Dienstag, November 17, 2009

VDZ-Zeitschriftentage: Fachverleger diskutieren neue Wege der Produktentwicklung

Laut Pressemitteilung des Verbands Deutsche Fachpresse wurde gestern in Berlin noch nicht viel über die Ergebnisse der neuen Studie

"Produktentwicklung - mit Kunden neue Wege gehen"

die voraussichtlich im Frühjahr 2010 veröffentlicht werden soll. Die Studie wird von Marco Olavarria (Kirchner + Robrecht) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fachpresse durchgeführt. Nur soviel:

„Die Entwicklungsprozesse müssen überdacht werden, da in einer digitalen Welt Produkte nie fertig sind, sondern ständig weiterentwickelt werden, zum Beispiel durch Input von Kunden.“ Zur Pressemitteilung

Da weise ich doch gerne noch einmal auf meine Anmerkungen zur Vorstellung des Yellow Paper's: Der Relaunch von Fachmedien (der Deutschen Fachpresse) vom 21. Juni 2008 hin:
Man merkt auch ein wenig, dass das Paper auf vielen Projekten und Schulungen beruht. Warum soll ein solcher Relaunchprozess 1 Jahr oder länger dauern? Warum endet der Relaunch mit der (Neu-)Vermarktung - wo wir doch alle schon erfahren haben, dass Konzept - Implementierung - Fertig in der Praxis nicht funktioniert? Warum sollen sich die Beteiligten in die Köpfe der Kunden hineinversetzen (wie wirklichkeitsnah ist/wird das), statt diese in den Prozess einzubeziehen? Warum verliert man kein Wort über aktuelle Hilfsmittel der Zusammenarbeit? Warum geht Ruf hier noch von dem "alten" (schon damals falsch verstandenen) Rollenverständnis aus, dass der Verlag der Mediator zwischen den Leser- und Werbe-Kunden ist und seine Aufgabe "nichts anderes (ist), als bei der Information behilflich zu sein." ...  mehr