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Mittwoch, November 12, 2008

Die VuMA 2008: Mediennutzung in Deutschland

Die Verbrauchs- und Medienanalyse 2008, das Mediaplanungssystem für Radio und Fernsehen ist jetzt online.

Hier die Angaben zur Mediennutzung für die Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren, inkl. Einwohner aus den EU-Ländern (Basis 67,026 Mio.).

Alle, Bevölkerung ab 14 Jahre


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Jahresgruppe 14 - 29 Jahren


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Alle Daten, Tools und Downloads zur Studie auf vuma.de

Hilfe! - Liebe ARD-Werbung, vielen Dank für die schnelle Hilfe!
hier gibt es die neue Auswertung.

Liest hier jemand mit (oder kennt jemanden), der diese Werte für uns auch für schmälere Altersgruppen auszählen könnte? 14 - 19 Jahre, 20 - 29 J., 30 - 39 J., usw.


P.S.
Die Übersicht zur Mediennutzung für die Altersgruppe 50+ gibt es hier auf dem Projektblog Im-besten-Alter.

Freitag, Oktober 17, 2008

ACTA 2008: Die Präsentationen

Die Berichtsbände gibt es (zu kaufen) hier. Zählen lassen kann man u.a. auch über MDS Axel Springer und M Immediate.

Die Mediennutzungstypen



User-generated Content



das würde - bei rund 42,2 Internetnutzern in Deutschland - bedeuten
- knapp 11 Mio. Personen stellen Bilder Online ein
- ca. 10,5 Mio. beteiligen sich aktiv mit Diskussionsbeiträgen
- es gibt ca. 4,6 Mio. Blogger mit einem oder mehrere Weblogs;
- ca. 4,6 Mio. Nutzer die Videos einstellen
- knapp 3,0 Mio. Personen die sich aktiv an der Erstellung oder Bearbeitung von lexikalischen Einträgen (z.B. Wikipedia) beteiligen

klingt irgendwie gigantisch. Aber auch wenn man die Zahlen nach unten korrigiert, es zeigt das die Öffentlichkeit(en) ungleich der postulierten Medien-Öffentlichkeit in Gang kommt und dieser ihre Vormachtstellung schon lange 'abgekauft' hat!

Nachtrag:
Nur 770.000 Blogger in Deutschland

erklärt
Robin Meyer-Lucht auf Carta [Dort ist die Grundgesamtheit dann 49,64 Mio (14 - 64 Jahre) und die 11 % für 2008 reduzieren sich auf 8,2 % ...] und um zu einer Einschätzung der Anzahl der Blogs in Deutschland zu kommen, müsse man dann noch Blogger mit 1,x multiplizieren ...


Die Webaktivisten
das sind nach der ACTA diejenigen, die mind. vier der genannten UGC-Arten nutzt



Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung 14 - 64 Jahre, Internetnutzer

Und hier die bisher veröffentlichten Präsentationen - zum Download - für eigene Entdeckungen und Verwunderungen

Mediennutzer und Mediennutzung unter typologischen Aspekten
Gerhard Faehling (COMsulting)

Veränderungen der Informations- und Kommunikationskultur
Renate Köcher

Internetinduzierte Veränderungen von Kaufentscheidungen und Kaufverhalten
Johannes Schneller

Hightech-Märkte: Konjunkturen, Marken und Zielgruppen

Werner Süßlin

Dienstag, Oktober 14, 2008

Verhaltener Jubel um ein Plus bei den Werbeausgabe nach Nielsen

Eigentlich wollte ich ja ein wenig aussetzen mit den Einträgen zu guten und weniger guten Nachrichten zum Werbemarkt anno 2008 ... doch die Branche, Branchenfachblätter und Branchenblogs haben mit ihrem 'Werbebranche im Plus' diese Vorsätze zu nichte gemacht.

e.g. wuv.de
Noch ist die Finanzkrise bei der Werbung nicht angekommen. Die Werbeaufwendungen im laufenden Jahr sind knapp gestiegen.

e.g. Kress Report
Die Bruttowerbeinvestitionen in Deutschland stiegen in den ersten 3 Quartalen 2008 leicht um 1,2% auf 14,8 Mrd Euro. Das sind 180 Mio Euro mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

e.g. Turi 2
Werbemarkt in Deutschland wächst trotz Finanzkrise, meldet Nielsen. In den ersten drei Quartalen investierten Werbungtreibende 14,8 Mrd Euro brutto - ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nielsen Media berichtet für die ersten 9 Monate des Jahres aber von einem (nicht vergleichbaren) Plus von 1,2 % und einem Plus von 0,4 % bezogen auf die im Vorjahr ausgewiesene Titel und Systematik.

Berücksichtigt man die Steigerung der Werbeschaltkosten (laut Statistischen Bundesamt zum II. Quartal) + 4,8 %, ist es ziemlich kreativ, daraus eine Jubelmeldung zu machen.

Zugelegt hat - Kostensteigerung nicht berücksichtigt - die Fernsehwerbung (Olympia Beijing sei Dank) um 3,2 % (nicht bereinigt, um 4,4) und Anzeigenwerbung (ohne Classified) um 0,5 (nicht bereinigt, um 0,6 %) und Plakat um 0,7 %.

Bei den Publikumszeitschriften berichtet Nielsen von einem Minus von 3,8 % (nicht vergleichbar, 2,8 %), bei Radio umd - 4 % (nicht vergleichbar -2,2 %) und Fachzeitschriften von einem Minus von 1,2 % (nicht bereinigt, - 2 %, getoppt nur noch von Kinowerbung mit einem Minus von 7 %.

Helfen die Jubelmeldungen der Bereitschaft für mehr Werbeinvestitionen? Hat der ZAW recht mit 'Alarmismus" bedroht Werbeinvestitionen'? Ich glaube nicht. Werbetreibende wollen erfolgreicher in ihrem Geschäft sein, da müssen Werbeaufwendungen einen positiven R.O.I. erwirtschaften ... Werbetreibende wollen nicht nur 'sich mehr Werbung leisten' (können).

Die Pressemitteilung (PDF)

Dienstag, August 19, 2008

PEW People & Press: Blending Online and Traditional Sources

On Sunday The PEW Research Center for the People & the Press released its biennial news consumption survey. Overall, news is loosing some importance and traditional newspaper have not managed to attract as many reader online as they are loosing in print ...

Where do people (US) get their news


By age groups



Reading yesterdays newspaper



2006 vs. 2008 - by age groups


What Magazine readers read and how regular



From those getting news online - in %



Source (and a lot of additional findings): PEW

Full report (129 pages, PDF)

P.S. für meine deutschsprachigen Mitleser
Wie bei der ARD/ZDF Online Studie handelt es sich hier um eine qualitative Langzeitstudie. Eine erste Plausibilitätsprüfung bei mich besonders interessiert haben, gab keine offensichtlich erklärungsbedürftigen Abweichungen. In der Studie werden neben der Auswertung auch alle Einzelergebnisse mitgeliefert (teilweise zurück bis 1990), sodass man bei Bedarf und mit gebotener Vorsicht eigene Interpretationen und weitere Berechnungen anstellen kann. Die Praxis und die Ausweisung von 'Confidence Levels' (Ausweis statistische Abweichungen) für die einzelnen Ergebnisse hätte ich mir (bzw. wünsche ich mir zukünftig) auch von der ARD/ZDF-Studie gewünscht. Ausschnitt ...

Montag, August 11, 2008

tfactory: Jugendliche lassen TV und Print alt aussehen

Aus Jugendstudie TIMESCOUT (Welle 14) des Hamburger Marktforschungsinstituts tfactory:

11 - 39-jährige
- verbringen 40 % ihrer 'Medienzeit' im Internet und nur 25 % mit TV, und je 10 % mit Print & Radio
- lassen zu 40 % das TV Programm nur 'nebenher' laufen
- nur noch 25 % lesen ein Stadtmagazin (Print)

15 - 19-jährige
- 50 % sehen ihre Lieblingsserien und Filme via Internet / auf ihrem Computerbildschirm an (und nicht im TV)
- 15 % lesen eine Jugendzeitschrift

wenn das stimmt und die Richtung andeutet ... mehr

Sonntag, Juli 06, 2008

Rumänien verpflichtet TV & Radio auf 50 % positive Nachrichten

Update:
Vom Senat einstimmig beschlossen,jetzt vom Verfassungsgericht verboten ...


aber was macht eine Nachricht gut oder schlecht? Und für wen?

Die Entscheidung was 'gute' oder 'schlechte' Nachrichten sind, liegt beim rumänischen National Council for Audiovisual Broadcasting ... Willkommen in der EU! mehr

Freitag, Juni 20, 2008

Der Einfluss von Medien auf Entscheidungen - Digital Influence Index

Fleishman Hillard / Harris Interactive veröffentlichten ihren "Digital Influence Index" (DII) und präsentieren die Ergebnisse der Studie (12. Juni 2008) mit interessanten Ergebnissen für UK (1.933 Teilnehmer), Frankeich (2.013 Teilnehmer) und Deutschland (975 Teilnehmer) ...

Der Media Index Score

liegt nahe bei einander. In Deutschland haben Zeitungen auf Kosten von TV einen etwas höheren Wert.



Die anteilige Mediennutzung nach Zeit

Hier liegt (nach dieser Studie) inzwischen das Internet jetzt recht nahe an der TV Nutzung und in Frankreich sogar bereits vor der TV-Nutzung.


Der Einfluss der Medien

Auch hier wieder für Deutschland ein kleiner Vorteil für Print im Vergleich zu UK und Frankreich



In welcher Form hat das Internet bei der Entscheidung geholfen?


Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zum Download gibt es hier [PDF, English]

Donnerstag, Juni 19, 2008

PWC Global Entertainment and Media Outlook: 2008 - 2012 is Out



The PriceWaterhouseCoopers entertainment and media industry forecast 2008 - 2012 has been released yesterday. The outlook forecast covers the US, Europe, Middle East, Africa, Asia Pacific, Latin America, and Canada with in-depth global analyses and five-year growth projections for 15 industry segments

Internet access spending: wired and mobile
Internet advertising: wired and mobile
TV subscriptions and license fees
Television advertising
Recorded music
Filmed entertainment
Video games
Consumer magazine publishing
Newspaper publishing
Radio and out-of-home advertising
Theme parks and amusement parks
Casino and other regulated gaming
Consumer and educational book publishing
Business-to-business publishing
Sports

From the results: (US)

- PWC Outlook on newspapers didn't get any better, they forecast another decrease of 4 % until 2012 to 53.000 Mio. USD

- PWC's forecast on consumer mags with compound plus 3,8 % per year (is higher than you should expect and plan with). It includes an increase in ad revenue on magazine websites from 342 Mio. USD (2007) to 2.400 Mio. USD in 2012 - plus 602 %

PWC predicts for b2b publishing during the periode a compound growth of 2,6 % to 94.000 Mio. USD (from 82.800 Mio. in 2007)

all other short summaries and how to buy the full reports / or segments you find here

PWC Press release [EN] [DE]

Last years entry:

PwC Global Entertainment and Media Outlook 2007-2011 Out

P.S.
You can still access some 2007 - 2011 special country edition
e.g. Germany (in German)

e.g. India (English)

News aktuell media coffee, Berlin: Was bleibt von Print, Radio und TV

Die News aktuell offizielle bzw. Jens Petersen Version im Format eines Live-Blogs auf mediacoffee.de

media coffee im Post-Rundfunkänderungsstaatsvertrags-Zeitalter
Dagmar Reim über den heiligen Mathias (Döpfner)
Frank Syré über Versäumnisse der Medienpolitiker
VPRT-Präsident Jürgen Doetz gratuliert Dagmar Reim vom RBB
Bascha Mika über die Web-Strategie der taz
Dagmar Reim über den Altersdurchschnitt ihrer Zuschauer
Bascha Mika über die Zukunft von Zeitungen
... Und Schlusspfiff! (2:0 für Russland)

alles unter dem Datum 18.06.2008 auf mediacoffee.de

Die erste Nostalgie-Veranstaltung dieser Woche mit einer Zeitreise zurück in die gute alte Medienwelt (ja auch Gutenberg sind wir begegnet) und wie man sich im Gestern und Jetzt festklammert, ist vorüber.

Gefühlte 75 % ging es um die Debatte "Was die Öffentlich-Rechtlichen dürfen sollen, müssen sollen, können können bzw. was die Privaten können könnten, machen sollten, tun müssten aus dem Blickpunkt der Medien. Lobbyisten und Medienpolitiker und (großzügig) gefühlte 5 % darum was Print, Radio und TV tun können / müssen um ihre Brötchengeber nicht zu verlieren (die Öffentlich-Rechtlichen gebührenhalber ausgenommen).

Ganz sicher wäre es besser, zukunftsgerichteter gewesen, man hätte sich auf dem Pdium mit den Chancen (und damit auch den Risiken) von Print, Radio und TV im Internet beschäftigt und damit wie man geneigten Nutzern 'Brot und Spiele' anbieten kann.

Vielleicht hätte es auch schon gereicht, wenn der Moderator Kai-Hinrich Renner Format, Inhalt und Carrier ein wenig auseinandergehalten hätte und die Teilnehmer ein wenig informierter, kritischer und mutiger gewesen wären, ...

Ob's bei den Zukunftsgespräche des Inforadio des rbb - im Rahmen des Berliner Bücherfestes, am 21. Juni in Berlin
Zur Digitalisierung der Verlagswelt wesentlich anders läuft?

Montag, Mai 05, 2008

GlobeScan-BBC Poll: Trust in Media - Germany

Only German's (News-Junkies) say

- that Newspapers are the most important news source (45 %),
- that public radio is the most trusted news source (83 %) and
- that MSM is not delivering the news they care about 51 %

Full Quote:
"Germans are unique among the populations surveyed in that more name a newspaper (45%) than television (30%) as their most important news source. Other important news sources are the Internet (11%) and radio (10%). More German men than women have the Internet as their most important news source (15% compared to 7%).

The most trusted news sources in Germany are public broadcast radio (83% a lot or some trust), national television (81%), national/regional newspapers (80%) and local newspapers (74%). The least trusted are friends and family (25%) and blogs (38%).

The most trusted specific news sources mentioned spontaneously by Germans include ARD (mentioned by 22%), ZDF (7%), n-tv/N24 (6%), RTL (4%), Suddeutsche Zeitung (3%), Der Spiegel (2%), Deutsche Welle (1%), Google, the BBC and CNN websites (all 1%).

Germans appear to be exceptionally enthusiastic consumers of news, with 80 percent following the news every day and 91 percent preferring to check several sources for their news. However, Germany is the only country where a majority (51%) disagree that the media covers news that they care about. A majority of 54 percent also disagree that the media reports all sides of a story. Germans are confident of the independence of their media from government and foreign influence, with only about one-third of respondents agreeing that these influences are too strong."

and people in Brazil, Egypt, India, Indonesia, Nigeria, Russia, South Korea, UK and USA thinks (... the most important and most trusted news source is TV)

via reuters Blogs

Sonntag, Mai 04, 2008

EIAA Digital Families 2008

Im Rahmen der Mediascope Europe Studie, die seit 5 Jahren die Mediakonsum-Gewohnheiten in Europa untersucht gibt es jetzt eine Sonderauswertung 'Die Digitale Familie'.

Das Executive Summary zeigt deutliche Vorteile für Personen / Familien mit Kindern in der Digitalen Welt. So nutzen 73 % der Leute die mit Kindern zusammenleben das Internet innerhalb einer Woche, Leute die ohne Kinder leben nur 52 % (für Deutschland sind die Werte 78 % zu 60 %).

Interessant auch dieses Chart. Es zeigt das Medienbudget (in Stunden) für Personen, welche mit Kindern zusammen leben



Executive Summary (English, PDF)