Samstag, Oktober 18, 2008

FAZ: Wo unsere eBook Zukunft von gestern ist ...

Martin Wittmann hat auf der Buchmesse nachgefragt, was in Asien 'State-of-Art' in (digitaler) Literatur und Literatur Business ist und warum eBook Reader a la Amazon's Kindle und Sony's eBook Reader sowas von gestern sind und nur ein höfliches (und auch ein wenig mitleidiges) Lächeln (über uns im rückständigen Westen) auf die Gesichter seiner Gesprächspartner aus Korea und Japan zauberte ... auf faz.net

Zitat Japan
... "Jugendliche [lesen heute] vor allem Handy-Romane" ..."Das Modell: Telefonanbieter haben Klassiker im Sortiment, nehmen aber auch junge Schriftsteller unter Vertrag. Die schicken jeden Tag vier oder fünf Seiten ihres Romans als SMS an die Handys derer, die sich zuvor als Abonnenten registriert haben."

Zitat Korea
[Fortschriftliche Anbieter in Korea bieten z.B.] "E-Books als eine Art Blog im Internet an, die Leser würden die Bücher kommentieren und die Anbieter danach entscheiden, ob und mit welchen Änderungen die Bücher gedruckt würden."

Jetzt auf faz.net lesen!

P.S.
Mal angenommen, Verlage und/oder Autoren liefern ihre 'digitale' Literatur zunächst an die 10,4 Mio. User, die mit ihrem Mobiltelefon (im August 2008) bereits im Netz waren und an die, die dort demnächst ankommen? Zusätzlich an die über 35 Millionen (?) PC, Notebook, etc. mit Netzanschluss - alles prima Endgeräte für digitale Bücher!

Sollten dann einmal ein paar 10.000 oder 100.000 eBook Reader verkauft sein, kann man diese ja, je nach Kundenwunsch, mit digitalen Büchern im PDF, RTF, EPUP und/oder BBeB Format 'mit'bedienen.