Donnerstag, April 16, 2009

TNS-Emnid Studie „Print-Nutzung in Zeiten digitalisierten Contents“

Aus einer Pressemitteilung des VDZ (14-April-2009):

"Wachsende Internetnutzung ginge zu Lasten von Zeitungen und Zeitschriften ist ein vielzitierter Zusammenhang, der nach den vorliegenden Ergebnissen der Studie „Print-Nutzung in Zeiten digitalisierten Contents“ der TNS Emnid Medienforschung differenzierter gesehen werden muss. Die Medienforscher befragten insgesamt 1.724 Bundesbürger ab 14 Jahren nach der eigenen Internetnutzung und der Nutzung von Zeitschriften bzw. Zeitungen im Zeitverlauf der letzten fünf Jahre. Allgemein stellen die Medienforscher eine stabile und sogar steigende Nutzung von Printmedien bei gleichzeitig wachsendem Internetkonsum fest ..."

"Kommentierte Charts zu den vorgestellten Ergebnissen können Verlage kostenlos per eMail anfordern bei claudia.knoblauch[at]tns-emnid.com"
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Aus der Pressemitteilung von tns-emnid

"Über die Hälfte der Befragten mit abnehmender Printaffinität geben an, kein Geld mehr für Informationen in gedruckter Form ausgeben zu wollen, da sie ja schließlich im Internet kostenlos erhältlich sei. Ein Viertel weist in diesem Zusammenhang auf gestiegene Copypreise der Zeitschriften bzw. Zeitungen hin und begründet damit ihre Abwendung von den Papierformaten ..."

"Kommentierte Charts zu den vorgestellten Ergebnissen können Verlage kostenlos per eMail anfordern bei claudia.knoblauch@tns-emnid.com"
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Eigentlich wollte ich mir die Ergebnisse und die Studienanlage etwas näher anschauen und kommentieren. Deshalb habe ich bei TNS-Emnid angefragt, aber mir wurde von der besagten Dame [Senior Research Consultant ]die Zusendung mit der Begründung verweigert, dass TNS Emnid "das Recht auf die Veröffentlichung weiterer Ergebnisse dazu behalten [möchte] und deshalb eine Veröffentlichung auf diesem Blog nicht freigeben könne. Dabei wollte ich TNS-Emnid das Recht gar nicht nehmen, sondern Interessenten zuführen ...

Interessierte Verlage müssen also jetzt erst an die oben angegebene eMail Adresse schreiben. Wenn Sie dann die Charts haben, kann ich dann gerne auch etwas zu den verkannten und vor allem nicht genutzten Stärken von Print beitragen.

Nachtrag:
TNS-Emnid und die Studienleiterin Claudia Knoblauch produziert ziemlich viel Positiv-Verstärker in dieser Art, ob das den Verlagen auch wirklich bei der Bewältigung der Herausforderungen hilft?

Zum Beispiel:



Gedruckte Tageszeitungen und Zeitschriften unverzichtbar

Heimliche, unheimliche Ratgeber
"Wir sehen, dass Beiträge und Empfehlungen in Zeitschriften tatsächlich zur Orientierung im Produkt- und Dienstleistungsmarkt genutzt werden. Wir können auch feststellen, dass diese Orientierung selbst dann noch funktioniert, wenn hinter redaktionellen Beiträgen oder Empfehlungen "versteckte Werbung" vermutet wird"


Gute Noten für Verlagsservice

oder war es einfach nur dieser Beitrag auf diesem Blog?
TNS Emnid: Für Bundesbürger ist Print unverzichtbar