Dienstag, März 11, 2008

Aktives Multitasking zwischen TV, Web, Mobile und MP3 Players (Studie)

Die neue Social Networking Studie von Grunwald Associates zeigt auf, dass für Teens Multitasking so umfassend selbstverständlich ist, dass ungeteilte Aufmerksamkeit für ein Medium eher die Ausnahme ist.

Bemerkenswert ist, dass nahezu dreiviertel der Befragten (73 %) sogenanntes aktives Multitasking betreiben, also etwas in einem Medium Gesehenes, Gehörtes, Gelesenes zum Anlass nehmen in einem anderen Medium aktiv zu werden. Beispiel: Der Besuch einer Website die in einer TV-Sendung erwähnt gezeigt wird, gleichzeitig wird aber die Sendung weiter verfolgt; eine Sendung gibt Anlass per Mobiltelefon oder Instant Messenger mit Freunden Kontakt aufzunehmen (zu halten), die die gleiche Sendung schauen bzw. Themeninteresse gezeigt haben.

Hier ein paar Daten (US)
- 50 % der 9 - 17 Jährigen besuchen Websites die sie im Fernseh gesehen haben, während sie die Sendung weiter verfolgen

- 45 % der 9 - 17 Jährigen haben Instant Messages oder eMails zu Freunden geschickt von denen sie wussten, dass diese die gleiche TV-Show gesehen haben

- 33 % haben an Onlineumfragen, Online-Wettbewerbe, Onlinespiele, etc. teilgenommen, während sie TV geschaut haben

Gleichzeitig zeigt die Studie, dass bei Multitasking zwischen TV und Online, Online häufig (47 %) die primäre Aufmerksamkeit erhält und den TV Konsum und die Aufmerksamkeit steuert, 42 % sprechen beiden Medien die gleiche Bedeutung zu und nur 11 % geben an, dass beim Multitasking TV und Online, ihrer primäre Aufmerksamkeit habe.

via/mehr on MediaPost

Gibt es dazu auch Untersuchungen in Deutschland? Jedenfalls nutzen und unterstützen Medien und Marketer dies Multitasking-Generation (?) und Prozesse kaum ...