Dienstag, Januar 13, 2009

Was Buchmarktforscher so alles wissen: Michel Clement


Sapralot aber auch, ich bin beeindruckt!


- Die Spuren der Finanzkrise werden in der Buchbranche weniger tief sein ...

- In schlechten Zeiten bleiben die Leute zu Hause. Dort haben sie Zeit und werden diese auch nutzen um mehr zu lesen.

- Da der Buchumsatz nur leicht zurückgeht, wird auch nur [leicht] weniger geworben [bestimmt sich aus X % des Umsatz, laut MC]

- Wer intelligent und zielgruppengerecht wirbt, wirbt gegen den Trend

- Ja, es kann sinnvoll sein Bücher, bei bestimmten Zielgruppen (systematische Marktforschung dazu ist gefragt) auch im Web zu bewerben

- Apple wird zu einem zentralen Player im Online-Buchmarkt aufsteigen und erneut eine Industrie erheblich beeinflussen

- (oder vermuten,) dass der Buchumsatz zwar insgesamt leicht zurückgeht

- (oder empfehlen) Bücherbündel für "Gemütlichkeit zu Hause", "Ratgeber zum Jobeinstieg"

Das geballte Wissen gibt es auf buchreport.de

P.S. 1
Mit wieviel CO2 Ausstoß hat dieser Beitrag die Welt belastet?

P.S. 2.
Michel Clement forscht an der Uni Hamburg, er ist Mitherausgeber des Buches „Ökonomie der Buchindustrie“ (Frühjahr 2009)