Sonntag, Februar 08, 2009

Heiles, deutsches Zeitungsland

Lutz Knappmann auf FTD arbeitet den Unterschied zwischen schrottigem Zeitungschaosland dort (USA) und edler, hochprofitabler und qualitativ hochwertiger Zeitungslandschaft hier (Deutschland) heraus und argumentiert mit und zitiert was ihm unter die Finger kommt, warum es in Deutschland schon nicht so schlimm kommen wird:

Dass Madsack hierzuland mehr als 300 Mio. Euro für die Übernahme der Regionalzeitungen von ASV locker macht, während (dort in den USA) Carlos Slim die New York Time mit nur knapp 100 Mio. vorläufig vor einer Zahlungsunfähigkeit rettet [bzw. bis Mai 2009 zu retten glaubt]

Dass der Medienwissenschaftler Horst Röper recherchiert hat, dass "Die Zeiten von 25 bis 30 Prozent Rendite endgültig vorbei" [sind]

Und Gregor Vogelsang (Booz & Co.) findet, dass für radikale Ansätze wie in den USA hier in Deutschland vordergründig [?] kein Bedarf bestünde, weil "die Qualität der [Zeitschriften] Titel ist hierzulande in der Regel um Klassen besser" [ist] ... aber "Die Geschwindigkeit müsste schon etwas zunehmen" bei der Suche nach zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. ""Die regionalen Verleger müssten es auch irgendwann mal ernst nehmen und sich überlegen, wie ihr Haus in fünf oder zehn Jahren aussehen soll."

Die Hoffnung stirbt zuletzt:
"Noch hoffen viele, dass Jugendliche, die Zeitungen bislang ignorieren, später doch die Lust am Gedruckten entdecken ..."