Dienstag, April 15, 2008

Chip-Xonio kassiert mehr Werbegelder als die Paper-CHIP

Es dürfte wohl das letzte Mal sein, bevor Dominik Grollmann von 'internet world business', dass er CHIP-Xonio despektierlich und ungestraft als Webableger von pCHIP bezeichnen darf, ohne von Mathias Plica 'eins auf die Finger' zu bekommen.

Dominik Grollmann schreibt auf 'internet world business' u.a.
"Der Webableger Chip-Xonio bringt mehr Werbegeld als die Printlegende "Chip"

Mit "Chip" ist erstmals ein gut eingeführter Zeitschriftentitel bei den Werbeerlösen von seinem Online-Ableger überflügelt worden. "2007 konnten wir 9,1 Millionen Euro mit Onlinewerbung umsetzen", erklärte Chip-Xonio-Geschäftsführer Mathias Plica. "Damit liegen wir knapp über den Werbeerlösen, die unsere Printkollegen erwirtschaften konnten." ... mehr

Was mich etwas überrascht hat, ist die Tatsache, dass CHIP Print, legt man die Daten der ZAS zugrunde



mit den 1.233, 6 Anzeigenseiten in 2007 im Schnitt nur weniger als 7.380 Euro netto pro Anzeigenseite erlöst hat ... obwohl über 94 % der Anzeigen als 4c ausgewiesen sind und die aktuellen Preise für 1/1 sw liegen bei 11.600 Euro und für 1/1 4c bei 15.900 Euro. Und wenn Mathias Blica die CHIP Ableger 'CHIP Foto-Video' und CHIP 'Test & Kauf', die im Online-Angebot integriert sind, mitgerechnet hat, sieht der Nettoerlöse noch ein weniger bescheidener aus.

Ich denke nicht, dass dies ein singuläres Ereignis bleibt und Burda (und andere Verlage) sollten sich ihre Organisiation, Staffing and Financing noch einmal etwas genauer anschauen.