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Sonntag, Februar 14, 2010

Zum 75. Geburtstag Kurt Eckernkamp



Der Verleger, Aufsichtsratsvorsitzende und Gesellschafter der Vogel Medien Dr. Kurt Eckernkamp feiert heute seinen 75. Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch und für die kommenden Jahre wünschen wir ihm Gesundheit, Kraft, Freude im Kreise seiner Familie und Freunden sowie eine glückliche Hand, kluge und ehrliche Berater für den Verlag und die MitarbeiterInnen und Familien das Richtige zu tun.

In die 40 Jahre seiner Arbeit für den Vogel Verlag gab es viel Erfolge, wie zum Beispiel den Ausbau und die Profilierung von Vogel Druck, den Aufbau des Verlagsbereiches Computer & Communication, die Forcierung der Internationalisierung, aber auch den Verkauf der Beteiligung Motorpresse, den Anteilsverkauf von Vogel Druck an G+J und den Verkauf von CHIP & Co an Hubert Burda Media.

Heute ist Kurt Eckernkamp vor allem als Ratgeber, Förderer und Stifter (gemeinsam mit seiner Frau Nina Eckernkamp-Vogel) unterwegs, ein Unternehmer der Verantwortung übernimmt.

Website der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp

Kurzportrait Kurt Eckernkamp (PDF)

Website der Vogel Medien Gruppe

Mehr über Vogel Medien auf diesem Blog

Nachtrag:
In der VDZ Verbandszeitschrift PRINT & more (Ausgabe 3/2010)



gibt es ein Portrait Dr. Kurt Eckernkamps von Peter Klotzki (2,5 MB, PDF)
Mit freundlicher Genehmigung des VDZ

Hinweis:
Die Collage wurde mit einer nichtregistrierten Version von Shape Collage erstellt

Samstag, September 06, 2008

CHIP 30 Jahre: CHIP, CHIP Hurra! (Teil 3 und Schluss)

... und CHIP ist - auch nach jetzt 30 Jahren - noch immer da! Herzliche Glückwunsch und alles Gute für die kommenden Jahre!

Der Button und Schlachruf der ersten Jahre von CHIP



Ja, am 7. September 1978 war es soweit - CHIP ist da!
CHIPdie Zeitschrift für Mikrocomputer-Technik in Hobby und Beruf
Ausgabe Nr. 1 September / Oktober 1978
Erstverkaufstag Donnerstag, 7. September 1978



und liegt (seit heute) an mehr als 15.000 Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen, sowie rund 100 Elektronik/Computershops in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Verkauf aus. Der Einzelverkaufpreis 4,50 DEM [2,30 EUR] (Abo-Preis 24, 00 DEM [12,27 EUR]- für 6 Hefte).

Übrigens:
Zu dieser Zeit gab es nach Angaben von IDC erst rund 6.800 Computer- und Small Business System in Deutschland und verkauft haben wir von den beiden Ausgaben in 1978 durchschnittlich 30.967 Hefte (inkl. 9.800 Abos) und mitfinanziert von 19,5 Seiten Anzeigen.

Die heutige CHIP Mannschaft hatte das Jubiläum sicherheitshalber schon einmal im Frühjahr dieses Jahres mit einem Relaunch zur Ausgabe April 2008 gefeiert ...

[Nachtrag:


und feiert mit der Ausgabe 10/2008 CHIP noch einmal und die Leser bekommen zum 30sten Geschenke, Preise & die Charter Edition als PDF].

... Dazu gibt es auch ein Video mit dem jetzigen Chefredakteur (und Geschäftsführer) Thomas Pyczak, der das Erfolgsrezept von Deutschlands dienstältester Computerzeitschrift für die letzten 30 Jahren zu erklären versucht und demonstriert wie er Werbeagenturen und Mediaplanern heute davon überzeugt, dass sie und ihre Kunden in CHIP werben müssen (zum Video auf chip.de). Er malt das folgende Profil: CHIP Damals - CHIP Heute


Nun ja, das Bild welches Thomas Pyczak vom typischen Leser in den Anfangsjahren zeichnet trifft es wohl nicht ganz ;-) ... und ob der 1,2 Mio. Bill-alike Leser-Claim alle überzeugt, wir wissen es nicht.

CHIP war damals und für viele Jahre der Zugang und die Begleitung für viele in eine Welt mit dem Computer in Beruf und Hobby. Auch aus diesem Grunde hat die LASI 1981 (Leseranalyse Special Interest) schon überdurchschnittlich viele Unternehmer, Führungskräfte, Selbständige, Mediziner usw. für CHIP ausgewiesen. Auch in den Altersgruppen von 20 – 49 Jahren war CHIP ein häufig genutztes Medium um die eigene Wettbewerbsfähigkeit, den beruflichen Aufstieg und das die Interessen und Hobbys viele Leser, Väter und Söhne zu unterstützen. Hier ein Chart, mit Altersstruktur (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, LASI 1981):


(Updated - siehe Kommentar)

Das Credo unseres Teams war damals die antizipierte stürmische Entwicklung mitzugehen, publizistisch zu begleiten und für alle Beteiligten wesentlichen Nutzen zu schaffen und Services anzubieten. Ganz wesentlich dabei war natürlich der stetige Dialog mit den Lesern schon die erste Ausgabe hatte zwei Kontaktkarten Leser – Redaktion,



Warum haben damals Franzis und Heise das Feld bestellt und es uns dann großzügig überlassen? Nun, die in 1975 im Windschatten der Funkschau gestartete Zeitschrift elo hatte sensationelle Abverkaufszahlen und ansehnliche Anzeigenverkäufe und man wollte diese Pfründe nicht gefährden, sondern das aufkeimende Themenfeld mit 'abfrühstücken'. (Das erinnert mich immer ein wenig an die Populare Electronic, die in 1975 - Januar Ausgabe (den getürkten) Altair 8800 Computer groß auf der Titelseite präsentiert hat, aber im Bereich Mikrocomputer und Personal Computer nie wirklich in der Spitzengruppe der Spezialtitel mithalten konnte.

Heise Verlag hatte erst 1977 seine erste 'Fachzeitschrift' "ELRAD - Magazin für Elektronik und technische Rechneranwendungen" gestartet und der damalige Chefredakteur glaubte noch jahrelang, dass das nix wird. Späte, nach eine Beilage 'computing today' in ELRAD, startete dann 1983, erst langsam, dafür um so gründlicher die Computerzeitschrift c't - magazin für computertechnik erscheint erstmalig.

Der einzige direkte Wettbewerber war im Sommer 1978 Winfried Hofacker mit seiner Zeitschrift elcomp und die war die erste (eigenständige) Mikrocomputer Zeitschrift in Deutschland - wenn auch nur mit (ca.) 2 Wochen Vorsprung.

Und das kam so: Winfried Hofacker, hatte von den CHIP-Plänen gehört - ich hatte mit dem Anzeigenverkauf bereits begonnen und so rief er mich an um herauszubekommen, ob das stimmt und wann das erste Heft erscheint. Er versuchte mich zu überzeugen, dass das bei Vogel wohl nichts wird und wir das besser lassen sollte sonst würden wir nur unnötig Geld in den Sand setzen.

Da seine fürsorglichen Worte nicht auf fruchtbaren Boden fielen, fragte er dann, wann denn die erste Ausgabe erscheinen würde um dann anzukündigen, dass er auch ein Heft plane und ELCOMP auf jeden Fall vor uns erscheinen und uns das Leben schwer machen würde ...



Foto/Scan: computermuseum muenchen
Der Erfolg der ersten Jahre kann sich sehen lassen

Die durchschnittlichen Heftverkäufe der ersten Jahre (Einzelverkauf, Abo)
(jeweils IV. Quartal)

1978: 28.467 Hefte (inkl. 9.800 Abo)
1979: 40.026 Hefte + 40,6 % (inkl. 15.370 Abo)
1980: 53.191 Hefte + 32,9 % (inkl. 19.892 Abo)
1981: 66.104 Hefte + 24,3 % (inkl. 20.816 Abo)
1982: 83.162 Hefte + 25,8 %
1983: 138.866 Hefte + 67,0 %

Auch das Anzeigenaufkommen entwickelten sich bestens
(und nicht immer zur Freude aller Leser)

1978: durchschnittlich 19, 5 Seiten (2 Ausgaben)
1979: durchschnittlich 24,6 Seiten (10 Ausgaben)
1980: durchschnittlich 37,3 Seiten (12 Ausgaben)
1981: durchschnittlich 55,7 Seiten
1982: durchschnittlich 78,5 Seiten

Die Chefredakteure CHIP

Start 1978 Henning Wriedt, Founding Editor, Chefredakteur
1978 - 1982 Günter Knauft, Chefredakteur
1980 - 1989 Richard Kerler, Redaktionsdirektor, Blattmacher
1982 - 1983 Richard Kerler, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1983 - 1989 Reiner Korbmann, Chefredakteur
1989 - 1993 Gerald Dick, Redaktionsdirektor
1985 - 1991 Martin Stübs, Chefredakteur
1989 - 1990 Wolfgang Dürpisch
1991 - 1993 Gerald Dick, Chefredakteur (und Redaktionsdirektor)
1993 - 1996 Dieter Winckler, Chefredakteur
1993 - 1999 Rainer Grabowski, Chefredakteur
1999- heute Thomas Pyczak, Chefredakteur, Geschäftsführer

Den Erfolg der neuen Mikrocomputer Zeitschrift für Beruf und Hobby CHIP hatten sich die beiden damaligen Geschäftsführer des Vogel Verlags Friedrich Fischer und Kurt Eckernkamp von Anfang an auf die Fahne geschrieben, man war sich des Risikos bewußt und der Tatsache, dass man zunächst eine Durststrecke zurücklegen mußte. Untereinander hatte man abgesprochen, dass jeder auf seinem Platz alles notwendige tun werde, um dem für den Fachzeitschriftenverlag Vogel mutigen Ausflug in die Welt des Kioskverkaufs zu sichern und ein neues Kapitel profitablen Wachstums des Vogel Verlags aufzuschlagen. Das galt für sowohl für die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Ressourcen für den Start und die Marktdurchsetzung, aber auch die Freistellung von Regeln, Gepflogenheiten und Limits, wenn sie dem Wachstum der jungen Pflanze CHIP nicht zuträglich waren.


Dr. Friedrich Fischer * 25-03-1930 - †26-03-1979

Nachdem Friedrich Fischer der Verleger, Mentor und Promotor hinter CHIP nur ein halbes Jahr später am 26 März 1979 für uns alle plötzlich verstorben ist, übernahm Kurt Eckernkamp das Erbe und hat es bis zu seinem Rückzug aus dem aktiven Verlagsgeschäft, wie seinen Augapfel gehütet, gefördert und gepflegt und denen die CHIP voranbringen wollten, immer Gehör und ein großes Maß an Vertrauen geschenkt. Danke!

Die ersten 5 Jahre CHIP & Co bei Vogel waren - wie diese Zusammenstellung zeigt - nicht weniger stürmisch und nicht weniger produktiv als das neue Marktsegment.



weiterlesen  (in einer Rohfassung) auf 1978 - 1983 Vogel Medien

Teil 1: 30 Jahre: CHIP September 1978 - 2008
Teil 2: 30 Jahre: CHIP - die Vorgeschichte (Kurzfassung)
Teil 3: CHIP, CHIP Hurra! (Schluss)

Aller Beiträge zu CHIP auf diesem Blog

siehe auch Google Sites: Vogel Jahre 1978 - 1983

P.S.
Vielleicht versteht der geneigte Leser, wenn ich heute manchmal schmunzeln muss, wenn ich von der brilliante Idee einer Augmentation, Markenspreizung und/oder Marktdurchdringung und -erweiterung lese oder jemanden von dem 'neuen' Gebot der Stunde sprechen höre ...

Sonntag, August 31, 2008

30 Jahre: CHIP September 1978 - 2008

In diesen Tagen habe ich es mir nicht nehmen lassen und reihe mich - nach langer Zeit der Abstinenz - wieder einmal in die (noch immer stattliche) Reihe der pMagazin Käufer CHIP (Verkaufte Auflage 408.575 - IVW 2008-02 ) und CHIP Leser (1,22 Mio. Reichweite MA 2008-1) ein.



Warum? Heute ist der 31. August 2008 und vor genau 30 Jahren ... gab es bei mir folgenden Logbuch Eintrag:

Donnerstag, 31. August 1978

Geschafft. Heute überreichen uns Horst Schornstein (Leiter von Vogel Druck) und Kurt Eckernkamp (Geschäftsführer des Vogel Verlags, u.a. verantwortlich für Vogel Druck, Organisation und EDV), in meinem Büro in Würzburg die ersten druckfrischen Exemplare der Erstausgabe (Charter Edition) der neuen (Mikro-)Computerzeitschrift CHIP.



Die (nachgestellte) Übergabe der ersten druckfrischen Hefte von CHIP

(von links: Heinz Schornstein, Kurt Eckernkamp, Henning Wriedt, Friedrich Fischer, Hugo E. Martin)



Die (nachgestellte) Übergabe der ersten druckfrischen Hefte von CHIP


An diesem Glückwunsch von Kurt Eckernkamp und Horst Schornstein zur Geburt von CHIP sieht man, dass DTP-Programme wie Ventura Publisher und Pagemaker bzw. Präsentationsprogramme wie Freelance und PowerPoint noch nicht verfügbar waren ... Papier, Bleistift, Schreibmaschine, Schere und Klebstoff waren die benötigten Produktionswerkzeuge ... und trotzdem haben sich die Wünsche nach einer steilen Karriere und dauerhaften Erfolg erfüllt.



Teil 2: 30 Jahre CHIP - die Vorgeschichte (Kurzfassung)
Teil 3: 30 Jahre - CHIP, CHIP Hurra! (Schluss)


Aller Beiträge zu CHIP auf diesem Blog

siehe auch Google Sites: Vogel Jahre 1978 - 1983

Montag, Juni 23, 2008

46. Würzburger Werbefachgespräche: Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit, Vertrauen

Alles was Rang und Namen hat in Sachen B2B Kommunikation (na fast ...), hat sich sich schon via Blogs, friendfeed, Twitter, Dopplr, eMail, usw. nach Würzburg verabschiedet.

Dort geht es ab 9:30 um gute B2B Kommunikation. Unter anderem spricht / moderiert dort

Klaus Eck: Unternehmen im Kampf um ihren guten Ruf im Netz (klingt irgendwie martialisch und ein wenig gestrig, oder?)

Jörg Ihlau: Perspektiven für CSR - von Political Correctness zu effizienter Kommunikation (ich wünschte mir da mehr "Herz" (siehe unten) und etwas weniger "Verstand")

Bernd Pitz: Moderiert einen Workshop: Welche Entwicklung in der Kommunikation sind nachhaltig (Was wohl die Verfallzeit der Ergebnisse dieses Workshops sein werden?)

das gesamte Programm gibt es hier.

Ob es dazu Lifestream Video, Audio oder Live-Blogs, Twitter-feeds gibts dazu haben Christian Schmitt (MediaTreff) und Thomas Emmerich (Vogel Industriemedien) bisher noch nichts verraten.

Rechtzeitig dazu gibt es auch ein MediaTreff Video: Dr. Kurt Eckernkamp über CSR (Nachtrag: Neue Website der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp)

Donnerstag, März 20, 2008

Die Zukunft der Vogel Medien


Foto: Dr. Kurt Eckernkamp, Stefan Röhling (Vogel)

Nein, ich will zu dem Führungswechsel bei Vogel keinen persönlichen Kommentar abgeben, schon gar nicht konspirative oder p2p bei eMail oder Telefon. Gerne können wir das hier offen und konstruktiv diskutieren, da sicher alle Beteiligten an einer guten Lösung - zunächst einmal aus ihrem Blickwinkel - für die Kunden, die Mitarbeiter, das Unternehmen und die Eigner interessiert sind.

Aus meiner Sicht ist das wahrscheinlichste Szenarium dieses:

Dr. Kurt Eckernkamp (Aufsichtsratsvorsitzender und bestimmender Eigner) hat sich Stefan Röhling von Springer SBM 'ausgeliehen' um 'die Sache wieder in Ordnung zu bringen', er soll die Gruppe wieder voran bringen (Angebot, Wachstum und Profit) und zu einem gegebenen (nicht allzu fernen) Zeitpunkt in die Springer SBM führen. Ich würde mich sehr wundern, wenn Kurt Eckernkamp dafür nicht schon einen ziemlich fixen Termin im Auge hat und damit die Zukunft eines wesentlichen Teils der Mitarbeiter sichern will.

Natürlich gab, gibt es dazu Alternativen, aber das Zeitfenster, dass Kurt Eckernkamp für die Sicherung des Unternehmens noch zur Verfügung steht (und die eigenen Kräfte) machen eine solche Lösung aus meiner Sicht wahrscheinlich.

Leseempfehlung
Wink mit dem Zaunpfahl: Derk Haank lädt Familienunternehmen zur Einheirat

Die Gesellschafter der Vogel Medien

Lässt die sich die verschenkte, verlorene Zeit noch nachholen?

Nachholen m.E. sicher nicht, dazu lässt der Markt Vogel keine Zeit. Es gibt keine Reservate für Verlage, der Wettbewerb kommt von allen Seiten und die Machtverhältnisse zwischen Verlag, Kunden und Anbietern sind längst neu gemischt.

Aber, es kommt ja (bis zu einen bestimmten Zeitpunkt) immer wieder 'neue Zeit' hinzu. Immer wieder werden die Karten neu gemischt (die Spielregeln verändert) und da gilt es mit neuem Nutzen zu Punkten und dem Wettbewerb voraus zu sein.

Es wird für alle Mitarbeiter große Anstrengungen und Umdenken erfordern. Statt sich auf ein paar zukunftsweisende 'Nebenschauplätze' zu konzentrieren, muss man alle Mitarbeiter (guten Willens) mitnehmen und sich entfalten lassen, seine Leser- und Anzeigenkunden in ihren Bedürfnissen und veränderten Informations- und Arbeitsprozessen ernster nehmen und das 'Label' Future auf das gesamte Unternehmen kleben und in der Branche / Community eine gewünschte und geschätzte Rolle suchen und gekonnt spielen.

Sehempfehlung: media-Treff Video zu Mediatrends

Früherer Eintrag:
Vogel Business Medien: Claus Wüstenhagen geht, Stefan Rühling kommt

(Fast) Alle Einträge zu Vogel Medien

The State of Media - Is the pendulum swinging back?
"We saw in publishing first the editor / journalist play the first violin, later the advertising people played in many publishing houses the first violin and were promoted (more often) to be the publisher, than distribution was key and more people from this faculty became their chance. Than and today unfortunately (in my opinion anyway) the financial people took over and ruined (and still ruin) the model of publishing in the midst of our society (most obvious in newspaper publishing, broadcasting).

Of course we have different stages a publisher a publishing venture is in and often the model is mixed anyway. But, if the pendulum would swing back ... wouldn't that be great for the readers, authors and the publisher, too?"

Mittwoch, November 07, 2007

Wink mit dem Zaunpfahl: Derk Haank lädt Familienunternehmen zur Einheirat

Zum Wochenende machte mich ein ehemaliger Kollege auf das Interview von Cathrin Hegner mit Derk Haank (Springer SBM) in Horizont aufmerksam und fragt nach, ob ich das vielleicht übersehen hätte.

Nein, hatte ich nicht übersehen und es gibt ja in Deutschland einige Familienunternehmen mit ungeklärter Zukunft. Aber. auch ich habe da gleich auch an meinen früheren Arbeitgeber und seine bewegte 116-jährige Familiengeschichte denken müssen und das macht mich dann immer ein wenig sentimental und verursacht Schreibhemmungen. Also dann:

In der pZeitung Horizont im Interview - Ausgabe 44, Seite 40 -

Sagte Derk Haank:
"Wir würden gerne in Deutschland noch B-to-B-Unternehmen kaufen ..."

Fragte Cathrin Hegner:
"Haben Sie schon ein interessantes Kaufobjekt gefunden?"

Antwortete Derk Haank:
" Ja, eine ganze Reihe, und ich lade alle Familienunternehmen ein, die noch keine Nachfolger gefunden haben und die erkennen, dass Wachstum aus eigener Kraft immer schwieriger wird, die Springerfamilie zu ergänzen ..."

Nun, das könnte auch auf die Vogel Business Medien zielen ... allerdings erscheinen mir bei dieser Heiratsoption die Synergien aus 1 + 1 nicht weit weg von 2 (positiv oder negativ) zu liegen, berücksichtigt man Bereinigungsbedarf, Überlagerungen und die nachhinkende Anpassung an die Bedürfnisse der Leser- und Anzeigenkunden der Vogel-Titel.

O.K. Letzteres wäre auch bei vielen Springer SBM Titel dringend geboten.

Mehr Sinn würde es sicher (für die Vogel Business Palette) machen, mit einer Beteiligung bzw. dem Verkauf der Internationalisierung (Globalisierung) der B-to-Märkte und ihrer Player zu folgen und sich so die zukünftig notwendigen Standbeine Internet, Mobil, Events, Database Publishing, etc. zu Eigen zu machen.

Wie dem auch sei. Es scheint ja inzwischen bei den Fachkollegen allgemein bekannt zu sein, dass - nach dem Verkauf von CyPress und der Vogel-Anteile an der VogelBurda Holding (zum Ende 2007, u.a. CHIP) Dr. Kurt Eckernkamp (Gesellschafter und AR-Vorsitzender) und Geschäftsführer Claus Wüstenhagen durchs Land dingeln und die Vogel Business Medien zum Verkauf andienen. Empfangene Anrufe und eMails aus USA und U.K. lassen darauf schließen, dass es auch außerhalb Deutschland Interessenten gibt, die sich den Verkaufsprospekt zumindest einmal anschauen wollen.

Das der Weggang von Gerrit Klein und die (vorläufige) Übernahme der Aufgaben durch Claus Wüstenhagen unmittelbar damit zu tun hat, kann schon sein, muss aber nicht. Ob das für den Ebner Verlag und für Gerrit Klein eine gute Entscheidung war, wird sich noch zeigen müssen.

Dass die (meisten) Eigner schon lange keinen Spaß mehr an der Performance der Vogel Business Medien haben und die Führungsspitze keine überzeugenden Strategien und Konzepte bietet , kann man verstehen, dass die Famile für gutes Geld ihre Anteile abgeben möchte.

Vogel GesellschafterInnen und Anteile

31 % Nina Maria Eckernkamp-Vogel
09 % Kurt Eckernkamp
30 % Klaus Ulrich Freiherr von Wangenheim
30 % Katharina Pugmeister (geb. Vogel, verheiratet mit dem ams Autor Yörn Pugmeister geb. 20-Sep-1940)

Sonntag, Juli 08, 2007

† Karl Theodor Vogel (1914 - 2007)


Quelle: Vogel Media

Am Donnerstag, 5. Juni 2007, ist der Senior-Verleger der Vogel Medien Gruppe Karl Theodor Vogel (* 22. November 1914) im Alter von 92 Jahren verstorben. Der Verlegersohn war über 70 Jahre - zunächst mit seinem Vater Arthur Gustav Vogel (* 5. August 1889 - † 23. Juni 1958), dann mit seinem Onkel Ludwig Vogel (* 23. Juli 1900 - † 21. Mai 1982) und später mit dessen Schwiegersohn Kurt Eckernkamp (14. Februar 1935) - im Verlagsgeschäft tätig. Fachzeitschriften, vor allem die technische Fachzeitschrift lagen ihm sehr am Herzen. Den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg in Würzburg hat er mit Ludwig Vogel ganz wesentlich mitgestaltet und erst Ende der 70er Jahre begann das lange Loslassen vom Tagesgeschäft.

Karl Theodor Vogel fühlte sich immer als innovativer, weltoffener (und US-orientierter) Verleger und auch in den 90er Jahren war er noch der aktive Nachfrager und aktive Zuhörer, der noch verstehen, motivieren und mit 'anpacken' wollte, aber nicht mehr 'durfte' und trotzdem für die Anliegen 'seiner Vogelianer' immer ein offenes Ohr hatte.

Die Fachmedien, der Fachjournalismus und der Nachwuchs lagen Karl Theodor immer sehr am Herzen. An seinem 70. Geburtstag gründete er den Karl Theodor Vogel Preis der heute zusammen mit der Deutschen Fachpresse als Fachjournalist des Jahres - Karl Theodor Vogel Preis der Deutschen Fachpresse jährlich vergeben wird.

Gerne werde ich mich für den Rest meiner Jahre an ihn, so manchen Disput um Grundsätzliches und Banales, aber auch einige liebenswerte Anekdote erinnern.

Die Gedenkfeier für Karl Theodor Vogel findet am Donnerstag, 12. Juli, um 15:00 Uhr im Vogel Convention Center in Würzburg statt.

Mehr zu 'Karl Theodor Vogel'
(PDF) (HTML)

Nachtrag:
Nachruf im Pößnecker Stadtanzeiger (PDF)

(08-Juli-2008 Korrekturen, Links nachgetragen)

Donnerstag, Mai 25, 2006

Best Practice: In Search of Successful Cross-Border Publishing Stories

For an In-house Workshop (maybe more) I am collecting examples on internationally successful publishing companies (B2B and Special Interest). In Germany I have among others Bauer, Burda, G+J International, Motorpresse and in B2B Vogel Medien, Germany (and not only because I worked there for 15 years).

I still need some good example of successful publishing, specially from France and Italy ... if you are willing to share, please leave a comment or send me an eMail.

Of course, I checked ABM's International Committees Guides to Cross-border Publishing, FIPP's 'International Magazine Publishing Handbook' (FIPP stands for 'International Federation of the Periodical Press') and guess what, I goggled.

What does 'maybe more' mean:
I plan to start a Wiki on 'Cross-Border Publishing' and I am looking for some initial collaborator on this project. If you are interested and willing to share? Please leave a comment!

The Vogel Story:
One Hit on Google brought me to FIPP Website and the following re-published article:

Claus Wuestenhagen, chief executive of Vogel Medien GmbH & Co, offers advice to aspiring cross-border publishing companies...

(He wrote in this article, first published in Magazine World, issue 42)

"At Vogel Business Media we have been exploring markets outside Germany since 1989. Today group sales are valued at some 400 million euros, of which more than 25% are earned overseas."

I hope, he doesn't mind, if I add 90 years of cross-border publishing by Vogel:

Vogel Publishing, lead by the Vogel Family from Poesneck, started cross-border publishing in already 1899 ... as you can see from this chart:



Vogel started in 1899 with local editions - started in 1921 export-oriented publication - and was back to editorial independent local editions starting 1989 (or with CHIP Italy in 1984) and accelerated this process systematically, with full power and great support from the publisher Kurt Eckernkamp and shareholders from the Vogel family.

(In the years 1994 - 1998 high growth and (in 1998) about 27 % of the Vogel Media Group turnover (without MPI), came from Vogel's international business.)


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