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Dienstag, Dezember 30, 2008

Nachfolger für G+J Bernd Kundrun bei Hartmut Ostrowski

nach Kress.de

sitzen bei Hartmut Ostrowski, dem Bertelsmann Boss, auf der Besetzungscouch

- Fernando Carro Bertelsmann Direct Group

- Paul-Bernhard Kallen Hubert Burda Media, Acton Capital Partners

- Torsten-Jörn Klein Gruner + Jahr, Bertelsmann Group

- Andreas Wiele Bild, Axel Springer

Ich setze Mal Torsten-Jörn Klein als die Nummer 1 auf der Shortlist, mit dem entscheidendem Vorteil, dass er sofort starten könnte und mit G+J International die am wenigsten darbende Bertelsmann Baustelle verlässt und weiterhin ein Auge darauf haben kann.

Nachtrag:
Bertelsmann hat sich für Bernd Buchholz entschieden ... mehr



d.h. auch heisst dann auch, es geht erst mal so weiter mit dem Sparen, Anpassen, Umsetzen. Eine Entscheidung über die strategische Zukunft von G+J in der Bertelsmann Gruppe ist es nicht.


Frühere Einträge
Neuerungen im Vorstand von Hubert Burda Media (5-Sep-05)

G+J Druck- und Verlagshaus: Die Jahrespressekonferenz (20-Mar-2008)

Turi2.iptv: Andreas Wiele der Kannibale von HH/Berlin (9-Mar-2008)

Mittwoch, Dezember 03, 2008

Meedia: Welte stimmt Burda auf harte Zeiten ein

und Stefan Winterbauer zitiert aus der Antritts-eMail von Philipp Welte ... (LinkedIn-Profil) mehr

Und wie sagte er im Oktober 2006 nach seinem Antritt bei Axel Springer?
"ich bin offenbar ein Mensch, der zu 96,63 Prozent aus Adrenalin besteht. Erfolg ist auch ein Kampfsport, und ich suche in dieser Sportart immer wieder nach neuen Herausforderungen ..." Welt Online

nun, daran wird es in den nächsten Jahren bei Burda sicher nicht mangeln!

Frühere Einträge zu Burda

Mittwoch, November 19, 2008

Stunk im Burda Reich: Milchstrasse & Post-Koop

Die Verlagsgruppe Milchstrasse muss laut horizont.net die Kooperation mit der Deutschen Post aufs Eis legen. Der VDZ und andere Verlegerverbände (BDZV, BVDA) ist (immer wieder) sauer, wenn Mitglieder ihre Eigeninteressen verfolgen (TV-Koop, Post Free-Paper, etc.) und diesmal kam ein Abweichler aus dem Reich Hubert Burda, dem Präsidenten des Verbands der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) zum Zuge.

Mehr ...

Über ausreichend Kritik brauchte sich die Milchstrasse nicht beklagen
SZ: Aktion Milchstrasse - Burda kooperiert mit einem Gratisblatt der Post

P.S.
Übrigens, an der Ausschreibung hatte sich nicht nur die Milchstrasse beteiligt.

Montag, November 10, 2008

Christiane zu Salm verlässt den Burda Vorstand (schon wieder)

Keine große Überraschung, die Christine zu Salm passt zwar ins Beuteschema von Hubert Burda, sich aber in die Hubert Burda Medien Gruppe einzupassen, den eingewachsenen Pfründeinhaber eine weitgehenden Kooperation abzuringen und/oder den Laden soweit zu bringen nach ihrer Pfeife tanzen, dass war ein paar Nummern zu anders / zu schwer. Generationswechsel hin oder her ... mehr

und außerdem

Fabrizio d'Angelo (Mondadori) übernimmt Burda Holding International

Fritz Oidtmann (Cyberport.de)wird Geschäftsführer der CHIP Holding

und Philipp Welte kommt bereits zum 1. Dezember 2008

Frühere Einträge:
Neuerungen im Vorstand von Hubert Burda Media

Christiane zu Salm trifft Hubert Burda und kann nicht nein sagen (11-Dezember-2007)


"Dem Angebot von Dr. Hubert Burda konnte ich micht nicht verschließen ..."
Ankündigung im Dezember 2007, Start im April 2008, Abgang offiziell zum Ende November 2008.

Herzlich willkommen in Berlin!

Fabrizio ist im Netz eine Art 'Nobody', so hier noch ein paar Informationen:

Fabrizio D'Angelo (Baujahr 1972)



Born 1972 in Napoli, Italy

Education
Liceo Classico (Matura)
1991 - 1997 Studies in Philosophy in Germany and Italy
1997 Diploma in Philosophy at the Scuola Normale Superiore, Pisa, Italy with Thesis on Kant

Professional experience
1996 - 1997 Managerial training in Publishing (Verlagsgruppe Milchstrasse, RCS / Burda)

1998 - 2001 Marketing Manager at De Agostini (Partwork Division) for international markets
Marketing Director Italy and New Markets (Greece, Poland, Hungary, Middle East.

2001 - until today Mondadori, International magazine division

Mondadori international activities in 14 countries (France, Spain, Portugal, UK, Greece, Croatia, Serbia, Romania, Bulgaria, Hungary, United Arab Emirates, Russia, Thailand and China)

Actual positions
1 - Head of International Activities, Magazine Division, Arnoldo Mondadori Editore SpA (Milano)
2 - Deputy Chairman Attica Publications Group (Athens)
3 - CEO Attica Media SRB (Serbia)

2008 December start as Member of the executive board Burda Holding International (BHI), Germany

Picture Source: AMEinfo

Freitag, Oktober 24, 2008

Sparen, sparen, sparen ... für Profit

Burda, FAZ, FT (UK) streicht 60 Stellen , G+J Ringier, etc. und nun, bevor Schickler überhaupt richtig mit der Arbeit begonnen hat, gestern die Meldung auf sueddeutsche.de, Spiegel, vom WDR, dass man 30 Millionen Euro einsparen will bzw. müsse und die vier NRW Zeitungen wohl bis auf weiteres nur mit 32 Seiten, statt bisher 48 Seiten erscheinen.

Nachtrag:
Auch die WAZ ist mächtig am sparen (Sparprogramm WAZ), dazu gibt es jetzt passend das Medienmoral NRW Blog


Ganz sicher nicht das Ende von Hiobsbotschaften aus den Printhäusern, wie man gedenkt "den Beitrag für die Demokratie im Lande" ein wenig einzuschränken, hoffentlich sitzt man nicht schon im Kanzleramt zusammen, um einen neuen Nationalen Rettungsplan auszuarbeiten ...

Wie schrieb Lauren Rich Fine am Mittwoch auf paidContent.org:

For an industry that well understands it serves the greater good, [should] come to terms with lower margins. And then go private!

Leseempfehlung:
Reflections of a Nowsosaur (Allan D. Mutter)
Fat newspaper profits are history

Montag, Oktober 20, 2008

OC&C: Wie fit sind TV und Print für's Netz

Die OC&C Strategieberatung hat die Reichweiten von führenden deutschsprachigen TV & Print Marken im angestammten Terain untersucht und mit den Reichweiten im Internet verglichen. Dazu gibt es jetzt ein ePaper und (für die, die ihre Position im Netz verbessern wollen) auch eine qualifizierte Strategieberatung ...

Reichweitenvergleich einzelner Medienmarken


vergrößern

Die Reichweiten Print / TV vs. Online



Quelle: OC&C Strategy Consultants

Mehr, und in lesbarer Form bei OC&C anfordern

Früherere Einträge
Big 5 Studie: Deutsche Verlage im Online-Check

Investionen Traditioneller Medienmarken in Digitale Medien

Montag, Oktober 06, 2008

Die deutsche Publikumspresse im Jahre 2008

von Andreas Vogel in Media Perspektiven 9/2008, Seite 467ff

Die vier großen Publikumszeitschriften mach rd. 62 % der Gesamtauflage aller Publikumszeitschriften unter sich aus.

Die Schere zwischen Brutto und Netto



Konzentration: Vier Unternehmen kommen auf fast 2/3 der Gesamtauflage



Die Big Four (Auszug)



dies und noch viel mehr ... hier (PDF)

via w&v

Samstag, Oktober 04, 2008

Tomorrow.de völlig neu

Update: R.I.P.

Endlich, man sich bei Burda dazu durchgerungen das Magazin 'Tomorrow' in Würde sterben zu lassen, berichtet Kress.de am 11. Februar 09. Gut 1,5 Jahre nachdem sich Jochen Wolff (mit SuperIllu-Erfahrung) des darbenden Blattes annehmen wollte und knapp 5 Monate nach dem Relaunch 'Tomorrow völlig neu'

Schade für die Mitarbeiter, die hätten sicher das vergangenen Jahr auch etwas Sinnvolleres für Ihr Geld machen wollen.



Was wird da wohl am Montag um 15:30 an den Start geht?



Eine 'SuperIllu' mit Zukunftsthemen oder eine Mischung aus Original Content, News-Monitor / PR-Schleuder und Social Mr. Wong ...

'Social' Linklisten und ein Blog (mit genau zwei Einträgen), mehr solls dann im Dezember geben, na ja ...

Frühere Einträge:
Rettet der Relaunch von Tomorrow die Welt

Digital Lifestyle Magazin Tomorrow trifft SUPERillu

Jürgen Todenhöfer - mehr als 21 Jahren Burda's Mann - über die Zukunft von Print, Tops & Flops


Quelle: Burda

anlässlich seines Ausscheidens bei Hubert Burda Media im Interview mit Caspar Busse und Hans-Jürgen Jakobs (SZ)

Nicht immer zu treffen, gehört dazu

Zitat 1:
Mit gut gemachten Zeitungen und Zeitschriften kann man noch mindestens 50 Jahre richtig gut Geld verdienen ...

Zitat 2:
Print wird immer das Medium der Eliten sein. Eliten können sich über das Internet nicht wirklich ausreichend informieren.

Zitat 3:
Als Ratzinger mit 78 Papst wurde, dachten einige, sie blieben jetzt ewig im [Burda] Vorstand.

Zitat 4 / 5:
Er [Hubert Burda] ist der einzige [verbliebene] wirkliche Verleger. Er ist ein schwieriger Mensch, mit dem ich viel ringen musste ... er lässt zurzeit niemanden in seine Karten schauen. Auch mich nicht.

Zum Interview auf sueddeutsche.de

Und der andere, nicht Hubert Burda Media kompatible Jürgen Todenhöfer
- ob es den Verleger wohl gestört hat ? [e.g. Schlimmer als Bin Laden auf PI]

Warum tötest du, Zaid?



Wer weint schon um Abdul und Tanaya?
Die Irrtümer des Kreuzzugs gegen den Terror



Andy und Marwa: Zwei Kinder und der Krieg




Frühere Einträge
Zeitungen sollten sich jetzt intensive um die Eliten und gebildete Nachrichtenjunkies kümmern

Neuerungen im Vorstand von Hubert Burda Media

Die Burda Verjüngungskur: gibt es den Masterplan, oder gibt es ihn nicht

Alle Beiträge zu Hubert Burda's Fürstentum

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Der Markt der Medien: Informationsverhalten und Mediennutzung

Auf medialine.de (Burda) gibt es eine Zusammenstellung der Marktstudien mit neueren und nicht so neuen Ergebnissen u.a. aus

hr-trend 1996 und 2002
Mobilität in Deutschland 2002 (BMVBS)
B.A.T. Freizeit-Monitor 2004
ARD/ZDF Online Studie 1999 - 2005
ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation 2005
radio ma 1987 bis 2007
Allensbacher Computer- und Technik-Analysen, ACTA 2004 bis ACTA 2007
ma Pressemedien 1997 bis 2008
MA Tageszeitungen 1996-2007
JIM 2006 und 2007
FFA 2007
GfK „Entwicklung der Fernsehforschung in Deutschland“
Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analysen AWA 2004 bis AWA 2008
Communication Networks (CN) 2003 bis 2008
IVW bis 2008
AGOF e.V. / internet facts 2008-I

über Informationsverhalten und Mediennutzung
- TV
- Publikumszeitzschriften
- Tageszeitungen
- Radio
- Kino
- Online
- Mobile

Die Studie als PDF (64 Seiten) gibt es hier (zur Zeit funktioniert der Link noch nicht)

Samstag, September 06, 2008

CHIP 30 Jahre: CHIP, CHIP Hurra! (Teil 3 und Schluss)

... und CHIP ist - auch nach jetzt 30 Jahren - noch immer da! Herzliche Glückwunsch und alles Gute für die kommenden Jahre!

Der Button und Schlachruf der ersten Jahre von CHIP



Ja, am 7. September 1978 war es soweit - CHIP ist da!
CHIPdie Zeitschrift für Mikrocomputer-Technik in Hobby und Beruf
Ausgabe Nr. 1 September / Oktober 1978
Erstverkaufstag Donnerstag, 7. September 1978



und liegt (seit heute) an mehr als 15.000 Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen, sowie rund 100 Elektronik/Computershops in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Verkauf aus. Der Einzelverkaufpreis 4,50 DEM [2,30 EUR] (Abo-Preis 24, 00 DEM [12,27 EUR]- für 6 Hefte).

Übrigens:
Zu dieser Zeit gab es nach Angaben von IDC erst rund 6.800 Computer- und Small Business System in Deutschland und verkauft haben wir von den beiden Ausgaben in 1978 durchschnittlich 30.967 Hefte (inkl. 9.800 Abos) und mitfinanziert von 19,5 Seiten Anzeigen.

Die heutige CHIP Mannschaft hatte das Jubiläum sicherheitshalber schon einmal im Frühjahr dieses Jahres mit einem Relaunch zur Ausgabe April 2008 gefeiert ...

[Nachtrag:


und feiert mit der Ausgabe 10/2008 CHIP noch einmal und die Leser bekommen zum 30sten Geschenke, Preise & die Charter Edition als PDF].

... Dazu gibt es auch ein Video mit dem jetzigen Chefredakteur (und Geschäftsführer) Thomas Pyczak, der das Erfolgsrezept von Deutschlands dienstältester Computerzeitschrift für die letzten 30 Jahren zu erklären versucht und demonstriert wie er Werbeagenturen und Mediaplanern heute davon überzeugt, dass sie und ihre Kunden in CHIP werben müssen (zum Video auf chip.de). Er malt das folgende Profil: CHIP Damals - CHIP Heute


Nun ja, das Bild welches Thomas Pyczak vom typischen Leser in den Anfangsjahren zeichnet trifft es wohl nicht ganz ;-) ... und ob der 1,2 Mio. Bill-alike Leser-Claim alle überzeugt, wir wissen es nicht.

CHIP war damals und für viele Jahre der Zugang und die Begleitung für viele in eine Welt mit dem Computer in Beruf und Hobby. Auch aus diesem Grunde hat die LASI 1981 (Leseranalyse Special Interest) schon überdurchschnittlich viele Unternehmer, Führungskräfte, Selbständige, Mediziner usw. für CHIP ausgewiesen. Auch in den Altersgruppen von 20 – 49 Jahren war CHIP ein häufig genutztes Medium um die eigene Wettbewerbsfähigkeit, den beruflichen Aufstieg und das die Interessen und Hobbys viele Leser, Väter und Söhne zu unterstützen. Hier ein Chart, mit Altersstruktur (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, LASI 1981):


(Updated - siehe Kommentar)

Das Credo unseres Teams war damals die antizipierte stürmische Entwicklung mitzugehen, publizistisch zu begleiten und für alle Beteiligten wesentlichen Nutzen zu schaffen und Services anzubieten. Ganz wesentlich dabei war natürlich der stetige Dialog mit den Lesern schon die erste Ausgabe hatte zwei Kontaktkarten Leser – Redaktion,



Warum haben damals Franzis und Heise das Feld bestellt und es uns dann großzügig überlassen? Nun, die in 1975 im Windschatten der Funkschau gestartete Zeitschrift elo hatte sensationelle Abverkaufszahlen und ansehnliche Anzeigenverkäufe und man wollte diese Pfründe nicht gefährden, sondern das aufkeimende Themenfeld mit 'abfrühstücken'. (Das erinnert mich immer ein wenig an die Populare Electronic, die in 1975 - Januar Ausgabe (den getürkten) Altair 8800 Computer groß auf der Titelseite präsentiert hat, aber im Bereich Mikrocomputer und Personal Computer nie wirklich in der Spitzengruppe der Spezialtitel mithalten konnte.

Heise Verlag hatte erst 1977 seine erste 'Fachzeitschrift' "ELRAD - Magazin für Elektronik und technische Rechneranwendungen" gestartet und der damalige Chefredakteur glaubte noch jahrelang, dass das nix wird. Späte, nach eine Beilage 'computing today' in ELRAD, startete dann 1983, erst langsam, dafür um so gründlicher die Computerzeitschrift c't - magazin für computertechnik erscheint erstmalig.

Der einzige direkte Wettbewerber war im Sommer 1978 Winfried Hofacker mit seiner Zeitschrift elcomp und die war die erste (eigenständige) Mikrocomputer Zeitschrift in Deutschland - wenn auch nur mit (ca.) 2 Wochen Vorsprung.

Und das kam so: Winfried Hofacker, hatte von den CHIP-Plänen gehört - ich hatte mit dem Anzeigenverkauf bereits begonnen und so rief er mich an um herauszubekommen, ob das stimmt und wann das erste Heft erscheint. Er versuchte mich zu überzeugen, dass das bei Vogel wohl nichts wird und wir das besser lassen sollte sonst würden wir nur unnötig Geld in den Sand setzen.

Da seine fürsorglichen Worte nicht auf fruchtbaren Boden fielen, fragte er dann, wann denn die erste Ausgabe erscheinen würde um dann anzukündigen, dass er auch ein Heft plane und ELCOMP auf jeden Fall vor uns erscheinen und uns das Leben schwer machen würde ...



Foto/Scan: computermuseum muenchen
Der Erfolg der ersten Jahre kann sich sehen lassen

Die durchschnittlichen Heftverkäufe der ersten Jahre (Einzelverkauf, Abo)
(jeweils IV. Quartal)

1978: 28.467 Hefte (inkl. 9.800 Abo)
1979: 40.026 Hefte + 40,6 % (inkl. 15.370 Abo)
1980: 53.191 Hefte + 32,9 % (inkl. 19.892 Abo)
1981: 66.104 Hefte + 24,3 % (inkl. 20.816 Abo)
1982: 83.162 Hefte + 25,8 %
1983: 138.866 Hefte + 67,0 %

Auch das Anzeigenaufkommen entwickelten sich bestens
(und nicht immer zur Freude aller Leser)

1978: durchschnittlich 19, 5 Seiten (2 Ausgaben)
1979: durchschnittlich 24,6 Seiten (10 Ausgaben)
1980: durchschnittlich 37,3 Seiten (12 Ausgaben)
1981: durchschnittlich 55,7 Seiten
1982: durchschnittlich 78,5 Seiten

Die Chefredakteure CHIP

Start 1978 Henning Wriedt, Founding Editor, Chefredakteur
1978 - 1982 Günter Knauft, Chefredakteur
1980 - 1989 Richard Kerler, Redaktionsdirektor, Blattmacher
1982 - 1983 Richard Kerler, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1983 - 1989 Reiner Korbmann, Chefredakteur
1989 - 1993 Gerald Dick, Redaktionsdirektor
1985 - 1991 Martin Stübs, Chefredakteur
1989 - 1990 Wolfgang Dürpisch
1991 - 1993 Gerald Dick, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1993 - 1996 Dieter Winckler, Chefredakteur
1993 - 1999 Rainer Grabowski, Chefredakteur
1999- heute Thomas Pyczak, Chefredakteur, Geschäftsführer

Den Erfolg der neuen Mikrocomputer Zeitschrift für Beruf und Hobby CHIP hatten sich die beiden damaligen Geschäftsführer des Vogel Verlags Friedrich Fischer und Kurt Eckernkamp von Anfang an auf die Fahne geschrieben, man war sich des Risikos bewußt und der Tatsache, dass man zunächst eine Durststrecke zurücklegen mußte. Untereinander hatte man abgesprochen, dass jeder auf seinem Platz alles notwendige tun werde, um dem für den Fachzeitschriftenverlag Vogel mutigen Ausflug in die Welt des Kioskverkaufs zu sichern und ein neues Kapitel profitablen Wachstums des Vogel Verlags aufzuschlagen. Das galt für sowohl für die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Ressourcen für den Start und die Marktdurchsetzung, aber auch die Freistellung von Regeln, Gepflogenheiten und Limits, wenn sie dem Wachstum der jungen Pflanze CHIP nicht zuträglich waren.


Dr. Friedrich Fischer * 25-03-1930 - †26-03-1979

Nachdem Friedrich Fischer der Verleger, Mentor und Promotor hinter CHIP nur ein halbes Jahr später am 26 März 1979 für uns alle plötzlich verstorben ist, übernahm Kurt Eckernkamp das Erbe und hat es bis zu seinem Rückzug aus dem aktiven Verlagsgeschäft, wie seinen Augapfel gehütet, gefördert und gepflegt und denen die CHIP voranbringen wollten, immer Gehör und ein großes Maß an Vertrauen geschenkt. Danke!

Die ersten 5 Jahre CHIP & Co bei Vogel waren - wie diese Zusammenstellung zeigt - nicht weniger stürmisch und nicht weniger produktiv als das neue Marktsegment.



weiterlesen  (in einer Rohfassung) auf 1978 - 1983 Vogel Medien

Teil 1: 30 Jahre: CHIP September 1978 - 2008
Teil 2: 30 Jahre: CHIP - die Vorgeschichte (Kurzfassung)
Teil 3: CHIP, CHIP Hurra! (Schluss)

Aller Beiträge zu CHIP auf diesem Blog

siehe auch Google Sites: Vogel Jahre 1978 - 1983

P.S.
Vielleicht versteht der geneigte Leser, wenn ich heute manchmal schmunzeln muss, wenn ich von der brilliante Idee einer Augmentation, Markenspreizung und/oder Marktdurchdringung und -erweiterung lese oder jemanden von dem 'neuen' Gebot der Stunde sprechen höre ...

Freitag, September 05, 2008

Neuerungen im Vorstand von Hubert Burda Media

und hier die zweite Pressemeldung, mit der zukünftigen Aufgabenverteilung in Vorstand der Hubert Burda Medien:

Dr. Paul-Bernhard Kallen, (*17-Febr-1957) heute bereits Vorstand 'Technologie und Treasury', übernimmt zusätzlich die Bereiche Finanzen & Verwaltung mit den Profitcentern Burda Services (Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Personal) und Burda Procurement Center (Logistische Dienstleitungen, Immobilienmanagement) sowie die Burda Eastern Europe. Zum Vorstandsbereich gehören außerdem: Burda Druck, Tomorrow Focus AG, Burda Digital, Burda Holding International sowie die CHIP Holding.

Christiane von Salm, (2-Okt-1966) übernimmt im Vorstandsressort 'Cross Media' (Digitale Geschäftsfelder, Cross Media gehören außerdem R&D, Marketing & Communications, Sixth Floor Productions, Burda Internet TV Productions sowie die verlagsnahen, digitalen Beteiligungen und zukünftige TV-Aktivitäten) zukünftig auch die Burda Direct Group, Offenburg.

Philipp Welte, (*22-März-1962) übernimmt (zum 1. Januar 2009) als "Vorstand Verlage" von Dr. Todenhöfer die Bereiche Verlage, Vermarktung und Vertrieb.


Unverändert bleibt [vorläufig]
- Helmut Markwort, (*8-Dez-1936) das Ressort Focus, Broadcast, Lifestyle Community des 1. Journalisten, mit den Profitcentern Focus Magazin Verlag, Focus TV, Burda Broadcast Media, Burda Lifestyle Community, Playboy Deutschland, Publishing, Verlagsgruppe Milchstrasse sowie
- Robert Schweizer, (*16-Mai-1938) das Ressort Recht

Zur Pressemitteilung

Mein Kommentar: Generationswechsel bei Burda?

Helmut Markwort (71), Robert Schweitzer (70) und Hubert Burda (68) bleiben und der jüngste, Jürgen Todenhöfer (67) wollte gehen und geht jetzt und seine
Aufgabenbereiche werden jetzt auf drei Schultern mit zusammen 168 Jahren gelegt. Der für Burda wichtigste, vielleicht sogar existenzielle Generationswechsel, wird - wieder besseres Wissen - weiter auf die lange Bank geschoben.

Burda bestätigt Dr. Jürgen Todenhöfer's Ausscheiden zum 12. November 2008



und kündigt eine weitere Erklärung für den Nachmittag an ...

(klingt - nach der Rückkehr von Hubert Burda am heutigen Tage - etwas hektisch, so als sei nicht alles nach Plan verlaufen)

Die Burda Verjüngungskur:
gibt es den Masterplan, oder gibt es ihn nicht

Dienstag, September 02, 2008

30 Jahre: CHIP (Teil 2) - die Vorgeschichte

Im Sommer 1977 berichtete der damalige Chefredakteur der Würzburger Fachzeitschrift elektronik praxis Henning Wriedt



Henning Wriedt, 1. Chefredakteur CHIP

nach seiner Rückkehr von einer Computermesse (National Computer Conference, Dallas, TX vom 13 - 16 Juni 1977) in den USA begeistert dem Verlagsgeschäftsführer Friedrich Fischer und dem Planungsstab des Vogel Verlags von der neuen Computer-Bewegung, der Existenz von Mikroprozessoren und dem sich entwickelnden Entwicklungstempo in Sachen Mikroelektronik. Dort sammelte sich um die ersten Mikroprozessoren und Computerbausätze eine immer größere Schar von 'Hobbyisten', die sich in Computerclubs zusammenschließen und sich mit der Hardware und Programmierung auseinandersetzen. Bereits über 100.000 standen in privaten Haushalten und werden von mehreren Tausend Computershops bedient, die überall im Land enstanden sind und Hardware, Software und Dienste anbieten.

Erste Computerclub-Nachrichten, dann Clubzeitschriften und Computer Magazine in den Staaten würden begeistert abonniert. Das sollte man frühzeitig journalistisch für den deutschen Markt begleiten.

Auswahl US Computer Magazine 1975 - 1977



Bildquelle: Erik S. Klein Vintage-Computer.com

Die Begeisterung im Verlag war groß, aber mindestens genauso groß waren die Fragezeichen bei den Mitgliedern des Planungsstabs was das denn überhaupt ist, ob sich die Leute hier in Deutschland von so etwas anstecken lassen würden und ob diese Computerhobbyisten-Welle eine Zeitschrift würde ernähren können.

Die Zeichen der Zeit standen damals günstig, der Planungsstab beschäftigte sich intensiv mit 'Techniken der Zukunft' und dem Umfeld im professionellen Bereich und hatte mit Hobbyisten so rein gar nichts am Hut. Doch Henning Wriedt ließ nicht locker und so fuhr ein kleines Erkundigungsteam Joachim Bloos (Stab MR & Marketing), Heinrich Löffler (Marktforschung) und Werner Rittner (Leiter Zentralvertrieb) im Herbst zu einer Hobby & Elektronik Messe in Essen um diese neue und für die Reisenden etwas obskure Welt zu beschnuppern und zu sehen, ob es irgendwelche Anzeichen gab, dass dies für den Fachzeitschriftenverlag Vogel ein publizistisches Thema (für Wachstum und Profit) werden könnte.

So richtig überzeugt war man danach immer noch nicht, erinnert sich Joachim Bloos heute, aber es wurde vereinbart, dass er mit seinem Team eine Marktstudie zu diesem noch nicht konkret fassbaren Leser- und Anzeigenmarkt erstellt. Klar war aber schon, dass eine solche Zeitschrift nicht als Fachzeitschrift im CC & Abo-Vertrieb erfolgreich sein könnte, sondern dass man die Leser in Beruf und Hobby über den Kiosk suchen müsste.

Die Market Research & Marketing Abteilung auf der Suche nach dem überzeugenden Konzept



Von links: Joachim Bloos, Heinrich Löffler, Johanna Beisbart

Die Marktstudie war Anfang des Jahres 1978 fertig und das redaktionelle Grundkonzept stand; den Einzelverkauf über den Zeitschriftenhandel sollte IPV (G+J, heute DPV) sicherstellen und den Abobereich sowie den Vertrieb über den Elektronik- und Computerhandel würde Vogel selbst beackern. Ein großes Fragezeichen blieb: Würde es genügend Anzeigenkunden geben, die in diesen Markt investieren und so - zusammen mit den Lesern / ihren präsumtiven Kunden die finanzielle Basis für eine solche Zeitschrift sichern würden?

Das CHIP Entwicklungsteam mit dem Verlagschef Friedrich Fischer

und der Vorlage für das Titelbild der Erstausgabe CHIP.



Von links: Heinrich Löffler, Joachim Bloos, Henning Wriedt, Hugo E. Martin, Friedrich Fischer, Werner Rittner

Im Frühjahr 1978 fuhren die Beteiligten dann mit großer Mannschaft nach Dortmund zu Hobbytronic 1977 und versuchten herauszufinden, ob die Aussteller, also internationale Händler und Vertriebsagenten, in diesem Bereich auch Werbegelder investieren würden und diskutierten mit einigen Early Birds unser Konzept, die Risiken und die Chancen.

Die Rückkehrer berichteten im Planungsstab von recht unterschiedlichen Eindrücken, doch am Ende gewannen diejenigen die Oberhand, die dieses Wagnis eingehen und für den Erfolg kämpfen wollten.

Für die Markteinführung, Vertriebs- und Anzeigenwerbung fanden wir in einer Münchner Agentur (Apollon) um Ralph M. Schlehofer und Albrecht Hengstenberg die Partner, die das fehlende Know-how bei Vogel Verlag mit viel Erfahrung, großer Begeisterung (und ebenso großer Geduld) ausgleichen konnten.

Das CHIP Planungsteam begutachtet die Werbemittel für Vertrieb und Anzeigen



Der Name der neuen Zeitschrift wurde vom Planungsstab in einem Brainstorming gesucht und nach den Erinnerungen von Joachim Bloos waren dann auf einer Liste mit 20 Begriffen eben auch generische Begriffe wie Mikroprozessor und auf Position 20 - der letzten Position - Wriedt's Antwort (auf die Frage von Joachim Bloos: Was ist denn das Kernstück dieser Technik?) "das ist ein CHIP"



1980, Science Museum
, London

... und wie wir alle wissen, hat sich dieser Name – gegen so manche Widerstände - dann auch durchgesetzt und steht auch noch nach 30 Jahren für eines der führenden Computer Magazine in Deutschland. CHIP.

Teil 1: 30 Jahre: CHIP September 1978 - 2008
Teil 3: 30 Jahre: CHIP, CHIP Hurra! (und Schluss)

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siehe auch Google Sites: Vogel Jahre 1978 - 1983

Montag, September 01, 2008

Die Burda Verjüngungskur: gibt es den Masterplan, oder gibt es ihn nicht

Nachtrag:
Die Pressemitteilung über die neuen Zuständigkeiten im Vorstand nach Ausscheiden von Jürgen Todenhöfer vom 5. September ... teilt zunächst nur diesen Zuständigkeiten auf ...

Ein Bericht vom Burda-Profiler Hans-Jürgen Jakobs 'auf' der Süddeutschen Zeitung (31-August- 2008) nährt die Spekulationen über einen Masterplan zum Generationswechsel im Reich Hubert Burdas

Die oberste Führungsebene (heute)

Hubert Burda, Verleger, *9-Feb-1940
--> ??

Helmut Markwort, Focus, Broadcast, Lifestyle Community, *8-Dez-1936
--> Focus: ??
--> Broadcast, Lifestyle Community: Christane zu Salm

Jürgen Todenhöfer, Verlage, Finanzen, Verwaltung, *12-Nov-1940
--> Verlage: Philipp Welte
--> ---> neu: Christane zu Salm übernimmt die Burda Direct Group, Offenburg
--> Finanzen, Verwaltung: Paul-Bernhard Kallen (heute schon Technologie, Treasury) bestätigt!

Robert Schweizer, Recht, *16-Mai-1938
--> ??

Sonntag, August 31, 2008

30 Jahre: CHIP September 1978 - 2008

In diesen Tagen habe ich es mir nicht nehmen lassen und reihe mich - nach langer Zeit der Abstinenz - wieder einmal in die (noch immer stattliche) Reihe der pMagazin Käufer CHIP (Verkaufte Auflage 408.575 - IVW 2008-02 ) und CHIP Leser (1,22 Mio. Reichweite MA 2008-1) ein.



Warum? Heute ist der 31. August 2008 und vor genau 30 Jahren ... gab es bei mir folgenden Logbuch Eintrag:

Donnerstag, 31. August 1978

Geschafft. Heute überreichen uns Horst Schornstein (Leiter von Vogel Druck) und Kurt Eckernkamp (Geschäftsführer des Vogel Verlags, u.a. verantwortlich für Vogel Druck, Organisation und EDV), in meinem Büro in Würzburg die ersten druckfrischen Exemplare der Erstausgabe (Charter Edition) der neuen (Mikro-)Computerzeitschrift CHIP.



Die (nachgestellte) Übergabe der ersten druckfrischen Hefte von CHIP

(von links: Heinz Schornstein, Kurt Eckernkamp, Henning Wriedt, Friedrich Fischer, Hugo E. Martin)



Die (nachgestellte) Übergabe der ersten druckfrischen Hefte von CHIP


An diesem Glückwunsch von Kurt Eckernkamp und Horst Schornstein zur Geburt von CHIP sieht man, dass DTP-Programme wie Ventura Publisher und Pagemaker bzw. Präsentationsprogramme wie Freelance und PowerPoint noch nicht verfügbar waren ... Papier, Bleistift, Schreibmaschine, Schere und Klebstoff waren die benötigten Produktionswerkzeuge ... und trotzdem haben sich die Wünsche nach einer steilen Karriere und dauerhaften Erfolg erfüllt.



Teil 2: 30 Jahre CHIP - die Vorgeschichte (Kurzfassung)
Teil 3: 30 Jahre - CHIP, CHIP Hurra! (Schluss)


Aller Beiträge zu CHIP auf diesem Blog

siehe auch Google Sites: Vogel Jahre 1978 - 1983

Freitag, August 22, 2008

CHIP Holding und Jan-Gisbert Schultze

Es war lange (sehr) ruhig um Dr. Jan-Gisbert Schultze (*12-Febr-1961). Dann berichtete Kress (Ende Juli), dass JG Schultze zum 1. August in die Geschäftsführung von Acton Capital Partners wechselt würde. Henning Ecker seine Aufgabe beim Verlags Arabellastraße übernimmt ... (und wird an 1. Januar 2009 auch für den Verlag Aenne Burda zuständig sein). Jan-Gisbert Schultze Abschied ist nahe (Ende August) oder vielleicht auch schon vollzogen?

[Nachtrag /Berichtigung]:
Jan Gisbert Schultze ist nicht, wie Kress Ende Juli berichtete zum1. August 2008, sondern schon mit der Anmeldung vom 23. April 2008 am HR als Geschäftsführer benannt worden. Außerdem steht er nun als Vorsitzender des Aufsichtsrats im CHIP Online Impressum]

In der Geschäftsführung von Burda's Action Capital Partner ist ja u.a. auch Paul-Bernhard Kallen, der mit dem Investment CHIP nicht so ganz zufrieden sein dürfte. Oder?

Doch wie geht es mit CHIP und der CHIP Holding, Burda Holding weiter, wer wird die starke Frau (oder Mann) dort und/oder deinvestiert dieses Venture? Habe ich etwas übersehen? Input willkommen!

So langsam mache ich mir Vorwürfe, dass ich damals das Angebot von Vogel nicht angenommen habe, wieder als CHIP Verlagsleiter zu fungieren und dafür Vogel International (nicht ganz erfolglos) auf- und ausgebaut habe. Und zugegeben, ich war damals strikt gegen den Vogel-Burda Deal.

Verheißungsvoll wurde am 5 September 2000 die Gründung des Gemeinschaftsunternehmen CHIP Holding (50/50) bekanntgegeben und die Vogel Burda Communications GmbH wollte "zum führenden Anbieter von Computerzeitschriften und Online-Publikationen in Europa und Asien aufsteigen." (Pressemitteilung)

Nun wir wissen alle, daraus ist daraus nix, aber auch gar nix geworden. Jetzt hat Burda 100 % an dem ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen und die lange Reihe der Geschäftsführer und nicht solange Reihe von Chefredakteuren hat nicht bewegt - jedenfalls nicht in die 'richtige' Richtung.

Mit Ausnahme von CHIP Online / Xonio, aber die waren, wenn man das ein wenig analysiert (Mathias Plica traut man sich da gar nicht erst zu fragen), wohl eher trotz der Geschäftsführer von CHIP von Beer, Witt, Pyczak & Co erfolgreich, und haben CHIP Print inzwischen (im Anzeigenumsatz und) Profit überholt haben sollen - was nicht so schwer ist, denn bei CHIP ist man seit Jahren in negative Ergebnisse geradezu vernarrt.

Wenn hier jemand mitliest, der etwas mehr weiß, wie es bei CHIP weitergehen soll, weiter geht - bitte via Kommentare oder eMail melden.

Per heute sind im Impressum noch immer die Geschäftsführer: Dr. Jan-Gisbert Schultze, Thomas Pyczak eingetragen. Was macht eigentlich Roman Miserre

Frühere Einträge zu CHIP

Chip-Xonio kassiert mehr Werbegelder als die Paper-CHIP

Mittwoch, August 06, 2008

8020 stoppt User-generated Reise-Publikation 'Everywhere'



doch der 8020 Publishing CEO Mitchel Fox kündigt einen Restart des digitalen Magazines noch für dieses Jahr an ... mehr auf Folio:

Das u.a. auch der Chefredakteur freigesetzt wurde, macht deutlich, wo Mitchel Fox die konzeptionellen Mängel sieht, ich sehe diese allerdings eher in dem viel zu breiten Themenspektrum (Travel) gegen eine übermächtige Konkurrenz, in der Communitybetreuung, im Marketing und Produktmanagement.

Die Regel 'they never come back' wurde ja schon ein paar Mal verletzt, aber hier stimme ich mit Rex Hammock 100 % überein, um in diesem wettbewerbsträchtigem Markt, die Chance eines kommerziellen Erfolgs zu habe, braucht es einen (oder mehrere) starken Partner ... und die Einbindung in eine vorhandene Plattform.

In Deutschland könnte ich mir so etwas zum Beispiel mit/bei HolidayCheck gut vorstellen (auch wenn es ganz offensichtlich nicht zum bisherigen Konzept passt), vielleicht auch auf einem aufgebohrtem GEO Reiseportal, oder ...

P.S.
Für das I. Quartal hat 8020 bis zu 3 weitere Publikationen angekündigt, wenn man Themenfelder findet in denen es genügend engagierte und aktive Mitstreiter gibt.

Frühere Einträge:
MrMagazine: The Power of Interactive Printed Magazines

Print-on-demand Magazines Created by Online Communities


Die Mär von den 3 Communities in Social Media

Dienstag, Juli 22, 2008

Burda's Community: Freizeitfreunde.de

Was kommt wohl dabei heraus, wenn die Redaktionen der Burda Medien Park Verlage / Burda Senator Verlag – verantwortlich für Freizeit Revue, Freizeit Spaß, Freizeit Aktuell, Viel Spaß, neue woche, Glücks-Revue und (?) Lisa, Young, Burda Modemagazin, Mein schöner Garten - und der Freizeit Revue Chefredakteur Robert Pölzer (Medien Innovation GmbH) die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für ein (neue) Burda Best-Ager-Portal trägt?



So erklärt Hubert Burda Media die neue Plattform:
"Freizeitfreunde.de ist das neue Freizeitnetz für Menschen im besten Alter und die neue Online-Community der Entertainment-Weeklies-Gruppe aus den Burda Medien Park Verlagen mit den Titeln FREIZEIT REVUE, FREIZEIT SPASS, Viel Spaß, neue woche, Glücks-Revue und Freizeit AKTUELL. Redaktioneller Content rund um die Themen Aktuelles, Reise, Gesundheit, Ratgeber, Unterhaltung, Liebe & Partnerschaft und user-generated Content werden auf dem Best-Ager-Portal eng verwoben und mit den Funktionalitäten eines Social Network verknüpft ..."

Die Community soll für alle geneigten Nutzer unter Freizeitfreunde.de stattfinden und den verschiedenen Marken hat man 'Landing-Pages' eingerichtet ... siehe auch die Burda Pressemitteilung

Die Social Community läuft unter "Burda Social Brands" was darauf hinweist, dass man bei Hubert Burda noch nicht verstanden hat, dass die Social Brands den Communities selbst gehören, höchstens 'zu treuen Händen geliehen' sind und jederzeit auch wieder entzogen werden können. Freizeitfreunde.de es ist eine (geschützte) Burda Marke.

Mein erste Eindruck: Irgendwie, noch eine Site. Warum auch nicht, das braucht man doch heute für seine "Magazin" Leser!? Nirgendwo habe ich (bisher) Burda's erotisierenden Verführungskünste verspürt, warum ich mich gerade hier anmelden soll. Die Site ist ziemlich inhaltsüberladen und mixt (bis auf die konventionelle Titelzeile)



Inhalte (redaktionelle & solche aus der Community), ein paar Social Media Features gnadenlos mit Community Features. Doch, wo versteckt eigentliche sich der 'Markenkern' des neuen Plattformangebots?

Ein Übersicht über andere 'Im-besten-Alter' / 'Silversurfer', etc. -Angebote gibt es auf unserem Projektblog 'Im-besten-Alter'

P.S.
Für Online & Community Management zeichnet Daniela von Heyl, für's Projektmanagement Achara Rossow und die Redaktion Andreas Binder und Steffi Weickert verantwortlich. Die Onlinevermarktung sind die Kollegen von Tomorrow Focus AG in München verantwortlich.

Donnerstag, Juli 17, 2008

Glam Media in Deutschland

Wie geplant ist heute (Berlin Fashion Week und so) Glam Media in Deutschland live gegangen. Kurz nach der Ankündigung gab es zwar nur ein Standbild, aber jetzt und dahinter ist schon eine ganze Menge los - auch wenn es so toll nicht aussieht.



Julia Knoll (LesMads.de) ist die neue Chefredakteurin und wird Inhalte der Partner und die von LesMads.de, Burdastyle.com und anderen Burda Inventars präsentieren.

Mit der heute bekanntgegebenen Übernahme von Codex erhält Media Glam wesentliche Technologien, wertvolles Inventar (45 Online Titel und Klienten) und qualifiziertes Personal inklusive der Codex Gründerin Katja Dalöfer die den Vertrieb und Anzeigenverkauf vorstehen wird, da kann sich Ralf Hirt glücklich schätzen ... ist, wie man so sagt, die halbe Miete.

Die Burda Pressemitteilung von heute morgen.

Frühere Einträge
Glam expandiert kräftig und plant Clammy Media für Männer

Dem Burda sein auFeminin

Jede Frauenzeitschrift braucht ihr Community

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