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Dienstag, Oktober 09, 2007

Leser-Reporter: Wer zahlt wieviel?

Ronnie Grob listet auf medienlese.com wie Leser-Reporter für attraktive Inhalte geworben, diese anliefern dürfen und dafür 'abgefunden' werden. Unter anderem für

- Stern Augenzeugen.de
- Bild bild.de
- blick blick.de
- 20Minuten 20min.ch
- Krone krone.at

mehr

Beispiel:
ein Foto, welches als Doppelseite im Stern veröffentlicht wird, bringt zum Beispiel 1.000 Euro

Freitag, August 10, 2007

Das neue Volksfernsehen: plebsTV

Am 7. September 2007 soll's losgehen ...



plebsTV setzt auf Mobilreporting, was ja nicht besonders neu ist (u.a. SKOEPS, Citizen Journalism in Africa) und Millionen von 'Passanten'-Reporter (was mich auch ein wenig an die Stellenausschreibung der Readers Edition ' 20 Millionen Reporter gesucht' erinnert).

Igor Schwarzmann (medienrauschen) befürchtes Schlimmes. Und die Pressemitteilung verheisst /droht mit:
"Die weltweit im Sekundentakt von Millionen von Passanten gefilmten, fotografierten und akustisch aufgezeichneten Informationen – so genannter User Generated Content (UGC) – sollen auf www.plebstv.com publiziert werden.

Wie es in der Pressemitteilung heisst, hat sich plebsTV Ltd. "Zur Gewährleistung des demokratischen Grundsatzes der Berichterstattung sowie der Unabhängigkeit von Einflüssen verschiedener Interessensgruppen, hat die hinter dem Projekt stehende Investorengruppe plebsTV Ltd. auf British Virgin Island domiziliert.

Da wird wohl auch (leider) nichts aus einer PPP (Public Private Partnership) mit Schäuble's Ministerium ...

Dienstag, Juni 05, 2007

Bürgerjournalismus - Was bringt's den Tageszeitungen?

Eine delikate Fragestellung für das Podium (und vielleicht die Zuhörer / Mitdiskutanten?) die sich der Verein Berliner Journalisten e.V. da vorgenommen hat. Ganz uneigennützlich soll da über die (möglichen) Vorteile des Bürgerjournalismus für ihre Brötchengeber diskutiert werden.

Do, 07. Juni 2007,
19.00 Uhr, im taz-Café "tazpresso",
Kochstr. 18, 10969 Berlin

aus der Ankündigung:
"Berlins Zeitungen in der Internet-Offensive: Die „Welt“-Gruppe hat die Parole „Online first“ ausgegeben, taz.de steht kurz vor dem Start als eigenständiges redaktionelles Produkt, und der Tagesspiegel hat sich eine bekannte Bloggerin als Online-Chefin ins Haus geholt.

In einer gemeinsamen Veranstaltung mit der taz geht es um die Folgen von Blogs & Co für die Entwicklung der Zeitungen. Wie nützlich sind sie bei der Leser-Blatt-Bindung? Sind Inhalte von Nicht-Journalisten auch auf Dauer interessant? Müssen sie von Redakteuren zeitungskompatibel gemacht werden?

Nach einer einführenden Präsentation von Dr. Andreas K. Bittner, Vorsitzender des DJV-Fachausschusses Online-Journalisten, diskutieren

+ Sebastian Basedow, Autor hauptstadtblog.de
+ Mercedes Bunz, Chefredakteurin tagesspiegel.de
+ Christoph Keese, Chefredakteur welt.de
+ Matthias Urbach, Leiter taz.de

Moderation: Nicole Ritter, Redakteurin Handelsblattgruppe und stv. Vorsitzende des VBJ.

Anmeldungen unter: carolin.dewest(at)berliner-journalisten.de

CU
via Hauptstadtblog.de

shortnews.de Nachfolger tausendreporter

steht in den Startlöchern (Beta)



via Deutsche Startups (wusste gar nicht dass G+J / Bertelsmann noch als Startups gelten)

(Cross-posting auf HEM on Media, Marketing & Internet)

Samstag, Dezember 23, 2006

Readers Editions und Leser-Reporter

'Thema 29' entdeckt auf MI-WP Wissenslandkarte 'Journalistische Recherche' - entsteht dort gerade an der School of Information & Media - Hochschule Darmstadt unter der Leitung von Geribert E. Jakob -:

Readers Editions und Leser-Reporter
von Markus Goldmann

Gliederung:

Einleitung: Selbst ist der Leser
Was ist 'Readers Edition'
Was sind die Regeln rund um Readers Edition
Bürgerjournalismus: von Leser Reporter und Volkspresseausweisen
Wahrheit, Glaubwürdigkeit und Meinungsfreiheit
Ein Schritt in die Falsche Richtung?

(als Bearbeitungsstand wird der 13-Nov-2006 genannt - unter Quellen der 14-Dez-2006)

Über den Index lassen sich auch schon andere Kapital ansteuern ...

Mittwoch, November 22, 2006

Citizen Journalismus: Was macht der liebe 'Wettbewerb'

Wenn wir - wie angedeutet - die 'Readers Edition Phase 1 - ein Projekt der Netzeitung' jetzt auf

Readers Edition 2
- ein Projekt der/aus Citizen Journalisten Community

katapultieren wollen, wollen (und müssen) wir uns u.a. damit beschäftigen, was wird gebraucht, was wird gewollt und was und wofür wird (von irgend jemand) bezahlt ... - dieser Prozess ist angeschoben (und das geschieht offline-online) und braucht zum Gelingen noch viel Hirnschmalz aus der CJ-Community.

Weil es keinen Spass macht ein Null-Acht-Fünfzig Projekt zu stemmen (und auch wenig Nutzen bringt) suchen wir nach dem 'einzigartigem Nutzenversprechen' unserem 'USP-Bündel' in Abgrenzung zum 'lieben' Wettbewerb.

Doch wer oder was sind die heutige und zukünftige Mitbewerber um die Aufmerksamkeit, das Zeitbudget und das Engagement unserer geplanten Community?

Sind das die Projekte der Printzeitungen und ihrer Online-'Ableger', die Local's, Hyper oder Ultra Local's, wie

- Opinio
- Jetzt.de Usertexte
- Bild
- Blick
- Der Bund
- Kleine Zeitung
- Kronen Zeitung
- Neue Grevenbroicher Zeitung
- OnRuhr
- Österreich
- Saarbrücker Zeitung
- Südkurier
- Thüringer Allgemeine
- Trierische Volksfreund
- tz
- WestEins WAZ / Neue Ruhr-Rheinzeitung usw. Aktivitäten

Sind es Magazine, wie

Stern mit
- shortnews Stern.de
- augenzeugen Stern view.stern

oder Focus mit
- Focus Online Live

oder TV Stationen (oder Radiostation), wie

- N24
- MSNBC

Sind es vielleicht die GYM's (Google, Yahoo, Microsoft & Co's)?
und/oder die Online News-Portal (nach AGOF Reichweitenliste)

T-Online
Yahoo News
WEB.de
MSN.de
GMX
Freenet
AOL
RTL.de
ProSieben.de
Spiegel Online
MeineStadt.de
Mobile.de
Bild.T-Online
Focus online
Stern.de
(Netzeitung.de)

Oder sind es Community Portale, wie zum Beispiel

- Yigg

Die Liste ist nicht vollständig und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
Ergänzungen und Analysen sind stets sehr willkommen!


Credits:
Link-Tipps zu Leserreportern, Bürgerjournalisten

(sowie der HEM Weblog und der eMartin.net Newsletter Archive)

Der Ansporn für diesen Betrag war 'Lexikon2.0: Leserreporter' von Peter Turi.

Dienstag, November 21, 2006

Terminologie: Citizen-Journalismus - Social Media

In unserem Projekt 'Readers Edition' werden u.a. die Begriffe 'Reader Edition', 'User- generierte Inhalte' und 'Citizen-Journalismus' genutzt. Welche Begriffe sollten wir zukünftig benutzen um

- Citizen News Journalismus
- Citizen Journalismus
- User-generierte Inhalte, usw.

in deutsch / in englisch benutzen? Gibt dazu bereits Erkenntnisse, was Menschen unter den Begriffen verstehen und wie man dies am besten gegeneinander abgrenzt?


Hier eine (sicherlich nicht vollständige) Liste:

- Amateurjournalismus (und Professionelle Amateurjournalisten)
- Amateur Publishing

- Bürgerjournalismus

- Citizen Journalismus (auch Bürgerjournalismus, Civiljournalismus, .....)
- Citizen Journalist
- Citizen Newsjournalismus

- Civic Journalism
- Civic Journalist

- Community Publishing

- Consumer-Generated Content

- DIY Content
- DIY Publishing

- Grassroot Journalism

- Hyperlocal Content
- Hyperlocal Journalism

- Leserreporter (und Leser-Klatschreporter)

- Micro Content
- Micro Media
- Micro Publishing

- Open Media
- Open Publishing

- Our Media

- Participatory Journalism
- Participatory Media

- Personal Media
- Personal Publishing

- Public Journalism
- Public Journalist

- Social Media

- User-Generated Content
- User-Generated News

- User Content
- User Media
- User Publishing

- We Media

....

Ergänzungen, Definitionen, Abgrenzen ... sind sehr willkommen!

Turi's Lexikon 2.0: Leserreporter (Alpha-Version)

(Lieber Peter Turi, ich entschuldige mich schon vor der Tat für dieses Vollzitat ihres) Lexikoneintrags" zu Leserreporter:

"Die einen hassen sie, die anderen sehen in ihnen die Zukunft der Medien: Gemeint sind Menschen, die - bewaffnet mit Foto-Handy und publizistischem Selbstbewusstsein - Prominente, Unfälle und Naturkatastrophen fotografieren. Immer mehr Medien honorieren, drucken oder senden dieses - wie der "Spiegel" ätzt - "Dilettantengeknipse". Leserreporter sind die meistdiskutierte Form von User Generated Content. Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) nennt sie "eine Schande" für die Branche, "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann schwärmt: "Mit den Leserreportern überwinden wir Zeit und Raum".

Schärfste Gegner der Leserreporter sind die Fotografierten und die, die sie bisher fotografierten. Aus gutem Grund: Lange lebten Promis und Paparazzi in einer Art distanzierten Symbiose, jetzt droht den Promis durch knipsende Leserreporter ein weitgehender Kontrollverlust über ihre Bilder, den Paparazzi die Arbeitslosigkeit. Die Stärke der Leserreporter: Sie sind näher dran am Thema, sie "zeigen Autos, die brennen, und nicht erst die Löscharbeiten der Feuerwehr", schreibt Michael Hanfeld in der "FAZ".

Der Trend ist nicht mehr aufzuhalten: Von "Bild" über "tz" bis zum "stern" machen alle mit. Angefangen hatte das norwegischen Boulevardblatts "VG", über die "Saarbrücker Zeitung" kam der Leserreporter zu "Bild", "tz" und "stern". Auch die TV-Sender ZDF, n24 und CNN setzen auf die Mitarbeit ihrer Zuschauer. Und über dpa landen Leserfotos sogar bei der "Süddeutschen". Demnächst soll ein internationaler Verbund der führenden Boulevardzeitungen den Austausch beschleunigen."

Für weiterführenden Link besuchen Sie bitte das Posting von Peter Turi

Diesen Lexikoneintrag könnte man wohl noch ein wenig mehr Nachdenken & Q vertragen - sonst haben die 'Medienmacher' (Zielgruppe des Lexikon Offensive) endlich den Sündenbock dafür, dass sie nichts gebacken kriegen.

In unserem Citizen Journalismus Projekt wollen wir auch ein wenig Terminologiebildung beitragen ... Input ist sehr willkommen!