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Dienstag, November 11, 2008

Südddeutsche Zeitung: Dramatischer Einbruch ...

bei den Passantenzahlen vor dem Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung, seit dem Umzug von der Sendlinger Straße in die Hultschiner Straße 8. (dazu u.a. Abschied und Aufbruch an den Rand der Stadt )

Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, jagt jetzt eine Krisensitzung die andere. Man habe bereits mit der Festleitung des Oktoberfests, des Münchner Faschingszugs, ja sogar der Loveparade, usw. Kontakt aufgenommen um eine mögliche Umleitung über die Hultschiner Straße 8 zu erreichen und wenn das nicht klappt wird auch eine Rückkehr in die Innenstadt nicht mehr ausgeschlossen.

Geneigte Leser-Käufer fragen sich schon, ob sie sich es noch leisten können in der Öffentlichkeit zur SZ zu greifen und ob das Bekanntwerden der Lektüre der SZ ihrer Karriere nicht schaden könnte. Anzeigenkunden fragen sich, was denn eine Werbung in einer Zeitung bringen soll, der langjährige, treue Passanten in Scharen untreu werden ...

Sie finden das ein wenig übertrieben, nicht so relevant? Gut so!

Aber vielleicht überlegen sie sich beim nächsten Mal, bevor sie ihre Anzeigenkunden mit monatlichen Glückszahlen von "Unique Visitors" und "Monatlichen Klicks" auf ihrem Online-Portal traktieren. Diese sind nämlich für Werbekunden mindestens genauso relevant, wie die Passanten vor ihrem Verlagsgehäuse.

Was interessiert (muss) sind die Besucher, ihr Verhalten und ihr Engagement in dem Umfeld in dem geworben werden soll, geworben wird und die Möglichkeit (live) zu reagieren. Interessant wäre sicher auch, den gekauften Zulauf und die generischen erworbene Nutzer auszuweisen.

Live Web Metric gehört also nicht (nur) auf die Bildschirme in die abgeschirmte, geheime Kommandozentrale (falls solche Daten bei ihnen nicht nur erfasst sondern auch schon genutzt werden) sondern auch auf die Bildschirme in die Planungs- und Steuerungszentralen der Werbekunden und auf dem Weg dahin, können sie's ja schon einmal mit täglichen, stündlichen Besucherzahlen auf ihren Portalsektionen und Besuchsdauer d i e n e n ... und Preise je nach Besuchsdauer und Engagement (und Qualität des Inhalts) differenzieren.

Die Aufforderung sei nicht ängstlich, "share your data" und deine Kunden werden's honorieren, hat mich schon lange begleitet. Laura Oliver's Bericht über ein Panel auf der Society of Editors - Conference,
SoE08: Monthly unique user stats are meaningless to advertisers

P.S.
Some more thoughts on the non-sense listen to Martin Clarke in an interview with Laura on Newspaper Web metrics (MP3)


Sueddeutsche.de in der IVW & internetfacts

IVW 10/2008
Visits: 18.387.969 (IVW 10/2007: 12.195.335) + 50,8
PI's: 148.041.618 (IVW 10/2007: 95.492.950) + 55,0

internetfacts 2008-III
Platz 40
Reichweite in %: 5,3 % bezogen auf Internetnutzer der letzten 3 Monate) + 17,8 % (zum Vorjahr)
Netto-Reichweite 2,16 Mio. Unique User + 20,7 % (zum Vorjahr)

Zum Vergleich 2007-III
Platz 40
Reichweite in %: 4,5 %
Netto-Reichweite: 1,79 Mio. Unique User

Die neue Anschrift:

Süddeutsche Zeitung
Hultschiner Straße 8
81677 München

Tel.: 089/2183-0
Fax: 089/2183-787

Online-Werbung / Mediadaten
(zur Zeit noch) via Quality Channel

Mittwoch, Mai 28, 2008

Das Geheimtreffen der deutschen Fachpresse im Kurhaus geht weiter

Wenn der Kongress der deutschen Fachpresse in USA stattfinden würde (ausgerichtet vom Schwesternverband der Deutschen Fachpresse , der american business media , dann gäbe es heute morgen zu Begrüßung, zum Morgenkaffee und im Internet schon das zweite pPaper und ePaper (im Internet) mit den Themen und Diskussionen des Kongresses, aber wir sind ja in Deutschland.

Wie wir von einer/m 'embedded Journalist' aus dem gut abgeschirmten Zentrum der Tagung erfahren konnten, hat gestern die aus der Schweiz angereiste Miriam Meckel für alle Beteiligten eine beruhigende 'Entwarnung' im Gepäck. Sie empfahl (nach Angaben unseres Informanten) erst einmal ganz in Ruhe zu prüfen, wer der Beteiligten am Business-Modell Fachverlag welche Prozesse (und wie) beeinflusst und ob man nicht auch ganz gut ohne den jeweils anderen auskommt. Eine Entschleunigung der Schweizer Art, sozusagen.

Folgende Statements wurden uns zugespielt. Allerdings haben wir die Befürchtung, dass Miriam Meckel / uns und damit ihnen das ein oder andere Statement untergejubelt wurde, um sich selbst treu bleiben zu können.

Wer kann uns helfen Original und Fälschung zu erkennen?

1. Die unabgesprochenen, einseitigen Veränderungen im Verhalten der Leser-, Autoren- und Anzeigenkunden bedrohen das Kerngeschäft der B2B Verlage nicht wirklich. Falsch oder richtig?

2. Das Businessmodell der Fachverlage bedrohen die Geschäfte von Industrie, Handel und Handwerk nicht wirklich anhaltend. Es gibt heute attraktive und effektive Wege die Defizite in den Leistungsangeboten von Fachverlagen kostengünstig auszugleichen'. Falsch oder richtig?

3. Die Fachverlage sollten sich nicht verrückt machen, Autoren, Leserkunden und Anzeigenkunden sind geborene Assets von Fachverlagen und denen, die das anders sehen bzw. die sich in einer solchen Rolle nicht wohlfühlen, braucht man nicht nachweinen. Falsch oder richtig?

4. Autoren, Leser- und Anzeigenkunden brauchen sich keine Sorge um das finanzielle Wohlergehen seiner (ehemaligen) Partner zu machen. Dort wo sich Verlagsdienstleister nicht selbst bewegen, kommen neue Dienstleister und Partner, manchmal sogar mit erfrischend innovativen und kooperativen Ideen und Modellen. Falsch oder richtig?

5. Verlage sollten mal prüfen, ob neuartige Verhaltensweisen der User im Netz wie Interaktivität, Social Networking, Visualisierung, bei maßgeschneiderten Angeboten für Leser, Anzeigenkunden und Autoren irgendwie berücksichtigt werden können, dabei aber aufpassen, dass sie sich deswegen nicht 'verbiegen' und vom rechten Pfad abkommen. Falsch oder richtig?

Für den entscheidenden, sachdienliche Hinweis, der hilft, die Originalstatements zu rekonstruieren, setzen wir 1/2 Strategie-/Beratungstag zur Belohnung aus (den Rechtsweg zur Erlangung einer Belohnung schließen wir hiermit ausdrücklich aus).

Hier können Sie nachhören, was Miriam Meckel in Wiesbaden tatsächlich gesagt, bzw. nicht gesagt hat ... Video

Freitag, Dezember 14, 2007

Die Vorlage: Die neuen AGBs von StudiVZ haben heute viel Aufmerksamkeit gefunden

siehe u.a. Don Alphonso | Robert Basic

(Achtung, Satire!)
Doch hier ist die Orginalvorlage von Dan Provost mit seiner New Business Solution. Vielleicht sollten die neuen AGB's (die Datenschutzerklärung, usw.) der StudiVZ ja nur die Voraussetzungen schaffen, dass man das so oder so ähnlich (auch) hier in Deutschland machen kann?



Hier die 'Business Solution' Facebook Recycle



hier gehts zu mehr Umsatz und Profit mit 'innovativen' Facebook Business Solution ...

Dienstag, Oktober 23, 2007

What Professionals Say about New Media



by Phil Shapiro on PJNet