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Monday, February 17, 2014

Aktuelle Studie: Social Media für Verlage und Zeitungen

von Andreas Moring (Hochschule Fresenius, Northern Business School)

Untersuchungszeitraum: Juli - Dezember 2013
Umfang: 140 Seiten

"Die Studie untersucht und analysiert die Trends und Treiber der Entwicklung Sozialer Netzwerke und der Social Media Ökonomie und leitet daraus Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für Verlage und Zeitungen ab, wie diese Trends und Entwicklungen für das eigene Geschäft und die eigenen Marken genutzt werden können..."   mehr


Der Einfluss von Social Media
auf Markenbindung und Kaufentscheidungen




Die Studie postuliert den Einfluss von Social Media nicht allzuweit weg von Print und TV und noch vor Radio. Wie dieses Ergebnis zustande kommt und wie es validiert wurde, steht (hoffentlich) im Studienband (der uns nicht vorliegt).

Entwicklungstrends in Social Media



Weitere Informationen | Bezug

Friday, January 24, 2014

Die verkaufte IVW Auflage (gedruckter) Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland sinkt (weiter)

Im Vergleich 2013-IV vs. 2012-IV

- 3,53 %  Tageszeitungen
- 1,05 %  Wochenzeitungen
- 3,35 %  Publikumszeitschriften
- 2,54 %  Fachzeitschriften
- 6,24 %  Kundenzeitschriften













































via / mehr auf ivw.de

Saturday, October 05, 2013

Jahrbuch des BDZV 2013 / 2014: Zahlen und Daten zur wirtschaftlichen Lage der Zeitungen (Teil II.)

Zur Pressekonferenz Juli 2013

Jahrbuch des BDZV 2013 / 2014: Teil I.

Hier einige ausgewählten Schaubilder zum Vergleich mit [2011/2012]  [2012/2013]

Der Rückgang der sog. Publizistischen Einheiten und der Zeitungsverlage ist 2012 vs. 2011 deutlich zurückgegangen, die Vielfalt des Zeitungsangebotes geht zurück auch wenn die Ausgaben / Belegeinheiten um 19 Einheiten zunehmen. Mit 17,5 Mio. verkauften Tageszeitungen wird ein neuer Tiefstand errreicht. Fortsetzung folgt.



Dieser Rückgang spiegelt sich auch in der Gegenüberstellung von Abo und Kaufzeitungen sowie einer Betrachtung von überregionalen und lokalen Abo-Zeitungen wieder:



Friday, October 04, 2013

Jahrbuch des BDZV 2013 / 2014: Zahlen und Daten zur wirtschaftlichen Lage der Zeitungen

Über die wirtschaftlichen Lage der Zeitungen in Deutschland hatten wir hier ja schon im Anschluss der Jahrespressekonferenz des BDZV 2013 im Juli kurz berichtet.

Mitleser und Follower hatten damals (mit mir) bedauert, dass das Mitteilungsbedürfnis des BDZV zur Lage der Zeitungenbranche nicht sehr ausgeprägt war, die Faktenlage eher dünn und die wenigen Information nicht geeignet waren sich ein Bild der Lage der Zeitschriften machen zu können. Seit Mitte der Woche ist nun das BDZV Jahrbuch Zeitungen 2013/14 am Markt und ich habe  auch schon mal darin geblättert. Die Hoffnung dort - aus berufener Feder - mehr, konkretes über die wirtschaftliche Lage der Zeitungen zu erfahren als auf der PK im Juli haben sich bisher nicht erfüllt.
  • die Auflagen sinken und die (gemessenen) Reichweiten der (aller) Zeitungen steigen
  • die verkauften Auflagen sinken (nur die Sonstigen Verkäufe steigen), die Preise und die Einnahmen aus dem Verkauf von Zeitungen steigen
  • die Anzeigen-/Beilagenumsätze die Zeitungen und die gebuchten Anzeigenflächen sinken 
  • das Verhältnis Vertriebsumsätze zu Anzeigenumsätzen hat sich von 2002 zu 2012 nahezu gedreht

vergrößern

Auch wenn mir die Beschäftigungszahlen (Redaktion) nur lückenhaft vorliegen - und das Jahr 2000 vielleicht der Beschäftigungshöchststand war (?) - hier die Zahlen aus dem Jahrbuch (Stichtag, jeweils 1. Januar)



Jahrbuch 2013/2014 Teil II. ist jetzt Online

Zeitungen 2013/14
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (Hrsg.)
Berlin 2013. Paperback.,
420 Seiten. 26,- €.
ISBN 978-3-939705-16-1


Bezug im gut sortierten Fachhandel und auf zv-online.de

Unter anderem mit den Beiträgen 

Ein starkes Medium – Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Zeitungen
von Dieter Keller und Christian Eggert

Auf allen Kanälen – Deutschland liest Zeitung
von Erik Staschöfsky

Von der Zeitungs- zur Medienmarke – Digitalisierung, Differenzierung, Diversifikation
von Holger Kansky

Mut zum Experiment – Wie sich Verlage neue Geschäftsfelder erschließen
von Christian Meier

Wege aus der Generalistenfalle – Zeitungsmarken erfinden sich neu
von Peter Littger

Dauerbaustelle Journalismus – Thesen zur Zukunft des Publizierens
von Stefan Plöchinger

Den Lesern auf der Spur – Ergebnisse der Chefredakteursstudie
von Claudia Mast

Zurück auf Los – Warum Verlage Kundenorientierung neu lernen müssen
von Florian Bauer

Die Zeitungen in Deutschland – Tages-, Wochen- und Sonntagspresse im Überblick
von Christian Resing

Mehr zum Inhalt und den Schaubildern (PDF)

Thursday, September 19, 2013

SevenOne Media / ProSiebenSat.1: Status quo der Mediennutzung 2013

aus den Ergebnissen:         (siehe auch PM vom 17. September 2013) #dmexco

Die Reichweite der Übertragungswege / Medienkategorien



Wie gespreizt (und unvergleichbar) die Internet-Nutzung mit der anderer Medien ist


Die Bedeutungsprognose für Medien (der 14 - 49-jährigen)  überrascht nicht (wirklich)



Disclaimer: 
Die Fallzahl der "repräsentativen CAT Umfrage" ist mit 1010 Fällen noch etwas geringer als die der ARD/ZDF Online Studie (1.389 ab 14 Jahre, open end), sie beschränkt sich auf die Altersgruppe 14 - 49 Jahre (die sog. Werberelevanten in der TV-Sprache), sie ist "nur" ein Snapshot und kommt - wie auch die ARD/ZDF Online / Massenmedienstudie - weder aus einer neutralen Ecke, noch aus der Printfraktion.

Die gesamte Studienauswertung gibt es im SevenOne Research Flash Nr. 19 (22 Seiten, PDF)

Friday, September 06, 2013

TNS Infratest / BLM: Relevanz der Medien für die Meinungsbildung wird von Bildung und Alter bestimmt

Aus der Präsentation: Relevanz der Medien für die Meinungsbildung
- zu den empirische Grundlagen zum MedienVielfaltsMonitor der BLM (PDF)



Die Ergebnisse zeigen, dass bei den "Schul-Gebildeten" in unserem Lande das Internet längst das wichtigste Informationsmedium ist und das Fernsehen abgelöst hat ... bemerkenswert aber auch, dass die "Gebildeten" mehr als 3 mal so oft als der Rest der Befragten, Zeitschriften als ihr wichtigstes Informationsmedium bezeichnen.

Auch wenn über alle Befragten TV und Radio die Relevanzliste noch unangefochten anführen ...



Aber auch bei einer Aufsplitten nach Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede im Ranking und Nutzungsniveau. Und in der Gruppe 14 - 29 Jahren liegen TV und Internet nahe beieinander ....



Die gesamte Präsentation als Download (PDF)

Saturday, July 27, 2013

ma 2013 Tageszeitungen veröffentlicht: Gesamtreichweite aller Tageszeitungen jetzt bei 64,7 %

Die Highlights der ma 2013 Tageszeitungen
  • Die Gesamtreichweite aller Zeitungen liegt 2013 bei 64,7% (2012: 66,6 %, ein Minus von 2,9 %) [d.s. 45,5 Mio. deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren]
  • Regionale Abozeitungen werden täglich von 51,6 % gelesen 
  • Kaufzeitungen von 19,5 % und 
  • überregionale Abozeitungen von 5,3 % der über 14-Jährigen.

Reichweite von Tageszeitungen in Prozent

Chart: ma 2013 Tageszeitungen Prozent

Dies ist eine interaktive Info-Grafik. Über die Doppelstriche neben der Grafik, können Sie die Auswahl variieren. Wenn Sie mit der Maus über die Datenreihen fahren, erhalten Sie die genauen Werte der einzelnen Datenpunkte. Außerdem können Sie in der unteren Menüleiste Datenreihen ein- und ausblenden sowie die Grafik als Bild oder als interaktive swf-Datei speichern oder ausdrucken. Wenn Sie diese Info-Grafik in Ihre Webseite einbinden möchten, können Sie sich dafür mit einem Klick auf den Menüpunkt „Einbinden“ den Embed Code kopieren.
Tags:
ma 2013 Tageszeitungen Prozent
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via agma / mehr

Tuesday, July 02, 2013

TNS-Infratest: Medien informieren heute besser als noch vor 5 Jahren

und ein knappes Fünftel der Befragten (19 %) hat im Internet mindestens schon einmal bezahlt.







Bemerkenswert, dass Zeitschriften - in dieser Befragung und über alle Kategorien - die mit Abstand schwächste Positivbilanz ausweisen.

Weitere Ergebnisse:

  • 19 % der Befragten haben schon einmal für einen Artikel / eine Ausgabe bezahlt 
  • 29 % der Befragten können sich vorstellen für Online Informationen einmal zu bezahlen 
  • 63 % der Befragten schätzen gut recherchierte Informationen und können sich vorstellen dafür zu bezahlen (Print + Online) 
  • 64 % der Befragten bevorzugen Internetangebote - ohne dafür zu bezahlen
via / mehr TNS-Infratest

Jahrespressekonferenz des BDZV 2013: Zahlen und Daten zur wirtschaftlichen Lage der Zeitungen

Der BDZV berichtet von einem Umsatzzuwachs von 1,4 % bei den Vertriebsumsätzen der Zeitungsverlage und einem Minus von 8,9 % im Anzeigen/Beilagenbereich. Macht zusammen Minus - 3,3 %  für 2012 (vs. 2011).

Die Hoffnungen der (ehemaligen) Zeitungsbranche richten sich auf Digital + eClassified + eCommerce + eRemuneration + eLSR. Rund 660 Zeitungsportale (und 387 Zeitungen) bringen es - gerade mal so - auf die doppelte Reichweite wie das Special Interest Portal CHIP (AGOF).



Die (wenigen) Daten und Fakten zur Situation der Zeitungsverlage



via /mehr @BDZV

ergänzt am 3-Juli-2013 9:44

Thursday, June 13, 2013

Eike Wenzel über die Zukunft der Zeitung [Vortrag auf dem Kongress der deutschen Lokalzeitungen 2013]

Eike Wenzel, der Trendanalytiker, prognostischer Marktversteher, Zukunftsmärkte-Erklärer, Lebensstilforscher, Markenpädagoge, Bergaufläufer, Tintinologe, hat seine Erkenntnisse über die Lebensstiltrends für den Kongress der Deutschen Lokalzeitungen, Berlin (11/12. Juni 2013) auf die Lebenswelt der (Lokal-) Zeitungen angewandt und hat uns erlaubt, diese hier mit dem ROW (Rest of World) der Medienbranche zu teilen.



Mehr zu / von Eike Wenzel auf eikewenzel.de  |  @eikewenzel

Zukunftsletter   (12 x im Jahr)
Strategisches Wissen für Entscheider in Management und Marketing

Mit der Studie „Wie wir morgen leben werden - 15 Lebensstiltrends, die unsere Zukunft prägen“ (erschienen im April 2012, München) liefern Eike Wenzel einen Gegenentwurf zu den Sinus-Milieus. In der Studie entwickelt Wenzel eine Lebensstil-Matrix, mit deren Hilfe nicht nur die Gegenwart abgebildet werden kann, sondern die auch Aussagen über Lebensentwürfe und Konsumverhalten in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren erlaubt ... mehr auch unter zukunftpassiert.de

Tuesday, May 28, 2013

Snapshot: 28,9 Mio Unique User lesen Zeitung(en) online - I.Quartal 2013

Da geht doch noch was, oder?

Reichweiten der pZeitungen 2012 (alle Arten):     49,85 Mio.

Internetnutzer (in den letzten 3 Monaten):          51,45 Mio.

Online-Zeitungsleser (in den letzten 3 Monaten):  28,88 Mio.

Quellen: MA 2012, Print II,  AGOF internet facts 2013-03
Basis: deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren


via ZMG [PM] - AGOF internet facts 2013-3 Sonderauswertung


Die Charts als PDF in Orginalgröße


Thursday, April 18, 2013

Nielsen Werbetrend 'Above-the-line-Medien' per März 2013 vs. 2012: jetzt (nahezu) auf Vorjahresniveau 0,1 % minus


Vormonat: per Februar 2013 noch minus 0,8 %

Zeitungen hinken weiter hinterher -11,0 % (-10,6 %), Publikumsmagazine verbessern sich -5,4 % (-8,1 %) und Fachzeitschriften jetzt -3,8 % (-5,3 %)



Der Werbetrend für Mobile Werbung wird für März 2013 mit 7.522 TEUR ausgewiesen, per März sind das 18.945 TEUR (keine Vergleichswerte).

Die Markentwicklung der 50 Top-Branchen

via / more at Nielsen.de

Thursday, February 14, 2013

Nielsen Werbetrend Januar 2013 - Überraschung, auch Internet im Minus, Out-of-Home, Radio + TV Up



Der Werbetrend für Mobile Werbung wird im Januar 2013 mit 5.195 TEUR ausgewiesen (keine Vergleichswert für Jan 2012). Methodische Hinweise zur Mobile Werbestatistik siehe unten!

via / more at Nielsen.de

Sunday, December 16, 2012

Hätten Sie's gewusst? Junge Menschen in Deutschland sind riesen Fans von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften

... für ein Online Projekt habe ich mir gerade noch einmal die Reichweitenangaben der ma 2012 Tageszeitungen(Print) herausgeschrieben. Für mich ist die Anscheinsvermutung "Lasst die nur mal älter werden, dann finden die Jungen zur guten, alten Tageszeitung zurück" nicht logisch und äußerst unwahrscheinlich.

Zeitungs-Reichweiten in der deutschsprachige Bevölkerung
Altersgruppe 14 - 29 Jahre

45,2 % alle Zeitungen (zusammen)
33,1 % alle Abozeitungen
31,1 % alle regionalen Abozeitungen
  5,5 % alle überregionalen Abozeitungen
17,5 % alle Kaufzeitungen

zum Vergleich
Altersgruppe 50plus

77,8 % alle Zeitungen (zusammen)
67,8 % alle Abozeitungen
66,5 % alle regionalen Abozeitungen
  5,3 % alle überregionalen Abozeitungen
20,6 % alle Kaufzeitungen

via / mehr  (siehe auch Grafik, unten)

Zeitungs-Reichweite Online

Wenn auch nicht vergleichbar, für das II. Quartal 2012 reklamiert die ZMG - basierend auf der AGOF internet facts 2012-09 - in der Summe die höchste Reichweite (aller) Onlineangebot von Zeitungen mit 39,9 % (in einem durchschnittlichen Monat., per Monat). In der

Altersgruppe 14 - 29 Jahre

62,0 % alle Zeitungs-Online Angebote

via / more ZMG

Und weil wir schon dabei sind ...
Die Reichweite von Zeitschriften in der deutschsprachige Bevölkerung
Altersgruppe 14 - 19 Jahre

90,9 % alle / irgendeine Zeitschrift/en

Altersgruppe  20 - 29 Jahren

92,4 % alle / irgendeine Zeitschrift/en

liegt nahe an der ermittelten Gesamtreichweite der Kategorie Zeitschriften von 92, 7 % über alle Altersgruppen.

via / more ma 2012 Pressemedien II

Die Charts:

Thursday, November 15, 2012

BDZV: Zeitungen in Deutschland 2012/2013 - Zahlen und Daten


Auszug aus  der Pressemitteilung des BDZV:

Gesamtumsatz stagniert 
Für die Zeitungen wird 2011 wirtschaftlich als ein Jahr ohne große Höhen und Tiefen in Erinnerung bleiben. Beim Gesamtumsatz aus Anzeigen, Beilagen und Vertrieb mussten sie im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus verzeichnen, der Umsatz ging von 8,52 Milliarden Euro auf 8,51 Milliarden Euro (-0,1 Prozent) zurück. Davon entfielen 8 Milliarden Euro auf die Tageszeitungen, die damit einen Verlust von 0,12 Prozent erlebten. 
Nach dem größten Konjunktureinbruch der deutschen Nachkriegsgeschichte 2009 waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2010 und 2011 deutlich günstiger; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2011 preisbereinigt um 3 Prozent, nachdem es 2010 bereits  um 3,6 Prozent gestiegen war. Die Inflationsrate lag 2011 mit 2,3 Prozent hingegen höher als im Vorjahr (2010: 1,1 Prozent). Somit bewegte sich das Geschäft der Zeitungen unterhalb des BIP. Das Minus bei den Anzeigen (-2,2 Prozent) fiel etwas höher aus als 2010 (-1,2 Prozent); die Vertriebsumsätze wiesen hingegen erneut ein Plus auf (+1,7 Prozent; 2010 +2,3 Prozent).
 Entwicklung des Anzeigengeschäfts
Mit einem Werbeumsatz von 3,55 Milliarden Euro im Jahr 2011 (-2,2 Prozent) sind die Tageszeitungen in Deutschland nach dem Fernsehen der zweitgrößte Werbeträger. Die Werbeumsätze der Wochen- und Sonntagszeitungen gingen von 218 auf 214 Millionen Euro (-1,9 Prozent) leicht zurück

Verkaufte Auflage bei 22,8 Millionen Exemplaren Minus 3,5 %
Die Zeitungen in Deutschland haben eine Gesamtauflage von gut 22,8 Millionen verkauften Exemplaren pro Erscheinungstag (IVW: III. Quartal 2012). Im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies ein durchschnittliches Auflagenminus von 821.605 Exemplaren (-3,5 Prozent). Zu der Gesamtauflage zählen 227.669 verkaufte E-Paper-Ausgaben (+51,4 Prozent) von 121 verschiedenen Titeln.

Hier, wie in jedem Jahr, einige Schaubilder aus dem Jahrbuch: zur Entwicklung der Anzahl und der Auflagenentwicklung von Zeitungen, der Reichweite von Zeitungen nach Altersgruppen, der Entwicklung des ePaper-Verkaufs und eine Kosten- und Erlöseübersicht für Abonnement-Zeitungen (West?).


Entwicklung der Zeitungen (Anzahl)

Einwurf: Sind journalistische Angebote noch zu retten, ein lohnendes Geschäftsmodell


(ich greife spreche hier nur einen Aspekt aus vielen heraus, der meiner Meinung nach in der Diskussion und um Handeln sträflich zu kurz kommt)

Jim Chisholm hat in seinem Beitrag 'Staff Numbers' (2010) einmal vorgerechnet, dass redaktionelle Qualität und redaktionelle Quantität (z.b. Anzahl der redaktionellen Seiten) nichts oder jedenfalls nur sehr wenig mit der Anzahl der redaktionellen Mitarbeiter bei Zeitungsverlagen zu tun hat. Seine Zahlen zeigen, dass es eine starke Korrelation zwischen den Anzeigenumsätzen einer Zeitung und eine (signifikante,) geringere zwischen den Vertriebsumsätzen und der Zahl redaktionelle Mitarbeiter gibt.

Aktuelle, repräsentative Zahlen liegen mir nicht vor und es mag sein, dass die Verschiebungen der Erlösanteile hin zu Vertriebserlösen auch die Korrelation verändert hat.



Im Zusammenhang mit der FR zitierte Marcel Weiss, dass nur 1/5 der 500 Beschäftigten im Bereich Redaktion beschäftigt seien und das ist nach meiner Einschätzung ein Verhältnis, dass sich journalistische Angebot in Zukunft immer weniger leisten können oder daran zugrunde gehen.

Das gilt unabhänig davon, dass

  • das Publikations-Format Tageszeitung, welches insg. in Frage steht und jedenfalls seine besten Zeiten hinter sich hat
  • das Trägermedium Papier, welches je nach Publikations-Format mehr oder weniger schnell gegen andere Darreichungsformen verliert
  • weiterhin mit einem rückläufigen Anteil von Werbebudgets für Paid Media zu rechnen ist, und
  • es kaum, nur wenige innovativen Angeboten für Content und Content Services gibt

Was Verlage, die im Geschäft mit journalistischen Angeboten bleiben und Erträge erzielen wollen ohne Verzug jetzt tun müssen, ist weiter zu desintegrieren und nicht doppelt und dreifach für Funktionen und Leistungen Geld auszugeben, sowie viele (kleine) agile Einheiten zu schaffen, die format-agnostisch, dass produzieren und anbieten, was ihre tatsächlichen oder präsumtiven Kunden haben wollen und bereit sind dafür (z.b. mit Geld) zu bezahlen.

Aufruf an ALL die hier mitlesen:
Wenn Sie veröffentlichte Zahlen über die Beschäftigungsstrukturen von deutschen Zeitungs- und Magazinverlagen haben, die nicht einem NDA oder der Verschwiegenheitspflicht unterliegen, würde ich mich über Hinweise, Zahlen freuen (gerne auch in anonymisierter Form)

P.S.
Und natürlich sehe ich auch, dass die FR, ihre Eigner und Mitarbeiter jede Menge eigener Probleme geschaffen oder/und zugelassen haben.

Monday, October 22, 2012

AGOF / ZMG: Die Online-Reichweite der Zeitungen steigt...

da könnte man doch glatt mal überlegen mehr für diese Online-Nutzer zu tun, oder?  Fast 63 % der 14 - 29 jährigen nutzen die Online-Angebot von Zeitungen (AGOF), doch den Newsportalen sieht man das nicht an.

Die ZMG präsentiert eine Sonderauswertung für Zeitungen. Sie basiert auf den aktuellen Daten der AGOF internet facts 2012-08



Aus der ZMG Pressemitteilung vom 19. Oktober. 2012


Die Zeitungen erreichen mit ihren Web-Angeboten knapp 40 Prozent (39,5 Prozent) der Deutschen. Das entspricht einer Reichweite von 27,7 Millionen Unique Usern im durchschnittlichen Monat (Juni bis August 2012). Damit bleiben die Zeitungen in ihrer Gesamtheit das reichweitenstärkste Angebot im Internet – vor T-Online und eBay. Zu diesem Ergebnis kommt eine ZMG-Sonderauswertung der aktuellen AGOF internet facts 2012-8. Allein die regionalen Abonnementzeitungen verzeichnen 20,15 Mio Besucher auf ihren Websites.

In der jungen Zielgruppe der 14-29-Jährigen ist die Online-Reichweite der Zeitungen mit 62,7 Prozent am höchsten. In der Altersgruppe der 30-49-Jährigen liest die Hälfte (49,9 Prozent) online Zeitung ... mehr

Monday, July 30, 2012

Wie viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es in Deutschland? - Ausgabe 2012 -

Schon längst wieder überfällig ist ein Update für 2012 zu der hier oft recherchierten Frage:

Wie viele Zeitungen gibt es in Deutschland?
Wie viele Zeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Fachzeitschriften gibt es in Deutschland?
Wie viele Anzeigenblätter gibt es in Deutschland?

und wie viele in Österreich? Der Schweiz?
(letztes Update 25-Jul-2013!)



Zusammenfassung Deutschland

Zeitungen: 383 (IVW-2013-QII)

363 Tageszeitungen und Sonntagszeitungen   
  20 Wochenzeitungen

Zeitschriften: ca. 10.500 – 11.500 Titel
(mind. quartalmäßiges Erscheinen)

ca. 1.600 Publikumszeitschriften (laut VDZ 2013-QI: 1.542)
ca. 3.900 Fachzeitschriften (laut Deutsche Fachpresse 2012: 3.757 Titel)
ca. 4.000 Wissenschaftliche Zeitschriften,
ca. 1.000 - 2.500 Fachtitel aus Klein- und Kleinst-Verlagen,
nicht den genannten Verbänden angeschlossen (geschätzt)


Anzeigenblätter: 1.435 (laut BVDA per Jan. 2013)

Thursday, July 05, 2012

Zeitungsgeschichte(n) III : 407 jähriges, 476 ... oder gar 1953 jähriges Jubiläum


Dieses Datum hatte sich Martin Wilke 2005 ausgeguckt, denn ein ausreichender Grund zum Feiern findet sich immer. Doch war 1605 der Urknall des Zeitungswesens?

Mein antiker Brockhaus aus dem Jahre 1841 weiß (wusste damals bereits) mehr:


Die Vorläufer der Zeitungen und Tageszeitung sind uns ja alle (selbstverständlich) aus dem alten Rom bekannt, die acta diurna und dem Venedig des 16. Jahrhunderts bekannt. Während die Republik Venedig ab 1536 (oder 1556) mit den Osmanen Krieg führten, wurden von Zeit zu Zeit geschriebene Nachrichten, die notizie scritte, über den Gang der Auseinandersetzungen an verschiedenen Orten ausgelegt, welche man gegen Bezahlung (Paid Content) einer kleinen, Gazetta genannten Scheidemünze, lesen konnte. Daher stammt übrigens auch der Name Gazetta aka Zeitungen.



Picture-Source: Mark Pack



[In China produzierten bereits im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr.) die Hofbeamten der späten Han-Dynastie Nachrichtenblätter, die sog. tipao. Ab 713 (und bis 734) gabe es u.a. die Bulletin des Gerichts, die Kaiyuan Za Bao der chinesischen Tang-Dynastie Regierung und aus dem Jahr 1582 gibt es die erste Erwähnung von privat veröffentlichten Zeitungen in Peking.]

In Deutschland waren vereinzelt gedruckte Flugblätter mit Nachrichten von wichtigen Begebenheiten die Anfänge der Zeitungen, die unter anderem in Augsburg, Nürnberg und Wien unter verschiedenen Titeln herauskamen. Zum Beispiel 'Relationen', die gewöhnlich in Briefform abgefasst waren und die 1524 in Augsburg und Wien, 1528 in Regensburg, später in Dillingen und anderen Orten herauskam. 'Die Newe Zeitung vom Türken, so ein gut Freund, welcher damit und dabei gewest ist, von Wien hrauf geben' (Nürnberg 1529)  oder 'Wahrhafte Sendebriefe'.

Die erste, wenn auch anfangs nicht regelmäßig herausgekommene Neuigkeitsblatt, war das seit 1612 in numerierten Blättern zu Frankfurt gedruckte 'Aviso, Relation oder Zeitung, was sich begeben oder zugetragen hat in Deutsch- und Welschland, Spanien und Frankreich, in Ost- und Westindien usw.' Die erste regelmäßig herauskommende Zeitung gründete 1615 der Frankfurter Buchhändler Egenolf Emmel mit dem 'Frankfurter Journal'. Und ab 1617 kamen in Frankfurt auch 'Die Postavisen' (später Oberpostamtszeitung) heraus. In 1618 in Fulda die Zeitung 'Der Postreiter' ... und in der Folge in vielen anderen Orten. Zum Beispiel in München 1628 'Die gewisse und wahrhaftige wöchentliche Ordinari-Zeitung'  ...

Source: Brockhaus 1841, Wikipedia

Alle Blog-Einträge unter dem Label History

Zeitungsgeschichte(n): Jubiläum 400 Jahre Zeitung

400 Jahre - Und die Zeitung lebt weiter ....

Die Anfänge der Fachpresse in Deutschland (1631)

The Origin and Development of the Newspaper

Zeitungsgeschichte(n) II.: Citizen Journalismus im Jahre 1690

Newspapers History: 180 years of not charging for content

Verlag anno 1841 - Verlag kommt von Vor(aus)legen

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