Donnerstag, Oktober 05, 2006

Auf welcher Seite stehen die eigentlich?

Auf der Seite der Freiheit und gegen Verbote? Auf der Seite der Gesundheit oder einer florierenden Medizin- und Pharmaindustrie? Auf der Seite der Tabakindustrie oder der Gesundheitsvorsorge?

Auch ich bin für die Selbstverantwortung, Aufklärung und gegen Verbote. Deswegen fand ich es schon Juni 2006 etwas abartig, dass Hubert Burda im Rahmen seiner Lobbyarbeit gegen Wettbewerbsbeschränkungen für Tabakwerbung und für Werbeeinnahme, verkündete, dass "vornehmlich dank der Lobbyarbeit des Verbandes seit 1998 rund 400 Mio. Euro" in die Kasse der Zeitschriftenverleger gespült wurden und empfahl die voraussichtlichen Mindereinnahmen nach einem Wettbewerbsverbot, durch eine 'Liberalisierung' bei der Werbung für Arzneimittel wettzumachen.

Da ich letzte Woche unterwegs war, sehe ich das w&v pMagazin vom 28-Sep-2006 erst heute, und lese ich dort den Aufmacher:

EXKLUSIVE W&V - Aktion: Zündende Ideen

Tabakwerbeverbot und dann? Für die Zigaretten-Multis haben Miami Ad School und Texterschmiede alternative Werbekonzepte entwickelt. Alles über das kreative Feuerwerk der Youngsters (Seite 16)


Mein Titelvorschlag für die nächste Ausgabe:
Zündende Ideen für mehr "Gesundheits-"kosten und höhere "Solidar"-beiträge