Sonntag, Juni 01, 2008

Resümee Wochenschwerpunkt: B2B Media und Social

Hat sich seit unserer kleinen Umfrage zur Frage 'Wie Fachmedien das Internet nutzen' - mit dem Schwerpunkt 'Social Media' Charakteristikas und Tools - viel getan, wollten wir wissen. Insbesondere wie solche Social Media Charakteristikas implementiert werden.

Unser Resümee (sicher ein wenig getrübt und mit manchen blinden Flecken durch Segmente mit denen wir eher mehr oder weniger vertraut sind) ist, bei den B2B Fachmedien hat sich eher weniger getan, im B2B Marketing (und präsumtiven Investoren der Fachmedien) eher mehr getan. Dieser Eindruck verstärkt sich eher noch, wenn man statt zu fragen 'ob solche Funktionen vorhanden sind, eingesetzt werden'

Aus unserer Auswertung 'Wie die Top 25 Fachmedien in Deutschland das Internet nutzen'



fragt und untersucht, wie durchdacht, gekonnt und zielführend sie eingesetzt und genutzt werden, und zwar

- zum Nutzen der Leser-/User-Community und der jeweiligen Industrie- und Berufsgruppe,
- zur Mehrung des Erfolg der Werbetreibenden und Koop-Partner und
- zum Wohle (und profitablen Wachstums) des jeweiligen Fachmedienangebots, des Fachverlags

Da stellt sich dann schnell die Frage, ist das eher ein Erkenntnisproblem oder ein eher Umsetzungsproblem?

Wenn man das Interview mit dem efv Geschäftsführer Martin Korosec aus dem Buchreport express (29-Mai-2008) liest (... ich sehe 'zumindest in unserer Community der Werbe- und Medienbranche gar kein großes Interesse, selbst zu kommunizieren') wohl eher ein Erkenntnisproblem. Und, ich kenne nicht wenige Mitarbeiter in Fachmedien die sich in einer Koppel eingesperrt fühlen und nur mit den Hufen scharren, statt laufen dürfen.

Wie wenig sich die Deutsche Fachpresse um ihr Environment, ihre Kunden, ihre Arbeitgeber, ihre Investoren schert (und umgekehrt) wird auch aus diese Technorati-Grafik über die Erwähnung des Jahreskongresses deutlich - 1 maximal zwei Nennungen an einigen der vergangenen 30 Tage ...



Mein Tipp für Chefredakteuere, Produktmanager, Verlagsmanager und Fachverleger:
Warten sie nicht bis Ihre Leser- und Anzeigenkunden außer Reichweite sind, sondern machen sie ganz schnell ihre Hausaufgaben und setzen sie sich an die Spitze der Bewegung mit partnerschaftlich entwickelten, intelligenten und nützlichen Diensten und Angeboten.

Übrigens, was halten Sie von einem Rigorosum für Entscheider und Manager in Sachen 'Social Media' für eine Verlängerung der 'Fahrerlaubnis' in Ihrem Unternehmen?

Frühere Einträge zum Thema:
Wie Fachjournalisten und B2B Kommunikatoren das Internet & Web 2.0 nutzen

MrMagazine: The Power of Interactive Printed Magazines