Freitag, Juli 31, 2009

Fachpresse: Noch einmal zur Trennung von Kirche & Staat

Zum Posting (29-Jul-09)
Fachpresse: Praxis bezahlter / gesponserter Redaktion (geändert)

Darüber will man natürlich nicht öffentlich diskutieren. Aber, müssen wir vielleicht in diesen Zeiten nicht neue Wege gehen? Ist diese Trennung zwischen Redaktion und Anzeigen (oder Sponsorship) in den Zeiten des Internet nicht längst überholt?

Was meinen Sie?

Mein Ratschlag heute morgen war [der Anrufer stand unter ziemlichen Druck seiner Verlagsleitung, die Zukunft des Blattes und seine eigene nicht auf's Spiel zu setzen]:

Überlegen sie, ob der Wert des Beitrags für ihre Leser steigt oder sinkt, wenn die Quelle / der Sponsor angegeben wird. Sinkt der Wert (und die Glaubwürdigkeit) hat der Beitrag in ihrer Fachzeitschrift und im redaktionellen Teil ihres Webangebotes nichts zu suchen. Steigt der Wert und die Glaubwürdigkeit des Beitrags durch die Angabe der Quelle / des Sponsors schreiben sie ihn deutlich hin.

Wenn ihr Verlag meint, dass sich das Medium ohne die bezahlten Artikel / Schleichwerbung nicht lohnt, bieten sie ihm an diesen zu übernehmen ...

Wie würden Sie handeln? Was würden Sie empfehlen?

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Kein Geld fuer 'schlechte' Presse - fuer die Trennung von Kirche und Staat