Freitag, März 07, 2008

Ehrhardt F. Heinold über sein Konzept 'Verlag 3.0'

auf seinem Blog beschreibt Ehrhardt F. Heinold, was er sich so unter Verlag 3.0 vorstellt und seinem Klientel nahe bringen will.

(Achtung: die Nummernfolge entspricht nicht unserem Schulnotensystem: 1 = sehr guter Verlag, hoch profitabel; 2 = guter Verlag, überdurchschnittlich profitabel; 3 = befriedigend Verlagsleistung, zufriedenstellener Profit; usw. auch die erste Vermutung, die Klassifizierung würde sich an die Begriffe Web 1.0, 2.0 und 3.0 zu tun haben, wäre zu voreilig und falsch)

Verlag 3.0
Ist ein Verlag der sich auf dem Weg vom Content-Provider zum Network-Organizer befindet. Bei dem der Kunde (und nicht der Content) in Mittelpunkt verlegerischen Handelns rückt. Ein Verlag also, der sich im Zentrum einer Community wähnt (bzw. die Community um ihn herum) und diese zu organisieren versucht.

Und zur besseren Abgrenzung:
Verlag 2.0
Ist ein Verlag, der Informationen nicht nur mittels gedruckter Medien, sondern auch digitaler Medien verbreitet und/oder auch Seminare und Kongresse veranstaltet, Hotlines oder (sogar) Informationsbroking anbietet. Die Produktionsprozesse sind noch weitgehend voneinander getrennt und (echtes) Customer-Relationship-Management wird erst in Ansätzen praktiziert.

Verlag 1.0
Ist ein klassische Printverlag, der gedruckte Medien vemarktet und vertreibt.

Dazu liefert er einige Links zu Interviews, einem Vortrag (der funktionsfähige, vollständige Link zu dem Vortrag) und kündigt weitere Vorträge, u.a. für den Kongress der Deutschen Fachpresse Ende Mai, an ...

mehr bei Ehrhardt F. Heinold


Frühere Einträge:
Auf Web 3.0 müssen wir wohl noch lange warten, oder?

Das vertikal-integrierte Verlagsgeschäftsmodell hat ausgedient

P.S.
Bei den Fragenstellungen sind wir nicht so weit auseinander, aber Heinold's Antworten, Beispiel und Lösungsempfehlungen unterscheiden sich häufig wesentlich von dem was ich Verlagen empfehle, die ihren Laden zielführend und profitabel voranbringen wollen ...