Sonntag, August 24, 2008

Die Sorgen der Verleger (Berater)

Ich weiss ja nicht was medilicious und die beiden V.i.S.d.P. André Hellmann und Stephan Sperling geritten hat, aber nun kennen wir die wirklichen Sorgen der Verleger. Die Kunden kommen nicht oder wie aus längst vergangenen zeiten als 'Publikum' vor:

Das Internet, meine Region und meine Verkaufsmannschaft
He, das Internet ist im wahrsten Sinne des Wortes WW (word wide), Regionen / Reviere abstecken ist wie an jeder Ecke, jedem Baum Markierungen (Beinchen hoch, sie wissen schon) anbringen und "meine Verkaufsmannschaft" sollten sie eh aus dem Vokabular löschen sonst ist man ganz schnell verkauft.
Wenn sich Verleger sorgen um das Internet machen, kann ich sie trösten, das Internet kommt - wenn es denn sein muss - auch ganz gut ohne Verleger aus. Innovationen kommen eh aus der anderen Ecke. Vielleicht wird es am Anfang ein bißchen holprig, aber dann um so besser.

Suchmaschinen - Freunde oder Feinde?
Wenn ihr Berater sagt: Man kann nicht mit ihnen und nicht ohne sie - bitte ganz schnell die Reißleine ziehen und den Berater oder das Geschäftsmodell wechseln ...

Local Search
Das große, unverstanden Interpretations- und Investitions-Wunder ... ?

Mobile - Wie wichtig ist und wird “mobile”?
Mobile, so lernen wir, ist (ein neuer) Lieferkanal für Informationen, eine kommunikative Ebene und Werkzeug für die Bewältigung der Informationsflut sowie Produktivitäts-Gewährleister in Überbrückungssituationen. Ach so.

Welche Strategien greifen für Soziale Netzwerke und Web2.0
Oh, es sind die mächtigen Werkzeuge für den "Umgang mit dem Publikum" ...
Wer ist denn bitteschön Publikum für einen Verlag, in einem Social Netzwerk? Wie bilden sich Fanclubs ohne Fans und Stars ohne Fans? Muss sich das 'Publikum' um die Überzeugungen und Ziele eines Verlags scheren? Oder gilt es vielleicht für den Verlag Services zu erbringen, welche den Zielen der Communities dienlich und willkommen sind?

Was ist die Zukunft von Print?
Wen um Gotteswillen interessiert das? Die Druckmaschinenhersteller, die Papiermühlen, die Druckereien ... ja klar. Verlage aber machen ihr Geld indem sie ihren Kunden 'dienen' und da steht die Frage Print oder Nicht-Print, nicht in der ersten (und auch nicht in der zweiten) Reihe ...

Spannende Dskussionen. Gerne hier oder auch hier.