Mittwoch, Mai 16, 2007

Jürgen Habermas sorgt sich um die Qualitätspresse

Er schreibt auf sueddeutsche.de (16-Mai-2007) unter 'Keine Demokratie kann sich das leisten':

"Wenn es um Gas, Elektrizität oder Wasser geht, ist der Staat verpflichtet, die Energieversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Sollte er dazu nicht ebenso verpflichtet sein, wenn es um jene andere Art von "Energie" geht, ohne deren Zufluss Störungen auftreten, die den demokratischen Staat selbst beschädigen? Es ist kein "Systemfehler", wenn der Staat versucht, das öffentliche Gut der Qualitätspresse im Einzelfall zu schützen. Es ist nur eine pragmatische Frage, wie er das am besten erreicht.

Presse am Tropf des Staats?" Nein, Danke!