Sonntag, September 28, 2008

Zeitungen sollten sich jetzt intensive um die Eliten und gebildete Nachrichtenjunkies kümmern

statt die barrierefrei Zeitung für 'Jeden' und für 'Nix' zu machen. Stromaufwärts, statt stromabwärts ... geht die zielführende Reise für Q-Journalismus, für eine pZeitung mit Zukunft!

In 1995 erschien in American Journalism Review der Beitrag 'Learning to Love Lower Profits' von Philip Meyer (Autor von 'The Vanishing Newspaper: Saving Journalism in the Information Age'), in dem er die Eigner von Zeitungen aufgefordert, sich mit geringeren Profits 'anzufreunden' und die verfügbaren Ressoursen zuvorderst dafür einzusetzen, dass Zeitungen ihre Wertstellung in ihrer (jeweiligen) 'Community' behalten. Doch irgendwie scheinen weder viele die Eigner, noch viele Manager, noch viele Chefredakteure und Journalisten den Beitrag (und das Buch) gelesen zu haben.

Jetzt schrieb Philip Meyer wieder einen Beitrag (AJR August / September Ausgabe) 'The Elite Newspaper of the Future' in der Meyer - nach fast 13 Jahren verlorenen Jahren - in denen fast ausschließlich Nicht-Zeitungshäuser alle Innovationen im Newsbusiness 'erfunden' und 'implementiert' haben - was nach seiner Meinung den Zeitungshäusern als Überlebensstrategie noch bleibt: A smaller, less frequently published version packed with analysis and investigative reporting and aimed at well-educated news junkies.

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