Montag, Januar 09, 2006

Focus Exklusiv: Die Zukunft des Stellenmarktes

Was gute Journalisten aus einer, ihnen nach eigenen Aussagen exklusiv vorliegenden Studie der Universität Frankfurt (Focus Nr. 1 / 2006), im Januar 2006 so alles "herauskitzeln".

"Weit mehr als die Hälfte der Stellen besetzen deutsche Großunternehmen 2005 über Online-Ausschreibungen, nur noch ein Viertel per Zeitungsannonce [...]" und "Gut 43 Prozent von 1000 befragten Firmen präferieren die Online-Variante, nur mehr 41 Prozent verlangen Papiermappen [...] usw. "

Bereits am 24. November 2005 erfahren wir in einer Monster Pressemitteilung:

Internet-Stellenbörsen bei Unternehmen immer beliebter
Mittelstand legt bei der Nutzung deutlich zu


"BAD HOMBURG, 24. November 2005

– Unternehmen aller Größen in Deutschland setzen in der Personalbeschaffung verstärkt auf externe Internet-Stellenbörsen: 54,1 Prozent der Großunternehmen schalten Anzeigen für offene Stellen bei Anbietern wie Monster. Das ist ein Zuwachs von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum vergangenen Jahr. Im Mittelstand ist der Anstieg mit 13 Prozentpunkten auf 38,6 Prozent noch deutlicher. Dies sind Ergebnisse der noch unveröffentlichten Studie „Recruiting Trends 2006“ der Universität Frankfurt und Monster Worldwide Deutschland [...]

Was die Besetzung der offenen Stellen angeht, so leisten die beiden Internetkanäle Unternehmenswebseite und Internet-Stellenbörse bei den Großunternehmen mit weiterhin 58 Prozent den wichtigsten Beitrag.

Im Mittelstand legen die Internetkanäle im Jahresvergleich um 4,6 Prozentpunkte auf 28,3 Prozent zu, bleiben aber noch hinter den Printmedien zurück. Diese liegen bei 40,8 Prozent, was allerdings einen Rückgang um 5,4 Prozentpunkte bedeutet." [...]

(Und am 1. Dezember 2005 gab es laut Monster ein Symposium zur Vorstellung der Studie im Wiesbadener Kurhaus - soweit zur Exklusivität der nur Focus vorliegenden Studie. )

Zugabe aus der Frankfurter Forschung III/2005:

Recruiting Trends (aus den Ergebnissen 2004)


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Legende: Für 2009 erwarten die Großunternehmen, dass das Internet seine Führungsrolle als wichtigster Rekrutierungskanal auf praktisch alle Zielgruppen ausdehnt und ausbaut. Printmedien verlieren im Vergleich zu heute zum Teil deutlich. Nur die Rekrutierung von Top-Managern bleibt von dieser Entwicklung unberührt. Dieses Segment wird auch weiterhin sehr stark durch Personalberatungen bedient.

Mehr ... (der Beitrag als PDF)

P.S.
Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main führte die empirische Studie gemeinsam mit dem Karriere-Netzwerk Monster in diesem Jahr zum vierten Mal durch. Die Untersuchung analysiert aktuelle Entwicklungen in der Personalbeschaffung und der Einstellungspraxis der 1000 größten deutschen Unternehmen und 1000 mittelständischer Unternehmen