Mittwoch, Juli 23, 2008

Distribution Partnership: The New York Time - LinkedIn News

Es soll ja deutsche Medienunternehmen geben, die haben News-Verarbeitung und My-Space-Fabriken und Nutzer im 'eigenen Haus' und alle Geschäftszweige arbeiten in ihrem eigenen Silo. Und trotzdem stehen - für einen sehr kleinen und längst überfälligem Schritt fürs News Business in der Headline wieder zwei Amerikaner als Beispielgeber.

Wahrscheinlich will man es hierzulande den alten Newsorganistation (z.b. der dpa) oder den neuen (z.b. Google) überlassen. Schade eigentlich, und es ist ja nicht das erste Mal, dass wir das anmerken ...

Warum News Portale mega-out und My-(News)-Space mega-in sind? Erstens, weil sie als QJ wie ihre Print-Dinos kaum bezahlbare sind, weil Werbekunden immer stärker zwischen zielführenden Werbeinvestitionen und CQJR-Aufwendungen (Corporate Quality Journalism Responsibility) unterscheiden
und (wie Thomas Knüwer augenzwinkernd als Replik auf einen Spiegel-Artikel ausführt) eine zu vernachlässigende 'Reichweite' und niemand der etwas 'anständiges zu tun hat' und/oder sein Interessen und Neigungen im wahren Leben nachgeht auf die Idee kommt, regelmäßige Portale als wichtig und relevant einstuft und für die News-Sammlung und -Aufnahme umschifft.

Man kann es ja nennen wie man will. Personalized News & Distribution, Content-Partnership, Open Content Platform, Plug-and-Play Content, Leser-werben-Leser, Widgets, Applets, Gadgets, Plug-ins ... in jedem Fall werden Inhalte und Werbung dort angeliefert, wo sie bestellt und gegebenenfalls auch wahrgenommen werden. Oder wie im NYT-LinkedIn Deal aus dem Profil 'herausgelesen' werden.

Mehr zum NYT-LinkedIn deal auf ReadWriteWeb
New York Times, LinkedIn Enter Content Partnership

Auf dem Online Journalism Blog
New York Times + LinkedIn = another step towards personalised news

The New York Time - Einführung in LinkedIn

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