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Sonntag, November 27, 2011

JIM-Studie 2011: Die 12 - 19-jährigen als Tagesschau und Tageszeitungs-Junkies (?)

Nach den Pressemitteilungen, der Vorberichtserstattung und den Veröffentlichungen in den Medien nach der Vorstellung der neuen Ausgabe der JIM Studie, war man versucht, den "Aberglauben" einer veränderten Mediennutzung aufzugeben und sich den alten Göttern zu opfern. Die Studienergebnisse der JIM 2011 sind allerdings differenziert und regen, insbesondere im Vergleich mit den Studienergebnissen der vergangenen Jahren, zum Nachdenken an.

Hier vier Beispielcharts aus der JIM Studie 2011

 Medienbeschäftigung in der Freizeit Die

Wichtigkeit der Medien (wichtig / sehr wichtig)


Wichtigkeit der Medien im Tagesablauf



Bei eine widersprüchlichen Berichterstattung am ehesten vertrauen ... 



Die Fragen die nicht gestellt wurden, z.B. ob die Befragten Widersprüchlichkeiten mit Hilfe der Berichterstattung einer oder mehrerer gedruckter Tageszeitungen tatsächlich auf den Grund gehen würden; ob die Angabe Tageszeitung etwas damit zu tun hat, dass dort die Nachrichten von gestern und vorgestern stehen; ob und in welchem Umfang die Online-Angebote der Tageszeitungen das Vertrauen von Online-Angeboten bestimmen und ob "das Internet" als Kategorie einer solchen Fragestellung überhaupt etwas taugt?

Regelmäßig genutzte TV Nachrichtensendungen

Ein knappes Fünftel der Befragten Jugendlichen sieht regelmäßig Nachrichtensendungen der ARD ...

Die JIM-Studie 2011 des mpfs - Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest(72 Seiten, PDF) gibt es hier

Samstag, September 03, 2011

Media usage among the affluents (US)

The death of traditional outlets (incl. the PC) has been greatly exaggerated ...


via /more at adage.com | Steffen Konrath nextlevelofnews.com


Sonntag, August 14, 2011

ARD/ZDF Online Studie 2011: Die Deutschen im Internet

Die Deutschen im Internet und die digitalen Gräben (PDF) im Lichte von 15 Jahre Onlineforschung bei ARD und ZDF.

51,7 Mio., d.s. 73,3 % der deutschsprachigen Wohnbevölkerung (ab 14 Jahren) sind nach der ARD/ZDF Online Studie 2011 online. Die ARD/ZDF Onlinestudie konzidiert eine besonders hohe Nachfrage nach Bewegtbilder, Bereits 68 % alle Onliner würden diese abrufen. 21 % sehen live im Netz Fernsehsendungen (2010: 15 %) und zeitversetzt sehen sich 29 % TV-Sendungen an (2010: 23 %).

Mehr über die Bewegtbildnutzung im Internet (PDF)  

Durchschnittliche tägliche Nutzungs der Medien 2011 

   
 Nach den ARD/ZDF Recherchen hat also bei den 14 - 29 Jährigen die Nutzungsdauer Internet die von TV bereits überholt ... [und über alle Altersgruppen gerechnet ist hat sich der steilen Nutzungsanstieg des Fernsehkonsums im vergangenen Jahr wieder auf das Niveau von 2009 reduziert.

Nutzung von Web 2.0 Anwendungen 

Zugegeben, ich verstehe die Tabelle auch nicht, warum regelmäßig + gelegentlich + nie zum Teil so massive Ergebnisse über 100 % produziert und hoffe auf baldige Aufklärung.





Mehr über die Web 2.0 Nutzung, aktive Nutzung
(PDF)

P.S.
Mehr über 12 - 19 Jährige im Netz JIM Studie 2010
Mehr über 6 - 13 Jährige im Netz KIM Studie 2010

Dienstag, August 09, 2011

Wo die Printwelt noch in Ordnung ist: KidsVerbraucherAnalyse 2011

Seit 18 Jahren gibt es die KidsVA des Egmont Ehapa Verlags. heute morgen wurde die Ausgabe 2011, erstmals mit Daten zu Vorschulkindern aus Elternmund vorgestellt.

Die 2011 Interviews würden das Medien- und Konsumverhalten von 6,13 Millionen Kindern im Alter von 6 - 13 Jahren und 1,4 Millionen Kindern im Alter von 4 - 5 Jahren (Vorschulalter) abbilden.

Von den 6 - 13 jährigen 96% schauen in Zeitschriften, 91% mögen Bücher aber nur 74% waren schon mal im Internet

Von den 4 - 5 jährigen schauen 81% in Zeitschriften oder ihnen wird daraus vorgelesen, der entsprechende Wert für Bücher liegt bei 87%

Für gute Anzeigenkunden und deren Agenturen gibt es die kompletten Daten umsonst, andere können den elektronischen Berichtsband hier kaufen

via / mehr Pressemitteilung (PDF) | Inhaltsverzeichnis (PDF)
Die Reichweitencharts für die beteiligten Printtitel (PDF)

Aus 2010
Egmont: KidsVerbraucherAnalyse 2010 (KidsVA) vorgestellt

Freitag, Juli 15, 2011

BLM Forum: Die Relevanz der Mediengattungen für die Meinungsbildung

Aus der Präsentation auf dem BLM Forum:
Das Fernsehen ist nach wie vor das wichtigste Medium für die Informations- und Meinungsbildung (Deutschsprechende Bevölkerung ab 14 Jahre). Mit einer Tagesreichweite von rund drei Viertel (74%) liegt es deutlich vor dem Radio (53% Hörer gestern) und der Tageszeitung mit 43%. Mit Abstand folgen das Internet (26% „informierende“ Nutzer gestern) und Zeitschriften oder Wochenzeitungen (9%).

Das Internet ist die Mediengattung, die sich in ihrer Nutzerschaft am meisten von den anderen unterscheidet. Das Internet trennt Männer und Frauen (33% vs. 19% Nutzer gestern), formal höher Gebildete von den formal weniger Gebildeten (11% max. Hauptschule vs. 48% Nutzer gestern mit (Fach-) Hochschulreife), Jüngere und Ältere (40% 14-29-jährige Nutzer gestern vs. 14% bei den 50+). Allerdings nimmt der Anteil der über 50-Jährigen unter den „sich-informierenden-Onlinern“ zu: Er ist von 16% in 2009 auf aktuell 24% gestiegen.

Die überwiegende Mehrheit der informierenden Seher und Hörer gestern (76% bzw. 71%) informiert sich bei den Öffentlich-Rechtlichen. Online sind Portale (62%) und Soziale Netzwerke / User Generated Content mit 41% bzw. 40% häufiger besuchte Informationsquellen als öffentlich-rechtliche Angebote.









Die komplette Präsentation von tns infratest | BLM (34 S., PDF)

via / mehr auf der Website der BLM

Mittwoch, Februar 09, 2011

ARD/ZDF Langzeitstudien 2000 - 2010: Bindung der 14 - 29 jährigen an Medien

Die geneigten Leser kennen unsere Widerwillen, wenn man qualitative Ergebnisse aus Befragungen in Hochrechnungen aufbläst. Aus diesem Grund hatte ich am 7.02. auch nur kurz auf die Veröffentlichung in media perspektiven 2011-01 hingewiesen.

Die Reichweite der Medien (nach ARD/ZDF)

Interessanter als die Reichweiten (dafür gibt es ja unter anderem die MA's) und Nutzungsdauer ist für mich die qualitative Einschätzung der Medienbedeutung und Medienbindung, weil diese ja mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Medienkonsum antizipieren lässt - und da kracht es mächtig!



Wie weit das Internet in dieser Altersgruppe zum Medienkanal der "ersten Wahl" geworden ist zeigt die Entwicklung "ich würde mich entscheiden für" von erst 12 % in 2000 auf 70 % in 2011 und einem Rückgang für den Kanal Fernsehen von 49 % in 2000 auf nur noch 16 % in 2011.

Erschrecken auch die Wertschätzung als "erste Wahl" für Tageszeitungen mit nur noch 1 % in 2010 ...



Warum es nur die Auswertung für die Altersgruppe 14 29 Jahre gibt und dort nicht weiter unterteilt wird, wollen wir hier nicht kommentieren ... wären aber interessiert zu lesen, ob und wie sich die Mediennutzung über die Schüler, Berufsausbildung, Studenten und den Berufseinsteig unterscheidet.

Zur Reichweite und Nutzungsdauer siehe Holger Schmidt's Postings

Beitrag aus media perspektiven 2011-01 als PDF

Samstag, Januar 01, 2011

US Adults: Declining Time Spend with Magazines and Newspapers 2008 - 2010

eMarketers figures show further decline in media time spend with Magazines, Newspapers and Radio. Whilst Mobile and Internet growing (USA, Adults, December 2010)





Note: Overlaps are counted multiple times

via / more on eMarketer.com

Mittwoch, Dezember 08, 2010

VuMA 2011: Mediennutzung in der Freizeit nach Altersgruppen 'mehrmals pro Monat'

Jetzt haben mir die freundlichen Leute aus dem ARD Verkauf auch noch die Zahlen für die Internet-Nutzung nachgeliefert und stelle ich die Auswahlmöglichkeit "mehrmals pro Woche" für einige Medien / Freizeitbeschäftigungen je Altersgruppe gegenüber.


vergrößern

In der Zahlenreihe Zeitungen wird deutlich, mit den heute 14 - 39 jährigen wachsen Personen nach, für die "mehrmals die Woche Zeitung lesen" keine Selbstverständlichkeit mehr ist, und wohl auch nicht mehr wird. Während die häufige, private Internet-Nutzung der Jüngeren über die 29 jährigen hinaus sich auch bei den höheren Jahresgruppen bemerkbar macht.

Für interessierte Mitleser, stelle ich die komplette Tabelle hier als XLS File für eigene Berechnungen zur Nutzung frei.

Freitag, November 26, 2010

Die JIM Studie 2010: Jugendliche verbringen 138 Min/Tag im Internet, überwiegend zur Kommunikation

Heute veröffentlich, mit umfangreichen Zahlen zu

Freizeitaktivitäten
Medienbesitz
Medien + Freizeit
Radio
Fernsehen
Bücher / Print
Computer + Internet
Online-Communities
Mobile

Nur 3 aus zig Charts:

Mediennutzung in der Freizeit



Wichtigkeit der Medien* 2010 | sehr wichtig/wichtig



Online-Communities: Nutzungsfrequenz 2010



Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2010 / www.mpfs.de
Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.208)

Alle Ergebniss auf der mpfs.de Website | als PDF Download

Dienstag, November 23, 2010

VuMA 2011: Mediennutzung in der Freizeit nach Altersgruppen

Fortsetzung: Was Deutschland in der Freizeit mit Medien macht

Wie schon 2008 habe ich mir die Altergruppen noch etwas stärker untergliedern und auszählen lassen. In den Tabellen fehlt allerdings die Online / Internetnutzung.

Alle Werte der Tabelle beruhen auf den Angaben "mind. mehrmals pro Monat" was für einzelne Medien o.k. ist, für andere aber doch eher zweifelhaft ist. Zum Beispiel:

Ist jemand der mehrmals (also mehr als einmal) pro Monat eine Tageszeitung "liest", bereits ein Tageszeitungsleser? Jemand der mehr als einmal im Monat Fernsehen sieht schon ein Fernsehzuschauer? Dito., Internet usw. ... wenn man diese wesentliche Einschränkung der Aussagekraft im Hinterkopf behält, ergibt sich der Vergleich die Medien folgendes Bild:



In blauer Farbe die Werte über dem Durchschnitt, in rot unter dem Durchschnitt und die jeweilig höchste Abweichung wird durch einen größeren Schrift hervorgehoben.

(Wenn meine Bitte nach einer feineren Aufschlüsselung erfolgreich ist, gibt es hier die dann aktualisierte Grafik zu sehen.)

Berichtigung: Die jetzt erschienen VuMA nennt sich VuMA 2011 (und nicht VuMA 2010)

Samstag, November 20, 2010

VuMA 2011: Was Deutschland in der Freizeit mit Medien macht

Die VuMA2011 ist erschienen und liefert basierende auf einer Fallzahl von 23.147 u.a. was Männer, Frauen, Jüngere, Mittelalterliche und Gereifte so machen so mit mit ihrer Freizeit und mit den Medien:

Zeitung lesen (mehrmals die Woche)

Durchschnitt: 73,3%

14 - 29 Jahre: 46,3 %
30 - 49 Jahre: 73,8 %
50 plus Jahre: 86,0 %

Leider gibt es in dem Berichtsband nur diese 3 Altersgruppen, bei der VuMA 2008 hatte ich's mal aufschlüsseln lassen. Damals waren es dann

14 - 19 Jahre: 35,0 %
20 - 29 Jahre: 53,0 % und

50 - 59 Jahre: 84,7 %
60 - 69 Jahre: 89,7 %
70 plus Jahre: 87,2 %

Aber, eigentlich ist es auch so klar, die Jüngeren rücken nach und werden wohl nicht die (heutige) Mediennutzung der Älteren adaptieren und die werden zwar langsam aber sicher, zu iPad-Generation mutieren.

Fernsehen sehen (mehrmals die Woche)

Durchschnitt: 93,2%

14 - 29 Jahre: 91,3 %
30 - 49 Jahre: 92,1 %
50 plus Jahre: 94,9 %

Nutzung Internet-Online-Dienste (täglich, mehrmals die Woche addiert)
- für persönliche Zwecke -

Durchschnitt: 47,0%

14 - 29 Jahre: 78,2 %
30 - 49 Jahre: 60,9 %
50 plus Jahre: 21,5 %

Zeitschriften, Illustrierte lesen (mehrmals die Woche, Monat addiert)

Durchschnitt: 83,7 %

14 - 29 Jahre: 79,4 %
30 - 49 Jahre: 83,7 %
50 plus Jahre: 85,6 %

Der VuMA 2011 Berichtsband hat 168 Seiten (PDF). Wer die Auswertung über die Freizeit und Verbrauch, Nutzung und wie und wofür Medien genutzt in den Altersgruppen weiter aufgliedern möchte, muss zählen oder zählen lassen.

Montag, Oktober 25, 2010

Donnerstag, Oktober 14, 2010

SevenOne Media: Navigator Mediennutzung 2010 - Keine Zeit zum Schlafen

hat die deutschsprechende (?) Bevölkerung zwischen 14 - 49 Jahren. Sie beschäftigt sich fast 9 Stunden mit Medien (addiert, ohne Überschneidungen herauszurechnen) und daß bevorzugt mit Fernsehen, Radiohören und Onlinemedien (bzw. wie SevenOne Media das nennt dem Internet) - eigentlich kein Wunder, dass es mit dem Nachwuchs nicht so recht klappt.

Tägliche Nutzungsdauer in Minuten



Entwicklung der Nutzungsdauer (in Minuten) 2002 - 2010



Wie aus der Grafik ersichtlich legt die Nutzung von TV weiter leicht zu, ebenso wie Internet. Massiv an Nutzungszeit verlieren Zeitschriften, Radio und Zeitungen.

Welche Medien und Medienübetragungswege (überhaupt) genutzt werden



Die Angaben zu "mindestens selten genutzte" Medien und Medienübertraungswege zeigen dann auch, dass man nichts so schnell verlernt und erklären auch ein wenig, die manchmal überraschenden Reichweiten in anderer Studien.

Die Darstellung des Bedeutungsgewinns bzw. -verlust zeigt das die Bildschirmmedien weiter auf dem Vormarsch sind und Print und Audio deutlich abgehängt haben (komplettes Chart)



Download Navigators 4: Mediennutzung 2010 (44 Seiten, PDF)

Durchführung der Umfrage 2010: Mindline, Hamburg
Auftraggeber und Herausgeber: SevenOne Media, Unterföhring

Donnerstag, September 09, 2010

ARD / ZDF Studie: Massenkommunikation ist TV und Radio

nur bei den 14 - 29 Jahren begegnen sich TV, Radio und Internet auf Augenhöhe ... (systembedingt?)


vergrößern

TV gewinnt und regiert (nach dieser Studie) mit jetzt 220 Minuten, Radio baut ab auf 187 Minuten und das Internet rast - in deutlichem Abstand - hinterher. Weit abgeschlagen (in dieser ARD / ZDF Studie) sind Tageszeitungen mit 23 Minuten und Zeitschriften mit 6 Minuten täglicher Nutzungszeit.

Die Studie berichtet auch über Mediennutzung im Tagesablauf, die Nutzungsmotive, sowie Zahlungsbereitschaft und die Zukunft der Medien.

Das komplette Handout (37 Seiten, PDF) hier auf media-perspektiven.de

Nachtrag: Januar 2012
Haben die gedruckten Medien noch eine Zukunft oder, Wie die ARD/ZDF Langzeitstudie Massenkommunikation - Mediennutzung und Medienbewertung (ihre) Welt abbildet [Patrick Priesmann]

Medien als Informationsquelle zu Marken und Produkten bei 14 - 29 jährigen

aus der VZnet + iq digital study Generation Netzwerk

Wenn Du an die Marken und Produkte denkst, die Du regelmäßig kaufst: Wie wichtig sind für Dich dafür die Produktinfos, die Du über die folgenden Medien erhältst?


Basis: 4-stufige Skala; Basis: Gesamt / n = 30.697 / Prozentwerte
Das Internet ist für fast die Hälfte der Befragten unverzichtbar, wenn es um die Beschaffung von Informationen zu Marken und Produkten geht – kein anderes Medium hat auch nur annähernd ähnliche Bedeutung.

Die klassischen Medien wie Fernsehen, Zeitschriften, Zeitungen und Radio werden von Jugendlichen als praktische Informationsquellen angesehen, sind aber für viele nur noch in Ausnahmefällen bzw. sogar überhaupt nicht mehr relevant.

Das Mobile Internet hat sich hier offensichtlich noch nicht als Informationsquelle durchgesetzt, Musik-TV und Kino spielen ebenfalls keine große Rolle.

Der Weg zu jungen Zielgruppen führt immer über das Internet, und mit Crossmedia-Strategien kann der Erfolg maximiert werden!

Die komplette Studie gibt es unter studivz.net (49 S., PDF)

Donnerstag, August 12, 2010

ARD/ZDF-Onlinestudie 2010: 49 Mio. Online (ab 14 J.) und was sie dort anstellen?

Die aktuelle Ausgabe der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 ist erschienen und die Ergebnisse sind in der Ausgabe 7-2010 der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” dokumentiert.

Im Frühjahr 2010 nutzten in Deutschland 49 Mio. Menschen bzw. 69,4 % (ab 14 Jahren) wenigstens gelegentlich das Internet. Im Vergleich zum Vorjahr wäre dies ein Plus 13 % oder 5,5 Mio. Nutzern

76 % der Onliner sind täglich im Netz
65 % schauen Videos im Netz und nur
40 % nutzen Communitys

Und was machen die Nutzer dort? (Beispielschart)



Der 2010 Studie liegt eine Fallzahl / ausgewerteten Teilnehmer von 1.804 zugrunde. Wem's um Zahlen geht verlässt sich besser nicht auf die Hochrechnungen und greift vielleicht besser zum (N)onliner Atlas der Initiative D21.

Weitere ausgewählte Ergebnisse gibt es auch hier

P.S.
Nach meiner (einsamen) Kritik an Ansatz, Wahrnehmung und Stats in den vergangenen Jahren, überlasse ich diese in 2010 anderen u.a.

carta.info
ARD/ZDF-Onlinestudie: Interesse an “Mitmach-Netz” sinkt [angeblich]

netzpolitik.org
Mehr Details zur ARD/ZDF-Onlinestudie 2010

linus-neumann.de
Ein kleines bisschen statistischer Hintergrund zur ARD/ZDF-Onlinestudie 2010

Mittwoch, März 17, 2010

TIMESCOUT Studie: Jugend und Medien 2010

Um das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen und Erwachsener (11 bis 39 Jahren) ging es in der 16. Welle der MeinungsführerInnenstudie TIMESCOUT. Aus den Ergebnissen:

Mediennutzung
- Internet, Fernsehen und Kino sind die beliebtesten Medien
- Das Internet bleibt erwartungsgemäß das wichtigste Medium, gleichzeitig stellt dessen Nutzung auch eine der wichtigsten Freizeitaktivitäten dar.
- 68 % der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gaben an, sich in ihren Mußestunden häufig mit dem Internet zu beschäftigen.
- 44 % der Zeit, die man mit Medien verbringt, entfallen auf das Internet, 24 % auf das Fernsehen, 12 % auf Radio und 10 % auf Print, oft synchron genutzt

Print: Totgesagte leben noch
- zwei Drittel der Befragten sagen, das sie Tageszeitungen meist nur zu überfliegen, sich vor allem auf Bilder und Überschriften fokussieren. Die 11-14jährigen lesen nur sehr selten Zeitungen oder Magazine,
- ein Drittel der 15+ jährigen greift noch häufig oder gelegentlich zu Tageszeitungen und 28 % zu Nachrichtenmagazinen.
- auch für die sog. Special Interest Magazine sieht es eher mau aus, selbst Magazine im Bereich Sport- oder Computer spielen nur mehr eine untergeordnete Rolle - das Internet ist die bevorzugte Informationsquelle.

Social Networks
- 84 % in der Altersgruppe der 15 bis 24jährigen haben mind. ein eigenes Profil in einer Community, bei den 30- bis 39jährigen ist es lediglich die Hälfte ...

via / mehr auf tfactory.com

Montag, Dezember 07, 2009

Motorola's Media Study Reveals Disappearing Generation Gap

2009 Media Engagement Barometer
commissioned by Motorola’s Home & Networks Mobility business



Consumers are interviewed in relation to a new study that reveals a disappearing generational gap in media consumption habits.

From the results

- Connectivity is more of a lifestyle issue. Being accessible at all times is seen as a necessity across generations (Millennials, 79 percent; Gen Xers, 64 percent; Boomers, 65 percent).

- There is a two-way dialogue between consumers of all ages as they engage with technology products and share their experiences. The majority of Americans report influencing the decisions of their children (75 percent), friends (74 percent), colleagues (67 percent) and parents (58 percent).

- Parents, grandparents and children alike are actively engaged in the tech sphere of influence. Gen X and Boomer parents reveal that they are influencing their children’s tech habits (Gen Xers, 87 percent and Boomers, 79 percent) even more than their Gen X (62 percent) and Millennial (76 percent) children influence their habits.

More
Motorola Survey Reveals Shift in Media Consumption Habits Across Generations

Motorola’s Media Engagement Barometer: The Fast Facts (PDF)

via @mtext

Samstag, November 28, 2009

FF-PR: Die Mediennutzung der 16 - 24 jährigen

Auch Finke & Fuchs Public Relation wirbt mit einer sog. repräsentative Studie zur Mediennutzung von jungen Erwachsenen von 16 - 24 Jahren. Dort lesen 62 % (mehrfach täglich bis mehrfach pro Woche) Tageszeitungen, 41 % Tageszeitungen, 31 % Blogs, 17 % Twitter und sehen 83% fern ... 



Erläuterung des Anbieters:
Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung von Fink & Fuchs Public Relations unter 500 Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Altersgruppe 16-24 Jahre) in Deutschland. Die Befragung erfolgte durch die Marktforscher von EARSandEYES/Statista im Oktober 2009.


via @csommer / mehr von Fink & Fuchs PR

Zum Vergleich:
JIM Studie 2009  (14 - 19 Jahre)
VuMA 2008  (Sonderauswertung, nach Altersgruppen)

JIM Studie 2009: Informationsverhalten und Mediennutzung der 12 - 19 jährigen

eine (seit 1998 jährliche) Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs).




Quelle: JIM 2009, Angaben in % -  vergrößern




Quelle: JIM 2009, Angaben in %

Auch wenn die Fallzahl doch sehr gering ist, hier eine Aufschlüsselung nach Jungen und Mädchen, welche Medien ihnen wichtig bzw. sehr wichtig sind (und dann vielleicht auch Auskunft und Hinweise über die Kaufbereitschaft und die zukünftige Nutzung von Medien geben könnte.



In der Studie gibt es weiteren Aussagen zu

- Medienausstattung
- Freizeitaktivitäten
- Themeninteressen und Informationsverhalten
- Medienbeschäftigung in der Freizeit
- Die Wichtigkeit der Medien und ihre Bedeutung im Alltag
- Radio und Musik, Information über Musik
- Fernsehennutzung
- Büchernutzung
- Computer und Internet: Nutzungsart, Nutzungsfrequenz und Nutzungsorte
- Computer-/Konsolen- und Onlinespiele: Nutzungshäufigkeit und Nutzungsdauer, Inhaltliche Präferenzen
- Kommunikation im Netz
- Online-Shopping
- Handy: Ausstattung, Nutzung und Kosten
- Privacy, Jugendschutz

Download Studie (68 Seiten, PDF)

via Pressemitteilung