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Freitag, Juli 02, 2010

Zenithmedia - Konradin: Studie zur Mediennutzung industrieller Entscheider

In der Studie Structure of Information sind Zenithmedia und die Konradin Mediengruppe der Frage nachgegangen, wie und wo und sich industrielle Entscheider vor Kaufentscheidungen informieren.

Schematische Darstellung des Informationsverlauf

Source: Zenithmedia Orginal

Wichtigste Ergebnis der Studie laut Pressemitteilung: (als PDF)

Online-Medien werden zur Informationsbeschaffung häufiger genutzt als Fachzeitschriften. So gab fast die Hälfte der Befragten an, Suchmaschinen mehrmals täglich für berufliche Zwecke zu nutzen. Von den 89,5 Prozent der befragten Entscheider, die Fachzeitschriften nutzen, gab über die Hälfte an, dies einmal in der Woche oder einmal im Monat zu tun.

Insgesamt nutzen 41,8 % der Befragten Foren, 34,3 % Blogs und 26,7 % Communities. Insbesondere die kaufmännischen Entscheider sichern ihre Entscheidungen durch Erfahrungsberichte anderer User in Foren und Blogs ab.

Neben dem Nutzungsverhalten wurde auch die Rolle der einzelnen Medienkanäle im Entscheidungsprozess untersucht. So zeigt sich, dass zum Beispiel Newsletter zwar im konkreten Suchprozess zur Entscheidungsvorbereitung nahezu keine Rolle spielen, sich aber, da sie über 81 % der Befragten genutzt werden, sehr gut für Marken- und Imagepflege eignen.

„Gerade weil wir uns nicht nur auf die Frage beschränkt haben, welche Medien bekannt sind und genutzt werden, sondern zusätzlich auch ihre spezifische Rolle im Entscheidungsprozess analysiert haben, füllt die ,Structure of Information’ eine Lücke zu bestehenden Studien“, so Wolfgang Schuldlos, Managing Director Zenithmedia München ... mehr (PDF)

Mehr als die Pressemitteilung und die Vervielfältigung in der Fachpresse gibt es bisher nicht. Kann man aber sicher - später einmal - kaufen oder als Kunden von Konradin sich vielleicht auch schenken lassen.

Dienstag, Mai 20, 2008

Anzeigenentwicklung 2001 - 2007: Allgemeine Industrie Fachzeitschriften

Das Top 100 Ranking Fachzeitschriften von W&V ist jetzt in Ausgabe 18/2008 erschienen und deshalb - wie auch in den Vorjahren - auf der Basis der Zahlen von horizont und w&v hier der Vergleich der Entwicklung des Anzeigenaufkommen (Brutto) für den Maschinenmarkt, den Industrie-Anzeiger, die Produktion und Scope. Das MM Magazin (Vogel Medien) und die Produktion (Süddeutscher Verlag / mi) haben in 2007 deutlich zugelegt und vom Boom der Branche (insb. Maschinenbau) profitiert. Der Industrieanzeiger (Konradin) und Scope (Hoppenstedt) sind auf der Stelle getreten und haben weitere Marktanteile abgegeben.


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es bleibt noch viel Arbeit zu tun und die Erlöse aus Online- und Mobilangeboten, Events und Services sowie grenzüberscheitende Aktivitäten wachsen eher gemächlich; mit Vorteil Vogel ...

Frühere Einträge:
Maschinenbau bricht alle Rekorde - wo bleiben die Rekorde der Fachpresse

Wie Fachjournalisten und B2B Kommunikatoren das Internet & Web 2.0 nutzen

Sonntag, April 23, 2006

Bruttowerbeumsätze 2001 - 2005: Allg. Industrietitel minus 28,1 %

Beruhend auf Verlagsangaben (s.u.), brutto,
ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung


Es fällt auf, dass in der Kategorie der 'Verlierer' im Kampf der Fachpresse um geneigte Werbekunden, eine Titelkategorie besonders hart getroffen ist: die Kategorie 'Allgemeine Industrie' (nachstehende Tabelle auf der Basis der Top 4)

MM Maschinenmarkt (Vogel Business Media)
Industrieanzeiger (Konradin Mediengruppe)
Produktion (Verlag moderne industrie)
Scope (Hoppenstedt Bonnier Zeitschriften)



Liegt es (nur) am Markt (dort stiegen aber die Marketingausgaben, nur der Mix hat sich zu Ungunsten der Verleger entwickelt)?

Liegt es (nur) an den Verlagen und ihren Managern (verlorener Markt- und Kundennähe, fehlendem verlegerischem Gespür und Geschick, Kostenmanagement statt Innovationsmanagement?)

Oder nur einfach daran, dass sich beide Seiten nicht mehr so recht verstehen, wenig voneinander wissen oder gegenseitig kein Potenzial für Lösungsangebote zu einem profitablen Wachstum sehen?

Ansätze für eine neue Erfolgspartnerschaft sind gefragt - aber dazu müssten sich in den Verlagen die Medium-Agnostiker durchsetzen, die anbieten was (wann und in welcher Form) gebraucht und nachgefragt wird und nicht was man kapazitätsauslastend, kostengünstig und profitabel produzieren kann.


Zum Vergleich noch einmal die Gesamtentwicklung der Fachmedien nach den Angaben der Deutsche Fachpresse 1997 - 2004 (die Zahlen für 2005 gibt es wohl erst wieder Ende Mai, vielleicht auch ein Hinweis darauf, wie man dort 'mitten im Leben' steht).



Ein Lichtblick:
Das Motto des Kongresses der Deutschen Fachpresse 2006
'Von der Print- zur Medienmarke' 30. - 31. Mai in Wiesbaden, im Kurhaus

Möge die Kur anschlagen!

Quellen: Deutsche Fachpresse, Horizont, w&v

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Dienstag, März 07, 2006

Die guten ins Koepfchen, die schlechten in den Papierkorb

oder Mehr als 60 % der Fachzeitschriften landen ungelesen im Papierkorb

Nach den Ergebnissen der Entscheideranalyse Fachzeitschriften erhalten pro Monat Fachzeitschriften im Schnitt 6,5 Zeitschriften pro Monat, "lesen" davon aber nur 2,5 Titel ...


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Etwas mehr Markttransparenz im deutschen Fachzeitschriftenmarkt will die neue Entscheideranalyse Fachzeitschriften von Zenithmedia schaffen - sehen Sie selbst (PDF), ob Sie der Ansatz überzeugt und hilft in die "richtige" Fachzeitschrift zu investieren.

Beteiligt waren
Vogel Industrie Medien, Würzburg
verlag moderne industrie, Landsberg und Hüthig GmbH, Heidelberg
Konradin Verlagsgruppe, Leinfelden/Echterdingen
Henrich Publikationen, Gilching
Hoppenstedt Bonnier Zeitschriften GmbH, Dortmund
DE – Der Elektro- und Gebäudetechniker, Pflaum Verlag München