Samstag, Januar 20, 2007

Nicht falsch, nur hinrissig - die neue Image Kampagne des BDZV

Der BDZV wirbt gegen sich, seine Mitglieder und seine eigenen Ansprüche. Unter anderem mit einem Zeitungsausriß wie

"Nur 'ein Idiot' würde YouTube kaufen".

Thomas Knüwer findet die neue Anzeigenserie des BDZV / ZMG 'Wer liest, versteht' nicht falsch (?) sondern nur hirnrissig und schreibt auf dem Handelblatt Weblog Indiskretion Ehrensache :

"Schon nach der Jahrestagung des Zeitungsverlegerverbandes BDZV machte ich mir ernsthaft Sorgen um die Branche, die mein Frühstück bezahlt. Diese Sorgen sind nun größer denn je, seit ich das heutige Handelsblatt, Seite 17, aufgeschlagen habe ..."

Thomas Knüwer's Beispiel Osama bin Laden:

Zitat:

"Steigende Kurse - dann Osama bin Laden - fallende Kurse. Einfacher Zusammenhang, versteht doch jeder. 9/11 und so. Nur: So stimmt das eben nicht. Die Kurse fielen schon vorher.

Dax-Eröffnungskurs am

3.7.2001: 6.103,9
20.8.2001: 5.219,75
11.9.2001: 4.680,80"

Das Fakten, Fakten. Biegen, biegen - Motiv

Zum Beitrag

Die Website der Kampagne

Aus dem Claim:
Der Claim der neuen Kampagne der Zeitungen in Deutschland verdichtet die einzigartigen Qualitäten des Mediums: Nur wer Zeitung liest, kann wirklich mitreden. Nur wer Zeitung liest, kann mitentscheiden. Und wer es in dieser Gesellschaft zu etwas bringen will, muss Zeitung lesen. Das Medium vermittelt Wissen, Bildung, soziale Anerkennung, gesellschaftlichen Erfolg und natürlich auch Spaß ..."

Kommt bestimmt glaubhaft rüber ... und alle Zeitungsmuffel unter 30 werden jetzt zu fanatischen Viel-Zeitungslesern.

Die 'Kreativen' hinter der Kampagne

Die Presseverlautbarung