Freitag, Dezember 09, 2005

Nachsitzen für Printverleger: Was Goggle begriffen hat ...

aber bei Printverlagen nicht angekommen ist.

Zum Thema "Google verkauft Printanzeigen" verweist Rex Hammock (rexblog) auf einen Artikel in BusinessWeek (Ausgabe vom 12.12.2005)

Can Google Go Glossy?
Why its plan to resell print ads to its army of advertisers may be off to a slow start


lesenswert! - auch wenn ich sicher bin, dass das Interesse von Google nicht dass das Interesse von Google nicht im Makeln von Printanzeigen (und den Provisionen) liegt, sondern im Erfolg seiner Kunden !

Mich treibt in diesem Zusammenhang eine ganz andere Frage um - das Anzeigenbusiness von Google läuft ja nicht gerade schlecht - und dieses Thema habe ich erst gestern wieder mit einem 'alten' Kollegen (Reinhold Kuchenmeister) diskutiert:

Warum begreift Google, dass seine Anzeigenkunden und Google selbst, Print und Printanzeigen brauchen und die Verleger und Printmedien begreifen es nicht und versuchen nicht einmal im Ansatz diese Tatsache ihren Kunden / dem Markt zu vermitteln und eine aktive Rolle in der neuen Aufgaben- und Arbeitsteilung zu spielen?

Dabei ist es so simple:

Wer nicht im Internet ist, der findet auch all die tollen und nicht so tollen Informationen und Kontakte nicht

Wer nicht weiß was er sucht und/oder es nicht benennen kann, dem nützt auch die beste Suchmaschine der Welt nicht

Die Unternehmen haben ins Internet investiert und wollen dort mit Ihren Kunden kommunizieren. Sie brauchen u.a. auch Print, um potenzielle Kunden auf Ihre Website / ins Internet zu bringen ... jeder Kunde auf der eigenen Website reduziert die Internetkosten pro Besucher.

Stichwort: Print to Web und was Google uns vormacht, natürlich auch Web to Print!