Montag, August 17, 2009

Facebook und Twitter liefern für Verlagen Artikel zum (hoffentlich) geneigten Leser

Hilmar Schulz (meedia.de) macht aus dem Welt Online Artikel "Wie soziale Netzwerke die Artikel zum Leser bringt" von Romanus Otte den Beitrag "Verlage entdecken neuen Web-Vertriebskanal" und da man sich bei Spiegel Online zu dem Thema noch nicht äußern wollte und nur ein 'Sprecher' von welt Online zur Verfügung stand, sind Verlage im meedia.de Beitrag halt ausschließlich die/der Springer Verlage oder genauer Welt Online.

Für Traffic auf den Newssites der Verlage, entnehme ich dem Beitrag, ist Google (& Co) zuständig (warum stilisiert man dann eigentlich Google zum Fressfeind) und die Sozialen Netzwerke (arbeiten den Verlagen zu und) liefern die Artikel an geneigte User aus und sparen den Verlagen Vertriebskosten ...

Ist das nun Arbeitsteilung, Parasitismus oder eine zukunftsweisende Symbiose? [Und wenn letzteres, wer ist der Wirt und wer der Symbiont?] und wo bleibt der User und die sozialen Beziehung der User untereinander?

Ich meine, wenn Autoren und Verlage Sozialen Netzwerken beitreten [und sie sollten teilnehmen!], dann sollten überlegen was sie nützliches und relevantes und/oder unterhaltsames einbringen können, sollten ihren "Eintrittspreis" zahlen und sich so verhalten, dass sie (wieder) eingeladen werden... Soziale Netzwerke dienen nicht der Beziehungspflege rund um Content / Inhalte sondern der Kommunikation und Beziehungen der Mitglieder / Teilnehmer untereinander. Gerne auch mit Journalisten, Marketers, Verlegern, usw., wenn diese sich 'persönlich' einbringen und die Beziehung bereichern, verschönern und unterhaltsamer machen.

Ulrike Langer's Medienlinks zum Wochenstart: Netzwerke als Nachrichtenquelle
Romanus Otte erklärt seine (drei) Evolutionsstufen der Zeitungspräsenz im Netz

Früherer Eintrag:
Die Mär von den 3 Communities in Social Media