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Friday, May 20, 2016

Bilanz des ZAW Werbejahr 2015: Gesamt 44,8 Mrd. €, plus 1 %, Ausblick (leicht) positiv

  • Gesamtumsatz mit kommerzieller Kommunikation: 44,8 Mrd. €, + 1 %
    (Anteil BIP 1,48 %)
  • Investitionen in mediale Werbung: 25,45 Mrd. €, plus 0,7 Prozent
    (Anteil BIP 0,84 %
  • Netto-Einnahmen (der erfassten) Medien: 15,21 Mrd. €, minus 0,8 %
    (Anteil BIP 0,5 % )

Die rückläufigen Werbe-Netto-Einnahmen betreffen ausschließlich Printmedien
  • 9,7 % Publikumszeitschriften
  • 8,1 % Verzeichnismedien
  • 6,6 % Tageszeitungen
  • 0,8 % Fachzeitschriften

Die Gesamtbeschäftigtenzahl im Bereich der kommerziellen Kommunikation für 2015 kalkuliert der ZAW (vorläufig) mit 897.800, davon knapp 39 % in der (sog.) digitalen Wertschaft



Umsätze mit kommerzielle Kommunikation
- nach Definition des ZAW -

Netto-Werbeeinnahmen der (erfassten) Werbeträger

Gesamtbeschäftigtenzahl





via / mehr ZAW

Die Stimmung für das Werbejahr ist weiter positiv. Erwartetes Wachstum: 2 %
Branchendaten aktualisiert (2015)

Saturday, January 30, 2016

BDZV / Schickler Trend-Umfrage: Was Verleger + Geschäftführer der deutschen Zeitungsbranche für 2016ff erwarten, planen

via / mehr BDVZ Pressemitteilung vom 26. Januar 2016


Zu den Ergebnissen der Trendumfrage:

Die Teilnehmer prognostizieren für 2016 ein anhaltendes digitales Wachstum im Kerngeschäft





Die befragten Verlage wollen ihre Reichweite über die Nutzung digitaler Plattformen Dritter ausbauen








Die Markenbildung steht im Fokus. Zielgruppenspezifische Produkte sollen das Kerngeschäft stärken






eCommerce sehen die Teilnehmer als den vorherrschenden Trend jenseits des Kerngeschäfts





Bei eCommerce Vorhaben setzen die teilnehmenden Verlage mehrheitlich auf Kooperationen und eigene Stärken






Informationen zu Umfrage:
Ausgewertet wurden für diese Onlineumfrage 69 Antworten (Zeitraum: 14.12.2015 - 8.01.2016).
Das sind 28% der insg. 250 Einladungen. Damit repräsentieren die Ergebnisse der Trendumfrage 39% der Auflage der deutschen Tageszeitungen

Zum Download: Slidedecks der Präsentation (23 Charts, PDF)

Thursday, January 28, 2016

M&A Studie Deutschland: Transaktionsmonitor Verlagswesen 2015 erschienen

Bereits zum zwölften Mal veröffentlicht Bartholomäus & Cie heute den Transaktionsmonitor Verlagswesen. Das Team um Axel Bartholomäus hat für das Jahr 2015 insg. 257 Transaktionen (in 2014: 262) also ein kleines Minus von 2 % gegenüber dem Vorjahr ausgewertet und ein  Marktvolumen (Umsatz) von  ~ 7.600 Millionen Euro (in 2014: 7.200 Euro) berechnet, also ein Plus von 7 % gegenüber dem Vorjahr.


Bei der Zuordnung der Transaktionen zu Marktsegmenten nach Anzahl der Deals zeigt die
zeigen sich die Segmente Fachmedien, Publikumsmedien, eCommerce und Tageszeitungen als besonders aktiv. Nach Umsatzvolumina liegen Tageszeitungs- und Fachmedien-Deals (bedingt durch die einige wenigen Großtransaktionen) weit vorne.



Die Top M&A-Deals in 2015



Die drei größten Deals (nach Umsatz des übernommenen Unternehmens)

- Springer Science + Business Media und Macmillan Science & Education fusionieren zu einem der global
führenden Anbieter im Bereich Wissenschaft, Bildung und Fachmedien;

- Axel Springer und Funke Media bündeln ihre Werbevermarktung in einem JV, an dem ASV 74,9% hält;

- G+J und Bertelsmann übernehmen die 25,1% von Axel Springer am 2005 gegründeten Druck-JV;

stehen für 56 % des gesamten hier ausgewerteten 2015er M&A Volumens in Deutschland.





Die Verteilung der Transaktionen nach Formaten weist der Transaktionsmonitor von Bartholomäus & Cie im Vergleich 2015 vs. 2011 aus. Die Anzahl der Deals sog. Klassischer Formate waren 2015 weiter rückläufig (minus 26 % zu 2011) machen aber noch immer 43 % aller Transaktionen aus. 33 % der Deals beziehen sich auf Digitale Formate, ein Plus von 74 % und 17 % auf eCommerce, ein Plus von 31 %.



Die Studie „Transaktionsmonitor Verlagswesen 2015“ beinhaltet (auf rund 100 Seiten):

- die wesentlichen Trends und Entwicklungen bei Übernahmen und Beteiligungen in Deutschland

- die Auswertung des Geschehens in vier Marktsegmenten

- eine detaillierte Chronik von 257 registrierten Transaktionen des Jahres 2015 und eine Einschätzung der M&A Entwicklung für das Jahr 2016



Jetzt hier bestellen (PDF oder Print) und / oder (zunächst) eine kostenfreie Zusammenfassung (PDF) anfordern!



P.S.
Im Transaktionsmonitor bezieht sich Transaktionsgröße / Marktvolumen jeweils auf den letzten veröffentlichen Umsatz der gekauften, übernommenen Objekte, Unternehmungen; in der Transaktionschronik werden bekannte Kaufpreise genannt. 



Tuesday, July 14, 2015

BDZV Jahrespressekonferenz: Gesamtumsatz 7,76 Mrd. € -0,6%. Printgeschäft Anzeigen -2,8%, Vertrieb +1,5%, Wachstumstreiber Digital

Auf seiner Jahrespressekonferenz am 14. Juli 2015 in Berlin präsentierte sich der BDZV vorwiegend optimistisch und zuversichtlich, was die Zukunft des Zeitungsgeschäfts angeht.


Das Angebot und die Nutzung digitaler Angebote steigt, konnte aber den weiteren Rückgang der Anzeigen- und Beilagenerlöse für gedruckte Zeitungen nicht ausgleichen.



Der Rückgang der Auflagen bei Tageszeitungen im Vergleich I. Quartal 2015 zu 2014 erheblich, wobei lokale und regionale Abonnementzeitungen vergleichweise deutlich weniger an Auflage verlieren. Die Wochenzeitungen müssen nur 0,77 % ihrer Auflage abgeben.





Digitale Zeitungen (ePaper) wachsen auf niedrigem Niveau deutlich, plus 34, 6%. Der Zuwachs an eindeutigen, unterschiedlichen Nutzern (und Browsern) ist in alle Altersgruppen moderate.


Hier die Entwicklung der Online-Nutzung 2010 - 2015



Die Pressemitteilung und alle Charts der JPK 2015 hier.

Wie in jedem Jahr gibt es wieder ein Kurzfassung der Broschüre Bundesdeutsche Zeitungen in Zahlen 2015 (42 Seiten) als PDF hier herunterladen .
Bundesdeutsche Zeitungen in Zahlen 2015 (23 S., PDF)

Friday, July 03, 2015

AWA 2015 ohne Überraschungen: Sinkende Reichweiten bei Print Zeitungen und Zeitschriften - die biologische Lösung

Am 2. Juli hat das Institut für Demoskopie Allensbach die Ergebnisse der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, kurz AWA 2015, mit dem Schwerpunkt Printmedien [Übersicht aller Medien in der Untersuchung] in Hamburg vorgestellt.

Die Vorträge sind veröffentlicht und wer zählen muss und/oder zählen will kann beginnen.

Johannes Schneller
Auf dem Weg zu neuen Gleichgewichten? Stabilität und Dynamik bei den Mustern der Mediennutzung (PDF)

Michael Sommer
Auf dem Weg zu einer spezifischen Jugendkultur? (PDF)

Steffen de Sombre
Die Renaissance der Meinungsführer (PDF)

Renate Köcher
Aufschwung macht Laune: Zur Entwicklung der finanziellen Spielräume und der Konsumfreude (PDF)


Hier nur drei Charts - alles andere gibt es auf der AWA 2015 Ergebnisseite -

Die Reichweite von Print (in der AWA) sinkt weiter - extrem auch bei den 14 - 29 jährigen, von denen noch ein Großteil mit Print aufgewachsen ist. Hier das Chart für die Tageszeitungen



Wie fragil diese Reichweitenmessung ist? Nur 4 % der Befragten (lesen und) kaufen regionale Abonnements-Tageszeitungen selbst


Gesucht werden Informationen, zu denen man sich näher informieren will (im Durchschnitt aller Altersgruppen) bevorzugt im Internet



Die Printaffinität sinkt deutlich, insbesondere auch bei den 14 - 29 jährigen - nur noch 37% bevorzugen für "längere Texte" Papier, bei den 30 - 44 jährigen - nur noch 52 % (und das alles unabhängig vom tatsächlichen Verhalten (Frequenz, Dauer) im Tagesablauf)




Nur (noch) ein knappes Drittel der Befragten (30, 2 %) gibt an:
"Ich kann mir etwas, das ich auf Papier gelesen habe besser merken als etwas, das ich auf dem Bildschirm gelesen habe"

Nachtrag zum Thema Bücher: Kauf und Interesse
(via #Presse boersenblatt.de und AWA Codeplan)

BuchkäuferInnen
2015: 40, 4 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren) haben mind. ein Buch gekauft
zum Vergleich 2014: 41,6 Mio. -2,9 %

Interesse an Büchern
2015: haben 47,5 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
zum Vergleich 2014: 49,2 Mio. -3,5 %

Ganz besonders Interesse an Bücher
2015: haben 20,5 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
zum Vergleich 2014: 22,0 Mio. -6,8 %

eBooks

2015: (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
5,9 Mio. haben bereits digitale Bücher gelesen, d.s. 8,5 %
8,0 Mio. haben Interesse am Lesen von eBooks, d.s. 11,5 %
47,8 Mio. haben kein Interesse am Lesen von eBooks, d.s. 69,1 % 

Thursday, May 28, 2015

IVW Geschäftsbericht 2014/2015: Zeitungen, Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften

Wer studiert schon gerne Geschäftsbericht? Deshalb hier ein paar Auszüge mit dem Datensatz zum IV. Quartal 2014 und im Vorjahresvergleich für Print


- Tages- und Wochenzeitungen
- Publikumszeitschriften
- Fachzeitschriften
- Kundenzeitschriften

 
Tageszeitungen



Quelle:Jahresbericht IVW 2014/2015

Wochenzeitungen

Tuesday, May 26, 2015

Werbewirtschaft in Deutschland 2014 (II): Nettoumsatzentwicklung der (erfassten) Werbeträger 2014, Kommerzielle Kommunikation

via / mehr ZAW Pressemitteilung 21. Mai 2014

Nettowerbeinnahmen der erfassten Werbeträger 2011 - 2014

Nicht ausgewiesen in der Tabelle sind u.a. 2,8 Mrd. Euro Suchwortwerbung, Affiliate Werbung ...

Prozentuale Veränderung der Werbeumsätze der Medien 2004 - 2014

Werbewirtschaft in Deutschland 2014 (I): Werbeinvestitionen 2010-14, BIP, Stimmungsbarometer 2007 - 2015

via / mehr ZAW Pressemitteilung 21. Mai 2014



 Investitionen in Werbung 2010 - 2014 in Mrd. Euro


Entwicklung von BIP und Werbeinvestitionen 2010 - 2014

Die Stimmung in der Werbewirtschaft 2007 - 2015 (April)


Monday, March 30, 2015

Wie gut funktionieren Tageszeitungen online - Reichweite vs. Nutzung

Das ZMG Kompendium 'Zeitungsqualitäten 2015' (der Zeitungs Marketing Gesellschaft) meldet (basierend auf AGOF Internet facts 2014-08) 18,32 Mio. Nutzer aller Online Zeitungsangebote, in einer durchschnittlichen Woche (NpW).

Eine Gesamt-Nettoreichweite Print (LpA) und Online (NpW) wird mit 51,6 Mio. angegeben

Nun könnte man fragen, wie viel Sinn macht es eigentlich mit einer Reichweite von 660+ Onlineangeboten von Zeitungen zu argumentieren und kalkulieren, oder auch, ist ein Reichweitenzuwachs von 8,1 Mio. eine gute oder eine schlechte Nachricht?  

Markus Schöberl wird im pv digest 4/2015 über eine AGOF Auswertung (von Conreri Consultants) zu den Reichweiten von Tageszeitungen aus der Nutzungsperspektive berichten und bestärkt unser Credo:
Tageszeitung macht aus Nutzersicht (Leser) macht keinen Sinn, findet nicht wirklich statt.

Hier eine Ergebnisse aus der Auswertung vorab:


Lesebeispiel:
Tageszeitungen erreichen auf Tagesbasis nur 14 % der ausgewiesenen monatlichen Reichweite


Lesebeispiel:
22 % der Nutzer eines Online-Tageszeitungsangebot lesen pro Monat nur einen Beitrag (PI)
- bzw. schauen ein Bild/Video an
39 % der Nutzer eines Online-Tageszeitungsangebot lesen pro Monat nur 2 - 9 Beiträge ...


Lesebeispiel:
Überregionale Tageszeitungen generieren die meisten ein Beitrag / 2 - 9 Beiträge pro Monat Nutzer, die Boulevard Tageszeitungen generieren die meisten 100+ Nutzer pro Monat

Lesebeispiel:
Bei der Gegenüberstellung von täglichen Unique User und monatlichen Unique User führen Boulevardzeitungen vor Regionalen Tageszeitungen und Überregionalen Tageszeitungen

via / mehr auf pv digest

Den Monatsdienst pv digest kann man hier bestellen. Die Ausgabe 4/2015 u.a. mit der hier besprochenen AGOF Auswertung erscheint am 9. April 2915.

Wednesday, February 25, 2015

Schickler / BDZV Studie: Zeitungsverlage auf Innovationskurs - die Trends der Zeitungsbranche 2015

Heute präsentierten der BDZV und die Unternehmensberatung SCHICKLER in Berlin die Trends der Zeitungsbranche 2015.

Aus der Pressemitteilung:

Die deutsche Zeitungsbranche ist in allen Bereichen auf Innovationskurs. Dies ist das Ergebnis der am 25. Februar in Berlin vorgestellten Studie „Trends der Zeitungsbranche 2015“, die der BDZV gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCHICKLER durchgeführt hat.

Drei Trends der Branche wurden deutlich:

1. Print stabilisiert sich langsam, das Digitalgeschäft ist ein starker Wachstumstreiber

2. Diversifikation: Verlage stellen sich breiter auf und entwickeln neue Geschäftsmodelle

3. Die Digitalisierung wird in drei Dimensionen vorangetrieben

jetzt weiterlesen auf bdzv.de

Aus der Präsentation (21 Charts)

Investitionen in Digitales, Neue Produkte und Diversifikation



Diversikation schlägt Digitale Journalistische Produkte
- insb. bei größeren Verlagen






Für kleinere Verlage stehen überwiegend (Digitale?) Journalistische Produkte im Fokus




2015 bringt die nächste Generation digitaler Zeitungsprodukte - das wird spannend, oder ... auch nicht.



Die Präsentationschart (21 Seiten) jetzt hier herunterladen (PDF)

Thursday, January 29, 2015

Bartholomäus & Cie: Transaktionsmonitor Verlagswesen 2014 - M&A Deals + 3,1%, Umsatzvolumen + 14,5%

Für die aktuelle Ausgabe des Transaktionsmonitors Verlagswesen 2014 hat Bartholomäus & Cie insgesamt 262 (veröffentlichte) Transaktionen ausgewertet und aufbereitet (in 2013: 254). Das Marktvolumen der 262 Transaktionen betrug insgesamt 7,1 Mrd. Euro, das entspricht einem Plus von 14,5 % gegenüber dem Vorjahr (6,2 Mrd. Euro).

Zur Erinnerung, 
die Transaktionsgröße bzw. das Marktvolumen beziehen sich in dieser Auswertung auf den (letztveröffentlichten / geschätzten) Jahresumsatz des Transaktionsobjekts, nicht auf einen veröffentlichten / geschätzten Kaufpreis.

Highlights aus der Zusammenfassung

Deals in Anzahl der Transaktionen nach Bereichen *) 






Deals in Volumina nach Bereichen *)



*)
FaM = Fachmedien
PuM = Publikumsmedien
E-Comm = E-Commerce
TaZ = Tageszeitungen
BuHa = Buchhandel

Tuesday, January 13, 2015

Paid Content auf der Siegerstrasse? BITKOM /Aries sagt ja, ...

unter der Überschrift 'Immer mehr Nutzer zahlen für Online-Journalismus' veröffentlichte BITKOM am 8. Januar folgende - nach eigenen Angaben repräsentative Umfrageergebnisse:

34 % der Internetnutzer hätten in 2014 Geld für journalistische Inhalte ausgegeben

22 % für ein Abo
20 % für einzelne Artikel

181,20 Euro gibt der durchschnittliche Nutzer solcher redaktioneller Angebote pro Jahr (2014) aus (2013: 163,20 Euro)

Nur wenig mehr, nämlich 37 %, wären grundsätzlich bereit für journalistische Angebote zu löhnen ...


via/mehr

Jetzt hat Markus Schöberl [ pv-digest.de ] das mal flux auf 3,4 Mrd. Euro hochgerechnet (dabei übersehen, dass sich der BITKOM Wert nur auf die Paid Content Zahler bezieht, d.h. also "nur" 1,1 Mrd. Euro)  und kommt in einer eigenen Rechnung "nur" auf rd. 190 Mio. Euro Einnahmen aus Paid Content.

Wenn auch beide Ergebnisse ziemlich weit daneben liegen dürften, liegt der pv-digest nach meiner Einschätzung sehr viel näher an der Wirklichkeit deutscher (Online-)Journalismusanbieter. Der Beitrag '190 Mio Euro Jahresumsatz mit Paid Content in Deutschland' ist in der aktuellen Ausgabe des pv digest erschienen (Subskription). Einen Auszug, inkl. der Stellungsnahme der BITKOM gibt es hier





Saturday, January 10, 2015

Print Magazine und Zeitungen 2014: Neuerscheinungen und Einstellungen

Die BDVZ (Juli), Fachpresse (Mai), VDZ (April) Statistiken für das Jahr 2014 lassen noch etwas auf sich warten. Hier schon einmal ein paar Hinweise / Links, was bereits publiziert ist und schon erkennen lässt:

- mehr Neuerscheinungen als Einstellungen
- deutlich geringere Startauflagen, oft mit spitzen Zielgruppen (und Frequenz)
- ganze Gattungen (z.B. Computer, Internet, Games) sind auf Abschiedsturnee, haben ihre Funktion verloren und die Leser/Käufer/Nutzer sind abgewandert (siehe Foto)











Foto: Axel Martens, Hamburg 
Aus der VDZ Print wirkt Kampagne - wohl älteren Datums ;)
Landau Media listet

123 Neuerscheinungen von Zeitungen und Zeitschriften (PDF)

Neue-Zeitschriften.com listet / zeigt

137 Neuerscheinungen Publikums- und Special Interest Zeitschriften

Landau Media listet

61 Einstellungen von Zeitungen und Zeitschriften (PDF)

Und alle Jahre wieder (weniger in Print)

Magaziniac: Life- und Nekrolog Spielehefte 2014 @Magaziniac


Ein Blick über den Zaun: Reports on US /NA Magazines 

According to MediaFinder

Launches  190 (2013: 185)
Closures     99 (2013:   56)

Source

According to Mr. Magazine

Launches  234 (2013: 185)

Source


Tuesday, December 16, 2014

Statista: Kaum jemand plant mit neuen Abos für Magazine und Newspapers

Zeitungen und Zeitschriften brechen die Abonnenten weg. Dies dürfte sich auch im kommenden Jahr nicht ändern, wie eine aktuelle Befragung im Auftrag von Statista zeigt. Demnach wollen nur wenige Menschen neue Abonnements abschließen. Mit Kündigungen liebäugeln viele...

via / mehr Infografik: Kaum jemand plant mit neuen Abos für 2015 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Tuesday, July 08, 2014

BDZV Jahrespressekonferenz 2014: Forderungen an Berlin und Brüssel und insgesamt ein zufriedenstellendes, wenn auch rückläufiges Ergebnis für 2013

Zu den Jahresergebnissen, Erfolgen und Misserfolgen der Zeitungsverlage in 2013
(Jahrespressekonferenz des BDZV 8. Juli 2014)

Zufriedenheit misst sich halt auch immer an den Erwartungen die man hat. Der BDZV klang heute mit sich, seinen Mitglieder und Lesern zufrieden. Nur die Anzeigenkunden honorieren nicht die Reichweiten, die Politik, die Gerichte und die Wettbewerbsbehörden halten ihnen Wettbewerber wie Google, Facebook & Co nicht vom Hals und die Regierung, die Kommission und Parlamente in Berlin und Brüssel sind störrisch, hört zu wenig auf die Verleger und haben ihren eigenen Kopf.

Die Zeitung erreicht 81 % (57 Mio.) der deutschsprachigen Bevölkerung über 14 Jahren
davon nutzen

- 42 % aller Zeitungsleser nutzen ausschließlich Print
- 23 % wählen ausschließlich die digitale Zeitung

Auch die junge Zielgruppen sind noch On-board

- Die Zeitungen haben 450 Angebote bei Facebook, Twitter & Co.
- 67 % der 14-bis 29-Jährigen (= 9,9 Mio. Unique User) besuchen regelmäßig die über 600 Websites der Zeitungen
- 48 % der 14-bis 29-Jährigen lesen täglich eine gedruckte Zeitung
- Erfolgreiche Leseförderung: rund 900.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr nehmen an Zeitungsprojekten teil (in Kooperation mit Schulen)

Die Auflagenentwicklung 



Umsatzentwicklung



Diese Angaben beziehen sich nur auf Umsätze mit Zeitungen (Print + Digital) nicht auf Service, eCommerce und andere Geschäfte der Verlag. Trotzdem, die Rückgänge bei den Anzeigen sind massiv, beim Vertrieb eher gering (Dank Preisanpassung). Hier die Entwicklung nach Anzeigen + Vertrieb getrennt



Besucher auf Zeitungswebsites



Reichweiten der Zeitungsangebote (Online)



Alle Zeitungen zusammen ergeben die Nummer 1



Doch welche Bedeutung hat das in der realen Welt?

- Ist "in einem durchschnittlichen Monat" das Kriterium für die Nutzung von Tageszeitungen? Oder auch Wochenzeitungen?
- Sagt das etwas aus, wie die Rolle der Zeitung vor Ort, in der Region wahrgenommen, genutzt wird?
- Musste man dann nicht auch alle Magazine, alle Retailers, alle ... zusammenrechnen?
- Und welche Reichweite haben Google, Facebook & Co?; usw.

Im Digitalen machen die Verlage (sehr unterschiedlich) große bis kleine Fortschritte, viele weichen auch auf alternative Einnahmemodelle und eCommerce aus. Inzwischen hätten 80 Zeitungen eine Paywall errichtet, bis Ende des Jahres sollen es 100 (von 329). Aber nach Meinung des BDZV sei die Paywall ohne Alternative für das Erlösportfolio der Zeitungsverlage im Digitalen. Zahlen über die Umsatzerlöse aus den Paywalls der 80 Verlage liegen dem BDZV nicht vor und so konnte auch nicht die Frage beantwortet, ob sich die Paywall für Verlage letztlich rechnet (Investition, Betriebskosten vs. Erlöse) oder ob bezahlte Inhalte, Services und Subscriptions-Bundle in anderen Angebotsformaten nicht weniger kosten und nachhaltiger für das Geschäft seien.

Zu den Forderungen und Wünschen an die Politik

Mindestlohn
Andrea Nahles hätte in den Branchendialogen nach innen und nach außen die Wünsche der Zeitungsverleger nach einer 5-Jahre Sonderregelung sehr stark unterstützt und verteidigt (und das sei sicher nicht beeinflusst gewesen von den zahlreichen Beteiligungen, welche die SPD Medienholding ddvg halte - wäre ja sofort aufgeflogen). Die CDU habe quergeschossen und so ist es jetzt nur eine 2 Jahre Regelung und in zwei Jahren stehen wir mit dem gleichen Problem wieder auf der Matte - was aber keine Drohung sein soll. Schnellschüsse will man nicht machen, aber die Mehrkosten von rd. 220 Mio. (ohne Abwicklung, Verwaltung) für 2 Mio. Zeitungsempfänger seien so einfach nicht zu stemmen.

Mehrwertsteuer
Diese werde in Brüssel entschieden und die deutsche Bundesregierung und das Parlament würden die Forderung nach einheitlichem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 % für gedruckte und digitale Presseerzeugnisse unterstützen, könnten aber selbst nicht viel bewirken.

Datenschutz / Verbraucherschutzrichtline
Hier fordert man Ausnahmen für Redaktion und Vertrieb von Presseerzeugnissen auf der Basis des Schutzes im Grundgesetz. Warum der BDZV die Sonderrechte für journalistische / redaktionelle Belange so eng mit den geforderten Sonderrechten im Marketing & Vertrieb verknüpft und quasi gleichsetzt blieb offen

Der Schutz vor & Gleichbehandlung von Frenemy wie Google & Co
Hier erwarte man dringend proaktive Unterstützung über das (Wettbewerbsrecht, Kartellrecht und Steuerrecht), insbesondere auch aus Brüssel ... Daneben gibt es natürlich auch noch die Dauerbrenner, z.b.  #LSR #Fusionskontrolle

via / mehr Pressemitteilung des BDZV 'Zeitung ist das Leitmedium der Deutschen'
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