Dienstag, Juni 27, 2006

Hubert Burda's Kampf um Werbeeinnahmen

Hubert Burda macht Lobbyarbeit gegen Wettbewerbsbeschränkungen für Tabakwerbung und für Werbeeinnahme, die (so berichtet horizont.net heute) "vornehmlich dank der Lobbyarbeit des Verbandes seit 1998 rund 400 Mio. Euro" in die Kasse der Zeitschriftenverleger gespült hat.

Da das Verlegerbegehren jetzt wohl bald endgültig vor dem Gericht scheitern wird - der EU-Generalanwalt lehnt die Klage ab und Seehofer will das Tabakwerbeverbot jetzt zügig umsetzen - schlägt der Verband (VDZ) und Hubert Burda jetzt vor, die bald fehlenden Umsätze durch eine 'Liberalisierung' bei der Werbung für Arzneimittel wettzumachen - Gefährdung der Demokratie, Bürgerrecht Informationsfreiheit, medizinische Zweiklassengesellschaft, jedes Argument ist Recht, wenn es hilfen könnte den Werbeumsatz für die Verlage zu sichern.

Auf Lobby Tour


VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner, Dr. Hubert Burda, FAEP-Präsident David Hanger, EU-Kommissar Marcos Kyprianou und FIPP-Präsident Don Kummerfeld (Foto: von www.Hubert-Burda.de)

M. E. wird es Zeit, dass der Verband und der alte (und wahrscheinlich neue) Präsident sich mehr um die Zukunftsfähigkeit ihrer Mitglieder in einem sich schnell veränderten Environment zu kümmern.