Freitag, Dezember 01, 2006

Citizen Journalismus: Neon kontra Opinio

Angela V. aus Erkrath schreibt (in ihrem 225 Beitrag auf Opinio) über die Motive und Gefühlslage von Citizen Journalisten und vergleicht Opinio (RP) mit Neon (G+J) - warum wandern 'viele gute Autoren nach Neon'?

"Pro/Kontra Neon:
- Die Funktionen, der Empfehlungen sehe ich immer noch skeptisch an. Um viele Empfehlungen zu erhalten, muss man entweder einer Gemeinschaft angehören – die sich gegenseitig hoch klickt. Oder man muss ganz viel Geduld haben – bis andere Leute einen empfehlen.

- Die Artikel selber, sind lesenswerter als hier. Die Konkurrenz ist höher, der Anspruch der Artikel auch. Um sich dort einen Namen zu machen – muss man sich schon was einfallen lassen. Weichgespülte Artikel über langweilige Themen gehen dort unter.

- Die Funktionen, dass man lästige Kommentartoren ausschalten kann, ist ein Pluspunkt.

- Die Onlinefunktion gefällt mir sehr gut. So weiß man direkt wer da ist und man kann mit ihm chatten via Gästebuch. Die Freundesliste gefällt mir gut, [...]

- Viele Artikel gehen einfach unter und sind auch nicht mehr in der Hauptthemenwahl zu finden. Klickt man Rubriken an, da findet man nur die Meistempfohlenden Artikel. Die Neon-Gemeinde ist eigenwillig

Pro Opinio:
- Finde ich die Art und Weise wie die Artikel angelegt und repräsentiert werden [...] Hier finde ich die Themenauswahl toll, Artikel anzulegen fällt mir hier leichter. Hier kann man alle Artikel wieder finden, die je geschrieben wurden. Was ich hier gut finde ist immer noch die Klickzahlen, die man sehen kann, wie oft der Artikel angeklickt wurde.

- Die Betreuung durch die Redaktion ...

- Opinio ist irgendwie auf dem Stand vom letzten Jahr stehen geblieben ..."

Angela V. schreibe schon lang auf Opinio. Sie sagt: "Ich bin ein Opinio" - wie lange noch?

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