Mittwoch, April 01, 2009

LeadAwards: Schuld an der Misere des Qualitätsjournalismus sind die Verlagskaufleute

Claus Struntz (Hamburger Abendblatt) fordert mehr Fantasie und Ideen, von den "Anderen", den Verlagskaufleuten, damit Qualitätsjournalismus auch im digitalen Zeitalter refinanzierbar bleibe ...

"Wir Journalisten haben in den vergangenen Jahren mühsam unsere Lektionen in Sachen Online gelernt und machen heute weithin gute Angebote" ... aber

"Was haben während dessen die Verlagskaufleute getan, außer auf Podien zu erzählen, damit lasse sich kein Geld verdienen?"

Es sei nicht an den Journalisten, diese Zukunftsfrage zu beantworten?! Dass Claus Strunz dann die Lösung am erfundenen Beispiel der Erfindung der Traueranzeige festmacht, ich glaube das nennt man Übertragung, oder?

Die ganze Story auf Kress.de

Die Kritk an den Verlagskaufleuten und -managern, den Finanzern und den wenigen, verbliebenen Verlegern kann ich nachvollziehen, haben wir hier auch schon oft thematisiert, aber daraus einen Freispruch für Journalisten und Chefredakteure zu konstruieren, trifft die Sache wohl nicht ganz.