Still open for appointments to supervisory, administrative and industry advisory boards from companies who know where they want to go. Inquiries welcome from media, IT & C companies, and Startups as well as in the context of internationalization projects.

Sie können hier auch im Archiv des Blogs Hugo E. Martins on Media + Marketing recherchieren. In über 5.000 Postings der Jahren 2004-2018 zum Themenbereich Media + Marketing + Internet.

Und für historisch Interessierte, im mcc consulting Web, eMartin.net, Newsletter Archiv ab 2000 zu den Themen wie oben.

Als Unternehmensberatung unter der Marke mcc consulting / eMartin.net habe ich von 1983 bis 2018 zahlreiche Unternehmen und Organisationen beraten, Führungskräfte und Projekte gecoacht, Konzepte entwickelt und ihre Implementierung begleitet sowie Kunden, Interessenten und Kollegen mit Ideen und Informationen für Media, eCommerce + Marketing versorgt. In-Person, offline und online in Deutschland und International.

Danke für Ihr Business in den letzten 35 Jahren, machen Sie's gut, öfters richtig als falsch und immer mit vollem Engagement und Freude!

Gerne stehe ich noch immer bereit für ausgewählte Berufungen in Aufsichts-, Verwaltungs- und Industriebeiräte von Unternehmen, die wissen, wohin sie wollen. Weiterhin willkommen sind Anfragen von Medien, IT & C Unternehmen und Startups sowie im Rahmen von Internationalisierungsprojekten.

Sonntag, Mai 21, 2006

Michael Naumann wirbt für die Zeit(ung)

im Handelsblatt schreibt Michael Naumann, Herausgeber der - von mir sehr geschätzten und über viele Jahrzehnte gelesenen - und aus Zeitbudgetgründen abbestellten - Wochenzeitung 'Die Zeit' zur Zukunft der Zeitung

Keiner ist auf alles neugierig
(Handelsblatt 16-Mai-2006)

und deshalb wird die Zeitung überleben. Und/oder als Qualitätsmedium und weil man den 'Medienträger Papier' falten, knicken, stapeln und wieder verwenden kann (Verbessert graduell die Rohstoffbilanz) neue Erfolge feiern. Nebenbei auch weil die Papier-Zeitung das Leben erleichtert - im Sinne einer gesteuerten / fremdbestimmten Reduktion von Komplexität für den Leser.

Das klingt nach 80er Jahre:


Quelle: Editor & Publisher, Oct. 23, 1982

Ich glaube auch nicht, dass die Zeitung auf dem Träger Papier ausstirbt, auch wenn sich die verbreitete Auflage seit vielen Jahren reduziert (jetzt auch in Japan) - Ausnahmen bestätigen da nur die Regel. Um zukünftig Relevanz im Leben ihrer Nutzer zu haben und ein/ihr Zeit- und Geldbudget sicherzustellen, müssen die, die heute Zeitungen auf Papier machen, sich mehr einfallen lassen als bisher ...

Vielleicht ein kleiner Trost: Medienübergreifend macht der 'Service' eine Zeitungsredaktion mehr Sinn als jemals zuvor, sich aber als Gatekeeper gegen die Informationsflut zu positionieren, wird auf Dauer keine Freude machen - da mag der Erfolg vieler 'Sonderprojekte' so manchem Zeitungsmanager die 'Sinne' vernebelt haben.


Hinweis auf den Beitrag von Falk Lüke (Zeit/Blogruf) und der hatte es bei JoDa gelesen