Donnerstag, März 01, 2007

Reichweite Print schlägt (noch) Online

Die MA 2006 Pressemedien II weist für den SPIEGEL eine Reichweite von 6,00 Millionen Lesern aus. Nach der AGOF / Internet facts 2006-III kommt der Spiegel auf 4,06 Mio Unique User pro Monat

Woran liegt es wohl, dass die Online-Reichweiten deutscher Printmarken den Print-Reichweiten hinterherhinken? Wieweit Leser sind exklusive Print oder Online-Nutzer?

(Gut die Zahlen oben lassen sich nicht direkt vergleichen, aber eine Differenz - und zum Teil noch drastistischer - scheint es bei vielen Titeln zu geben.

Liegt das an der mangelnden Online-Affinität der präsumtiven und tatsächlichen Leser? Liegt es an den erfolgreichen Abwehraktionen der Verlage? Oder?

Ein Beispiel aus USA:
The New York Times erreicht (Net Weekday/Sunday Source: MRI Fall 2006) 7,268,000 net* readers – including 5,064,000 Sunday and 4,531,000 weekday und Nielsen @plan Herbst 2006 weisst für NYtimes.com 13,37 Mio Unique User (Monatsdurchschnitt).

Erinnern Sie sich das Arthur Sulzberger im interview zu der Zukunft der gedruckten 'New York Times' sagte: "Still in print in 5 years?, I don't care."

Maybe that is the reason ...