Donnerstag, Oktober 18, 2007

Max-Planck-Gesellschaft kündigt Rahmen-Lizenzvertrag mit Springer Verlag

Der bisherige Lizenzvertrag stellte den unbeschränkten Zugang aller MPG Institute zu den rund 1.200 Zeitschriften des Springer Verlages (Springer-Link) sicher. Der geforderterte Preis liegt jedoch wesentlich über den Vorstellungen der MPG - die sich auf die Auswertung der Nutzerstatistiken und den Angeboten anderer Wissenschaftsverlage stützen.

Das Hauptproblem ist m.E. jedoch, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit, oft gefördert mit öffentlichen Mitteln, von den wissenschaftlichen Verlagen (SMT Publisher) "abgefischt" werden und dann für teuer Geld wieder an die Wissenschaft und Bibliotheken verkauft werden (und oft wieder mit öffentlichen Geldern bezahlt werden).

Übrigens, die MPG gehört zu den Initiatoren der "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and the Humanities", die den freien Zugang zu den Ergebnissen der öffentlich geförderten Forschung fordert.

via / mehr Heise Online

Ich denke, das bisherige Vermarkter(Take-It-All)-Modell ist nicht mehr lange zu halten, die Karten werden neu gemischt!

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