Montag, Juni 07, 2010

Ein Herz für Publishers on Facebook

Sicher haben Sie gelesen, dass Verleger / der VDZ in Deutschland (aber sicher nicht nur in Deutschland) jetzt Facebook im Visier haben um ihr Geschäftsmodel "irgend jemand muss uns für unsere systemrelevanten Leistungen bezahlen" fortführen zu können.

Bericht FTD (PDF via VDZ) | Kress

Aber irgendwie springen sowohl die Analysten von OC&C, Alexander von Reibnitz (VDZ) und auch Christoph Schuh (Focus-Tomorrow) viel zu kurz.

Ja, Facebook ist ein guter, ein lukrativer Absatz- und Verbreitungskanal und wird in der Bedeutung zunehmen. Ob, in positiven Sinne auch für die Business-Nutzer aus dem Lager der (noch) Mainstream-Medien muss sich erst noch zeigen.

Als Nutzer-Nutzer schätze ich Facebook und die Utility und den Support meines Kommunikations- und Netzwerkverhaltens und kann mir trotz aller Diskussion um/mit Ilse A. eine längere Nutzen-Partnerschaft vorstellen.

Was traditionelle Mainstream-Medien von meiner (und anderer) Affinität zur Facebook-Plattform haben bzw. haben könnten? Sie könnten mir direkt alle ihre lesens-, aufhebens- und verarbeitungswerte (multimedialen) Inhalte und Algorithmen auf Facebook anbieten (ohne den Umweg auf Papier,  über eigene Webportale und rudimentäre Communities; via Grosso, Einzelhandel und /oder Abo) und zwar die volle Ladung. D.h. mir (und anderen) auf Facebook alle Inhalte bereitzustellen, zugänglich machen, damit ich diese anschauen, lesen, konfigurieren und kaufen kann - ohne Facebook zu verlassen.

Die so erzielten Vertriebs- und Werbeumsätze könnte man dann gerne mit mir (und auch ein wenig mit Facebook) teilen ...

P.S.
Oder stimmt etwa das Gerücht
Die Verleger verzichten zukünftig ganz auf Anzeigen u. refinanzieren sich über eine Umsatzbeteiligung an den Gesamt-Werbeinvestitionen ...?