Samstag, März 06, 2010

Wann kopieren, wann überholen Verlage den Versandhandel im Vertriebskanal Internet?

und geben sich den Verlockungen des Digitalen Schlaraffenlands hin?

2009 war laut Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. für den Versand- und Online-Handel wieder ein Rekordjahr:

- der Umsatz erhöhte auch auf 29,1 Mrd. Euro, ein Plus von +1,7%

- 53,3 % des Branchenumsatzes kommt über das Web
- 58 % (Vorjahr: 43 %) der 50 - 59-jährigen bestellen auch Online
- 61 % (Vorjahr: 51 %) aller Versandkunden bestellen über das Internet
- 28 % (Vorjahr: 19 %) der über 60-jährigen bestellen auch Online
- 53 % (Vorjahr: 43 %) der weiblichen Käufer bestellen Online
- 16 % (rd.) stieg der Online-Umsatz, Zweistelligkeit auch für 2010ff prognostiziert

via / mehr auf versandhandel.org

Nun, der Versandhandel schlägt sich auch mit physikalischen Gütern herum und hat es - im Gegensatz zu Verlagen nicht in der Hand - diese in Digitale Güter umzuwandeln. Ich halte es für sinnvoll und notwendig, das sich Verlage und Medienschaffende sich auf direktem Wege jenseits der Berge begeben

- sich den Weg dorthin nicht von einem Blinden zeigen lassen
- sich nicht beim Gang durch / über die Berge zu Tote fressen
- Liebgewonnes aufgeben und/oder zurücklassen, um beherzt neue Chancen zu ergreifen


Quelle: Goethezeitportal