Mittwoch, Oktober 08, 2008

Schickler soll die Sanierung bzw. das Sparprogramm der WAZ-Gruppe 'verkaufen' helfen

berichtet horizont.net und der Betriebsrat habe sich schon der Mitarbeit dreier Juristen versichert ... mehr

Die Schickler-Gruppe Kompetenzcenter Medien hat auch schon andere 'harte Sanierungen' begleitet. Unter anderem die der Frankfurter Rundschau:

Resultat damals (Kurzfassung)
Der harte Sanierungskurs trug schnelle Früchte und der Verlag baute die Verluste und 300 Vollzeitmitarbeiter ab. Dadurch erst konnte die SPD Medienholding sich von einem großen Teil ihrer Anteile trennen. Schickler half auch die Einnahmenseite zu verbessern, z.B. durch Leserreisen und Buchreihen.

Bisher dachte ich Christian Nienhaus wüsste genau was man tun wolle/müsse (SZ: Der WAZ-Mann ruft) und sei Manns genug sie mit Bodo Hombach, den Mitarbeitern und Führungskräften gemeinsam umzusetzen?!

Es ist schon irgendwie seltsam, dass Unternehmen das meiste Geld für Berater ausgeben, wenn es gilt, sich zu bestätigen lassen, dass der Kurs im Großen und Ganzen ja richtig sei, man habe nur zu hohe Kosten und zuviel Mitarbeiter für das Geschäft und müsse diese dringend reduzieren. Und super knauserig sind, wenn darum geht wirklich neue, innovative Ansätze und Dienste auf die Rampe zu bringen.

Nachtrag
via DWDL:
Laut einem Bericht des "Focus" verlässt Gregor Stemmle verlässt die WAZ-Gruppe schon wieder. Und zwar wegen "verkrusteteter Strukturen", "langen Entscheidungswegen", "keinem offenen Dialog" und "keinem Platz für Kreativität" ...