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Monday, October 17, 2016

Die Buchreport Studie Discovery (2016) - jetzt auch in einer Kompaktversion

Jetzt gibt es die Buchreport / Codex Group Studie 'Wie Buchkäufer / Leser auf neue Bücher aufmerksam werden' auch als Kompaktversion (32 S., PDF). Sie zeigt auf

  • auf welche Impulse es bei Buch-Entdeckungen wirklich ankommt,
  • wo Leser im Geschäft und im Onlineshop am besten zum Kauf animiert werden,
  • mit welchen Werbe- und Marketingmitteln Sie Ihre Zielgruppe erreichen und
  • durch welche Kommunikationskanäle Sie die Leser von heute und morgen an Ihren Verlag binden.



Übersicht der erhobenen Quellen in denen Käufer / Leser Buchinfos suchen und entdecken






Wie landen Buchempfehlung beim Käufer / Leser




Das Gros der Empfehlungen für da zuletzt gekaufte Buch erfolgt von Angesicht zu Angesicht (für 89% die häufigste Art der Empfehlung). Nur 6 % der persönlichen Empfehlungen kamen - nach dieser Studie - über Social Media (Twitter, Facebook, Snapchat, Instagram, etc.)

via / mehr / Erwerb




Zur Methodologie

- Repräsentative Befragung von 2506 erwachsenen Deutschen (über 18 Jahre alt)
- die Befragten haben im vergangenen Monat mindestens ein Buch gekauft
- Online-Erhebung vom 8. bis 16. Februar 2016

Siehe dazu auch die aktuelle Bitkom-Befragung (Oktober 2016)
Bitkom Studie eBooks 2016: Wie werden die Leser auf neue Bücher aufmerksam

Thursday, October 13, 2016

Bitkom Studie eBooks 2016 (II): Welche Wünsche haben Buchleser in Sachen eBooks?

Nur 75 % der Bundesbürger lesen - nach der neuen Bitkom Umfrage - überhaupt Bücher 


Ein Drittel der (Überhaupt-)Buchleser liest nach der Umfrage zu eBooks Nutzung (auch) eBooks und zwei Dritteln tun das (noch) nicht. Warum es nicht mehr eBook Leser sind, ergibt sich einmal aus der Liebe zu gedruckten Büchern, der erlernten Praxis und Gewöhnung, sowie dem Angebot (und dem Preis).



Aus dem Potenzial der Nichtnutzer von eBooks, können sich bereits heute rund ein Drittel vorstellen in Zukunft (auch) eBooks zu lesen.

Doch da gibt es ein paar Wünsche unter anderem




Sollte es in diesen Fragen keinen Fortschritt, keine (auch wirtschaftlich) überzeugende Lösungen geben, stützt und stärkt das nicht den klassischen Buchhandel, Buchverkauf sondern treibt noch mehr Buchkäufer / Buchleser in alternative Nutzungsmodelle.

Bitkom Studie 2016 zur Nutzung von eBooks (Download 16 S., PDF)

Rea
Mehr zum Thema auf dem Blog

Bitkom Pressekonferenz 6.10.15: Ergebnisse der eBook Umfrage zur #FBM15


Die Big-5 Verlage haben sich mit ihrem Pricing und dem Agency Modell (gewollt?) ihre Erfolgschancen im eBook Markt vermasselt


Der eBook Markt U.S. 2012-2015: Die BIG 5 verlieren weiter

Bitkom Studie eBooks 2016: Wie werden die Leser auf neue Bücher aufmerksam



1) Persönliche Empfehlungen von Freunden oder Familie - mit großem Abstand

2) Stöbern im Internet erstmals (knapp) vor Stöbern in Buchläden

3) Automatisierte Empfehlung in Online-Shops, deutlich vor Kaufempfehlung vom Buchändler - extremer Rückgang gegenüber 2013

4) Beiträge / Rezensionen in "klassischen Medien" (Print + Digital/Online) vor Beiträgen in Sozialen Netzwerken

... jedenfalls nach der Bitkom Umfrage 2016 / 2013  ;)

Download Präsentation (PDF)


Tuesday, August 09, 2016

Börsenverein: Buch und Buchhandel in Zahlen 2016 - Kompendium zur wirtschaftlichen Entwicklung des deutschen Buchmarkt erschienen

Alle Jahre wieder - in 2016 zum 64. Mal - veröffentlicht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. das Kompendium Buch und Buchhandel in Zahlen 2016 mit Daten u.a. zu

- Daten zur Umsatzentwicklung, zur Titelproduktion und Lizenzen der Buchverlage
- Daten zu den Vertriebswegen und zur Entwicklung in den Warengruppen und Editionsformen
- Betriebswirtschaftliche Kennzahlen des produzierenden und vertreibenden Buchhandels, sowie der Preisentwicklung
- Zahlen des Betriebsvergleichs Sortimentsbuchhandel (2014)
- Daten zu Buchkäufern und Buchlesern und ihrem dem Kauf-/Leseverhalten

- sowie beim Börsenverein (verfügbare) Zahlen zum e-Book-Markt in Deutschland

Das Kompendium ist für alle im Buchgeschäft Tätigen und Verantwortlichen, sowie für die an der wirtschaftlichen Lage und den Perspektiven Interessierten der Buchbranche eine kaum verzichtbare Datenquelle (und Investition).

Inhaltsverzeichnis


Buch und Buchhandel in Zahlen 2016
Umfang 156 Seiten, August 2016
Herausgeber: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.,

ISBN eBook 978-3-7657-3301-7 (PDF)
ISBN pBook 978-3-7657-3300-0

Buchumsatz nach Absatzkanälen

Wednesday, June 22, 2016

Zur AKEP-Jahrestagung 2016: upstairs / downstairs - Gewinner & Verlierer der Digitalisierung

Am 22. Juni 2016 fand die letzte AKEP (Elektronisches Publizieren) Jahrestagung #akep16 des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels statt. Denn, der AKEP und der AK eCOM (eBooks und eCommerce) im Rahmen der Verbandsreform in einer neu installierten IG Digital auf.


Die Sprecher der neuen IG Digital sind: Michael Döschner-Apostolidis (Verlagsleiter elektronisches Publizieren, VG Droemer Knaur), Carmen Udina (Leiterin dtv-Digital) und Jochen Grieving (Buchhandlung Transfer Bücher und Medien) (von links)

Die bisherigen AKEP Sprecher Jürgen Harth und Beate Muschler, sowie die AK eCOM Sprecher Susanne Martin und Tobias Schmid treten ins Glied zurück.

Die IG Digital beinhaltet die Fachgruppen (’interessanterweise’ Peer Group genannt) Digitaler Buchhandel, Kommunikation & Marketing, Herstellung, eBooks, Bibliotheken sowie Apps & Mobile Publishing
‏@akeplog Strukturreform: Aus AKEP und AK eCom wird heute die IG Digital. Verlage und Handel unter einem Digital-Dach. #akep16

‏@akeplog Vielen Dank auch an die bisherigen AKEP-Sprecher Beate Muschler und Jürgen Harth. Good Job! #akep16

‏@boev Sprecherteam IG Digital: Michael Döschner-Apostolidis, Carmen Udina & Jochen Grieving. (Foto: Tobias Bohm) #akep16 ‏


Die Keynotes
- vom Digisauier und Internet-Publizisten Tim Cole über die Digitale Transformation im Allgemeinen und die Buchbranche im Besonderen und

- Keynoter Christian Hoffmeister: Market needs versus resources feeds, oder Können Verlage leisten, was der Markt will?

Tuesday, June 07, 2016

Die Wirtschaftszahlen der Deutschen Buchbranche im Jahr 2015 - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015




Innovationen im deutschen Buchmarkt in 2015ff - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015


Innovationen im deutschen Buchmarkt

Datenquelle:
In die Innovationsumfrage des Börsenvereins unter Mitgliedsverlagen aus dem Frühjahr 2016 sind die Antworten von rund 150 Marktteilnehmern eingeflossen. Sie bietet Tendenzaussagen zum Umgang mit dem Thema Innovation sowie Entwicklung und Einführung von Neuheiten im Unternehmen.

Der deutsche eBook Markt 2015 in Zahlen - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015

Der eBook Markt in Deutschland ist in 2015 um 8,9 % gestiegen
und der Preis pro eBook um 3,7 % gefallen (eine Ausschnittsbetrachtung)




Datenquelle
Die Hochrechnungen der eBook-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen, die monatlich zu ihren Bucheinkäufen befragt werden. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Personen.

Der deutsche Buchmarkt 2015 in Zahlen - WiPK 7. Juni 2016

Heute präsentierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Zahlen auf der Wirtschaftpressekonferenz in Frankfurt. Hier die Ergebnisse:

Buchmarkt gesamt 2015
Buchmarkt eBooks 2015
Buchmarkt Innovationen 2015ff
Buchmarkt Wirtschaftszahlen 2015

Die Entwicklung des Buchmarktes in Deutschland (geschätzt)

Ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate von Büchern (und Fachmedien) in den letzten 10 Jahren, ist der Umsatz nach den Schätzungen des Börsenvereins in etwa gleichgeblieben.






Friday, May 27, 2016

Der eBook Markt U.S. 2012-2015: Die BIG 5 verlieren weiter

und SMBs und Self-Publisher gewinnen deutlich (Nielsen Books & Consumers).



Siehe auch:
Die Big-5 Verlage haben sich mit ihrem Pricing und dem Agency Modell (gewollt?) ihre Erfolgschancen im eBook Markt vermasselt (PDF)

Alle Beiträge zu #eBooks auf diesem Blog


pBooks + eBooks discovery U.S.



via / mehr von Porter Anderson auf Publishing Perspectives .

Monday, April 04, 2016

Codex & buchreport Studie: Der Kunde ist König (und seine Königin(en) sind die Autoren)

Eine neue Codex & buchreport Studie bringen den Käufer / Leser zurück ins Spiel. Zurecht (und dankenswerter Weise), denn der hat neben den AutorInnen, Verlagen und dem vertreibenden Buchhandel doch auch ein klein wenig mitzureden (und zu bezahlen) wenn es um die Zukunft des Buches und der Buchbranche geht. Lobenswert, dass in dieser (nach Aussagen der Macher repräsentativer) Studie 2506 "Deutsche" ab 18 Jahren über ihre Journey zum Buch Auskunft geben... Methodik, Inhalte (7 Seiten, PDF)


Aus den Ergebnissen:

Tuesday, October 06, 2015

Bitkom Pressekonferenz 6.10.15: Ergebnisse der eBook Umfrage zur #FBM15

Die jährliche Bitkom-Umfrage vor der Buchmesse:

- eBooks 25% lesen eBooks (2014: 24%)
- alternative Nutzungsmodelle gewinnen an Bedeutung
- bei den Lesegeräten geht der Trend zu Smartphones, Notebook/Laptop halten ihre Spitzenposition,  eReaders für Vielleser

via / mehr PM vom 6.10.2015
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jeder-Vierte-liest-digitale-Buecher.html


Bitkom Pressekonferenz 6.10.15: Ergebnisse der eBook Umfrage zur #FBM15


Nachtrag:
Den Trend zu alternativen Nutzungs-/Zugangsmodellen (u.a. Leihe / Abo) bestätigt auch eine GfK Media*Scope Auswertung für das 1 Hj. 2015.  

eBook-Kauf vs. Leihe / Abo

Im 1. Hj. 2015 kauften in Deutschland 2,9 Mio. Personen (ab 10 Jahren) für knapp 95 Mio. EUR eBook (ohne Fach- und Schulbücher), ein Plus von 13 %

Knapp 50 % (1,4 Mio. Personen ab 10 J.) nutzten digitale Bezahlabos bzw. Online-Ausleihe Angebote im Wert von knapp 30 Mio. EUR

Quelle: GfK Entertainment via Fachpresse ‪#‎LSR‬

Die eBook Preispolitik deutscher Verlage, entwöhnt Käufer / Leser vom klassischen Buchkauf und treibt sie zu alternativen Nutzung-/Zugangsquellen. 

Passend zum Thema:
 

Thursday, September 10, 2015

Die Big-5 Verlage haben sich mit ihrem Pricing und dem Agency Modell (gewollt?) ihre Erfolgschancen im eBook Markt vermasselt

Die Fragen zu diesem Interview für pubiz.de stellte Daniel Lenz.
Die Langfassung meiner (schriftlichen) Anworten wurde am 9.09. auf pubiz.de veröffentlicht.
- Ersatz-Link (PDF)

Zu hohe Preise oder unattraktive Titel – warum stagniert Ihrer Meinung nach der US-amerikanische eBook-Markt?


Kurzfassung:
Zu hohe Preis, zu wenig Abstand zu den Preisen von pBooks (für deutlich eingeschränkte Nutzungsrechte und Nutzungsmöglichkeiten bei eBooks) – jedenfalls gilt das für die Big 5.

Wie schätzen Sie die Pricing-Politik der U.S. Verlage ein?


Kurzfassung:
Eigentlich wollen viele Verlage und ihre Vertriebspartner dieses eBooks Geschäft gar nicht, es passt nicht in das klassische Business Model ein und hat eigene / braucht andere Regel und Bedingungen – der Übergang, wenn er denn sein muss, soll nach der Vorstellung der Verlage möglichst langsam vonstatten gehen. Und die Marktmacht von Amazon mögen wir schon überhaupt nicht...  

(Wie) Ist die Preisschere zwischen Verlagstiteln und Selfpublishern dem Leser zu vermitteln?


Kurzfassung:
Das wird nur zum Teil gehen und zwar immer dort, wo der Käufer / Nutzer diese Werte schätzt (und auch geliefert bekommt). Vorschüsse an Autoren, 50 % Kosten des Handels und Zwischenhandels, aufwendige Marketingkampagnen gehören eher nicht dazu. Gutes Lektorat,  Qualität in Satz und Gestaltung und Services schon eher.

Wohin wird sich das Preisgefüge perspektivisch entwickeln?


Kurzfassung:
Die Preise für eBooks im Preisgefüge wird kontinuierlich weiter nach unten, es sei denn wir machen (e)hanced eBooks, die gedruckt nur halb so wertgeschätzt werden ;)

Mit freundlicher Genehmigung von pubiz.de 

Das vollständige, unbearbeite Manuskript mit Fragen und Antworten gibt es hier als (PDF). 

 

Passend zum Thema:

Bitkom Pressekonferenz 6.10.15:
Ergebnisse der eBook Umfrage zur #FBM15 (Deutschland)

Sunday, August 09, 2015

BOEV: Kompendium Buch und Buchhandel in Zahlen 2015 erschienen

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. hat am 6. August sein jährliches, 63. Ausgabe des Kompendiums 'Buch und Buchhandel in Zahlen' 2015 veröffentlicht. Es bietet u.a.

- einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Buchhandels
- Daten zur Produktion, Umsatz, Warengruppen- und Editionsformen und deren Entwicklung
- eine kurze Übersicht zum eBook Markt (Privater Konsum) - eine eigene Studie gibt in 2015 nicht
- eine Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse von Studien zu Buchkäufern und Buchlesern
- betriebswirtschaftliche Kennzahlen für Verlage und Buchhandel und Preisentwicklung
- Informationen zum Handel und Lizenzmarkt International
- Informationen zur Beschäftigung und Ausbildungssituation

Buch und Buchhandel in Zahlen 2015


Die Sammlung baut auf den bereits auf der Wirtschaftspressekonferenz (9. Juni 2015) Rahmendaten und den Verlautbarungen / Reden der Funktionäre auf der Leipziger Buchmesse und den Buchtagen, Berlin auf. Sie ist zu beziehen als Softcover (Print) ISBN 978-3-7657-3297-3 und eBook (PDF)  978-3-7657-3298-0 im qualifizierten, gut sortierten Buchhandel.

Einigen bemerkenswerten Fakten:

Sunday, July 26, 2015

Statista Digital Market Outlook: Digitale Medien in Deutschland - Ausblick bis 2020 (II.)

Teil 1: Statista publiziert umfangreiche Datensammlung zu Digitalen Märkten: Bestand, Kennzahlen und Entwicklung

Für den Bereich Digitale Medien in Deutschland weist Statista für 2014 einen Gesamtumsatz von 1.855 Mio. Euro aus und prognostizierte für 2020 einen Umsatz von 4.305 Mio. Euro  + 132 %. Der höchste Zuwachs wird im Bereich Digitale Publikationen erwartet

Digitale Videos - das sind TVoD, SVoD, EST 
Gesamtumsatz 2014: 203 Mio. Euro, prognostizierte Umsatz 2020: 543 Mio. Euro  + 167 %

Digitale Musik - das sind Download und Streaming
Gesamtumsatz 2014: 353 Mio. Euro, prognostizierte Umsatz 2020: 787 Mio. Euro  + 123 %

Digitale Games - das sind Download Vollversionen, Mobile Games, Online-/Browsergames  + 90 %
Gesamtumsatz 2014: 893 Mio. Euro, prognostizierte Umsatz 2020: 1.697 Mio. Euro

Digitale Publikationen - das sind eBooks, eMagazins, ePapers
Gesamtumsatz 2014: 407 Mio. Euro, prognostizierte Umsatz 2020: 1.279 Mio. Euro  + 214 %

alle Daten und Charts zu Digitalen Medien gibt es hier .

Welche Daten liefert Statista für 'Digitale Publikationen'

Die Nutzerzahlen (hier definiert mit Käufern) von ePublikationen sollen von 6,7 Mio. in 2014 auf 12,6 Mio. in 2020 steigen, das wäre ein Plus von 88%. Für

eMagazine wird von 2014 - 2020 mit einer Steigerung von 300 % gerechnet
ePapers (eNewspaper) wird von 2014 - 2020 mit einer Steigerung von 94,4 % gerechnet
eBooks wird von 2014 - 2020 mit einer Steigerung von 62,5 % gerechnet

Zwei Datencharts aus dem Statista-Angebot 'ePublishing'







Average Revenue per User (ARPU)


Lesebeispiel: der durchschnittliche Erlös pro Nutzer  im Sektor eBooks lag 2014 bei 40,84 Euro und soll in 2020 bei 95,47 Euro liegen, ein plus von 134 %



Ein Wort zur Vorsicht:
Unseren Kunden würden wir nicht empfehlen auf dieser Basis ihre eigene Planung aufzustellen. Die Zahlen sind nur angenommene Durchschnittswerte für den - wie immer definierten Gesamtmarkt. Die Märkte entwickeln sich je nach Angebot, Leser / Nutzer, Themen, Pricing, Vertriebswegen und Wettbewerb sehr unterschiedlich und es ist mir für Deutschland keine Statistik bekannt, die den Gesamtmarkt abbildet.

Zur Entwicklung der Umsätze im Bereich 'Digitales Publishing' (ab 2015 Prognose)





















Alle Daten zum Statista Outlook 'Digitalen Medien' gibt es hier .

Die Startseite für den Digital Market Outlook  in Deutsch  |   in English


Postings zu Statista's Digital Market Outlook im Blog
Teil I:  
Umfangreiche Datensammlung zu Digitalen Märkten: Bestand, Kennzahlen und Entwicklung bis 2020

Teil II:
Die Entwicklung des Digitalen Medienmarktes in Deutschland bis 2020

Teil III:
Die Entwicklung des Digitalen Werbemarktes in Deutschland bis 2020


Friday, July 03, 2015

AWA 2015 ohne Überraschungen: Sinkende Reichweiten bei Print Zeitungen und Zeitschriften - die biologische Lösung

Am 2. Juli hat das Institut für Demoskopie Allensbach die Ergebnisse der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, kurz AWA 2015, mit dem Schwerpunkt Printmedien [Übersicht aller Medien in der Untersuchung] in Hamburg vorgestellt.

Die Vorträge sind veröffentlicht und wer zählen muss und/oder zählen will kann beginnen.

Johannes Schneller
Auf dem Weg zu neuen Gleichgewichten? Stabilität und Dynamik bei den Mustern der Mediennutzung (PDF)

Michael Sommer
Auf dem Weg zu einer spezifischen Jugendkultur? (PDF)

Steffen de Sombre
Die Renaissance der Meinungsführer (PDF)

Renate Köcher
Aufschwung macht Laune: Zur Entwicklung der finanziellen Spielräume und der Konsumfreude (PDF)


Hier nur drei Charts - alles andere gibt es auf der AWA 2015 Ergebnisseite -

Die Reichweite von Print (in der AWA) sinkt weiter - extrem auch bei den 14 - 29 jährigen, von denen noch ein Großteil mit Print aufgewachsen ist. Hier das Chart für die Tageszeitungen



Wie fragil diese Reichweitenmessung ist? Nur 4 % der Befragten (lesen und) kaufen regionale Abonnements-Tageszeitungen selbst


Gesucht werden Informationen, zu denen man sich näher informieren will (im Durchschnitt aller Altersgruppen) bevorzugt im Internet



Die Printaffinität sinkt deutlich, insbesondere auch bei den 14 - 29 jährigen - nur noch 37% bevorzugen für "längere Texte" Papier, bei den 30 - 44 jährigen - nur noch 52 % (und das alles unabhängig vom tatsächlichen Verhalten (Frequenz, Dauer) im Tagesablauf)




Nur (noch) ein knappes Drittel der Befragten (30, 2 %) gibt an:
"Ich kann mir etwas, das ich auf Papier gelesen habe besser merken als etwas, das ich auf dem Bildschirm gelesen habe"

Nachtrag zum Thema Bücher: Kauf und Interesse
(via #Presse boersenblatt.de und AWA Codeplan)

BuchkäuferInnen
2015: 40, 4 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren) haben mind. ein Buch gekauft
zum Vergleich 2014: 41,6 Mio. -2,9 %

Interesse an Büchern
2015: haben 47,5 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
zum Vergleich 2014: 49,2 Mio. -3,5 %

Ganz besonders Interesse an Bücher
2015: haben 20,5 Mio. (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
zum Vergleich 2014: 22,0 Mio. -6,8 %

eBooks

2015: (deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren)
5,9 Mio. haben bereits digitale Bücher gelesen, d.s. 8,5 %
8,0 Mio. haben Interesse am Lesen von eBooks, d.s. 11,5 %
47,8 Mio. haben kein Interesse am Lesen von eBooks, d.s. 69,1 % 

Tuesday, June 09, 2015

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Die wichtigsten Daten & Charts zur Wirtschaftspressekonferenz am 9. Juni 2015

Ausgewählte Zahlen für 2014:

Umsatzentwicklung der deutschen Buchbranche (ohne Berücksichtung der Preisentwicklung)

2014: -  2,3 %                              
2013: + 0,2 %
2012: -  0,8 %
2011: -  1,4 %

Die Vertriebswege





Anteile Editionsformen
72,9 % Hardcover
23,3 % Taschenbuch
  3,9 % Hörbuch

[ 4.3 % eBook ]

Anteile Sachgruppen
32,4 % Belletristik
15,8 % Kinder- und Jugendbuch
14,9 % Ratgeber
11,2 % Wissenschaft
10,1 % Sachbuch
  9,2 % Schule + Lernen
  6,5 % Reise

Titelproduktion Erstauflagen

2014: 73.863
2013: 81.919
2012: 79.860
2011: 82.048

Lizenzen

2014: 6.443
2013: 6.466
2012: 6.855
2011: 8.000

Verlage und eBooks

2014: ???
2013: 65 % der Verlage haben eBooks im Programm, 35 % noch nicht
2012: 53 % der Verlage haben eBooks im Programm, 47 % nicht
2011: 49 % der Verlage haben eBooks im Programm, 51 % nicht

via / mehr unter boersenverein.de   |   auf Slideshare


Monday, June 08, 2015

Umfrage: Das Leben als IT-Dienstleister von Verlagen ein Wunschkonzert?

Unser geschätzter Kollege Aljoscha Walser (Narses Beratungsges.) stellte im Vorfeld des Publishers Forum 2015 IT-Dienstleistern die Frage:

"Stellen Sie sich vor, Ihnen könnten drei Wünsche erfüllt werden, durch die sich Ihre Zusammenarbeit mit der Kundengruppe 'Verlage' verbessert. Was würden Sie sich wünschen?"

Die Antworten ordnet Aljoscha Walser drei Kategorien zu: Handlungsbedarf in den Bereichen Standards, industrielle Professionalität und Management.









Eine Auswertung der Antworten zur ersten Befragungswelle fasst die Narses Beratungsges. in einem ePaper (12 Seiten, PDF) zusammen. Bestellung info@narses.de (kostenfrei).

Die für Verlage essentielle Frage, was können Anbieter von Verlagssoftware, CRM, eBooks und Developer für die Gegenwart der Geschäftsmodells 'Verlage' und der Sicherung der Zukunft tun, wird dann wohl in den weiteren Runden der Umfrage abgefragt - die Ergebnisse sollen im September 2015 veröffentlicht werden.

via / mehr

Wednesday, April 22, 2015

Fachpresse-Statistik 2014 veröffentlicht: Gesamtumsatz +1,3%, Fachzeitschriften +1,0%, Digital +8,2%, Services -7,8%

Verlagsangebote und Ergebnisse im Jahr 2014 sowie die Erwartungen für das Jahr 2015 auf dem deutsche Fachmedienmarkt - eine Ausschnittsbetrachtung via Deutsche Fachpresse.

Umsätze der Deutschen Fachmedienhäuser in 2014 vs. 2013


Lesebeispiel:
Der Gesamtumsatz der deutschen Fachmedienhäusern erhöhte sich 2014 um 1,3 % auf 3,247 Milliarden Euro.

 
Ergebnisentwicklung der Deutschen Fachmedienhäusern in 2014 vs. 2013


Lesebeispiel:
Die von den Befragungsteilnehmern gemeldeten Jahresergebnisse liegen unter dem Durchschnitt derer des Vorjahresergebnisses.

Monday, November 17, 2014

Book-in-Browsers: Zukunft, Potenzial und aktuelle Beispiele

Die Ankündigung "The Pelican is back" von Penguin Random House hat die Diskussion (und hoffentlich auch den Wettbewerb) um eine 'bessere Zukunft' von Digital Books im Web vs. eBooks in Silos von Unternehmen oder Standardisierungsorganisatzionen neu belebt und gibt zur Hoffnung Anlass.

Anders als in 1935, dem Beginn der Paperback Revolution ...
"From the 1935 launch of Britain's Penguin until 1960 – the year in which dollar sales from paperback books first surpassed those of hardcovers – the paperback revolutionized the readership, marketing, distribution, circulation, and reception of books and reading in the United States, Canada, and many other nations..."


via CRC Studio  |   Animated Paperback Timeline


ist Penguin in 2014 nicht der Erfinder oder Initiator einer neuen, offenen Digital Publishing Revolution. Penguin könnte aber, der Book-in-Browsers Bewegung das Auftrieb und das Standing geben, um sich gegen geschlossenen Systeme wie idpf EPUB3, Amazon KF8 anzutreten und sich durchzusetzen. Btw., ich wäre sehr überrascht, wenn sich Amazon mit den ersteigerten Domains .buch, .buy, pay auf diese Zukunft vorbereitet und den Markt für sich zu nutzen versucht

Book-in-Browser Proponenten sind u.a.

O'Reilly Atlas
https://atlas.oreilly.com/

PressBooks
http://pressbooks.com/

Sobooks
https://sobooks.de/

Pelican books
https://www.pelicanbooks.com/


Unser geschätzte Kollege Fabian Kernein Digital-Publishing- und XML-Professional mit Leib und Seele , laut Eigendarstellung [dpc consulting] - hat gestern, wohl ausgelöst durch das Land Rover 'The vanishing game'




das aktuellste Vorzeigeprojekt für Visual Storytelling, auf seiner Website unter der Überschrift 'Artgerechte Content-Haltung' über das Potenzial, die Grenzen und lobenswerte Beispiele für das Browser-in-Books Publishing Modell geschrieben.

Jetzt auf dpc-consulting.org weiterlesen

Am 23. - 24. Oktober 2014 fand in New York, N.Y. die IV. Books in Browser Conference statt.

Auswählen und  Nachhören [EN]:  Abstracts   |   Recorded Sessions


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