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Montag, Mai 11, 2009

Gehirn-Jogging bringts nicht, ist nutzlos

die meisten der angebotenen Produkte gegen altersbedingte Minderleistung des Gehirns und Krankheiten wie Alzheimer sind nutzlos, schreiben Forscher in einer gemeinsamen Erklärung, so berichtet der Spiegel und meint damit Pillen, Nahrungsergänzungsmittel und Hirnjogging-8Software-)Programme ...

Geht es ein bisserl differenzierter Herr Lubbadeh? Wer formuliert denn 'Jogging ist gesund' wenn er Pillen, Nahrungsergänzungsmittel und was Joggern von der Ausrüstungs-, Gesundheits- und Pharmaindustrie angeboten wird, meint?


Quelle: Stanford Center on Longevity - MPIB

In der Erklärung, der PM des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung heißt es dann auch:
„Die Erklärung bezieht sich vor allem auf kommerzielle Anbieter, die das Blaue vom Himmel versprechen“ und "„Das Zaubermittel, das die alterungsbedingte Minderung der Hirnleistung oder gar Alzheimer aufhält, gibt es bislang nicht“ und "Die Unterzeichner unterstützen ausdrücklich die weitere Forschung zu softwarebasierten kognitiven Trainingsprogrammen."

Das Memorandum (Englisch, PDF)

Ich muss das einfach aufgreifen, weil ich 'Betroffener / Praktizierender' bin und schon in 1972 mal einen Job nicht bekommen haben, weil der Vorstand einer blau-weisen Marke meinte, jemand der Brain-Jogging und intelektuelles Blödeln in seinem CV stehen hat, seinen Mitarbeitern im Bereich Personalentwicklung nicht zumuten könne ... [ich habe es übrigens nicht bereut].

Ich, als bekennender Jogging-Abstinenzler, dachte bisher immer, dass der Nutzen des Joggings im Jogging und nicht im Kaufen von Schuhen, Bekleidung, Pillen und Nahrungsergänzungsmittel oder im darüber lesen und/oder zuschauen liegt ...

Dass die Einnahme von Pillen und Nahrungsergänzungsmittel nicht gleichzusetzen sind mit aktiven Gehirn-Jogging ist allzu offensichtlich. Ob aber tatsächlich mentale und intellektuelle Programme, unterstützt durch Software-Programme nur fauler Zauber sind, ist, so lese ich das auch in den Verlautbarungen, ist noch nicht raus bzw. noch nicht ausreichend erforscht.

Den Optimismus der beteiligten Wissenschaftler, dass da wohl was geht hat Jens Lubbadeh vom Spiegel wohl verschluckt!? und empfiehlt dafür Jogging 'Gesunder Körper = gesunder Geist".

Zitat:
Die Ergebnisse einiger neuerer Untersuchungen geben Anlass zu Optimismus. „Moderne Technik bietet ein großes Potential für die soziale und geistige Anregung im Alter“, ergänzt Ulman Lindenberger. „Technik, soziale Teilhabe und Altern bilden keine Gegensätze.

Die moderne Informationstechnologie kann auch älteren Erwachsenen, die beispielsweise in ihrer körperlichen Mobilität eingeschränkt sind, sinnvolle Möglichkeiten bieten. Soziale Kontakte könnten mit ihrer Hilfe aufrecht erhalten oder sogar neu geknüpft werden. Zukünftige software-basierte kognitive Trainingsprogramme sollten diese soziale Dimension von vornherein berücksichtigen. Ihre langfristige Wirksamkeit sollte in Verlaufsstudien überprüft werden.“

Ich habe Mitte der 70er Jahre in London mit Maxwell Cade und Goeffrey Blundell an zahleichen Biofeedback Tests und Training mitgearbeitet und was wir dort u.a. mit den ersten Mind Mirror nachgewiesen haben und aufgezeichnen könnten, macht mich zuversichtlich, dass mehr Forschung in diese Richtung tatsächlich etwas bringen könnte, bringen wird.

Ob Spiegel lesen auch zukünfzig zu den erwartungsvollen Ansätzen für Gehirn-Jogging zählt? Forscher sehen da eher Internet-Aktivitäten im Vorteil! Siehe den Beitrag: Gehirn Jogging: Buch gegen Internet

Früherer Beitrag (Mind Mirror)
Die Los Angeles Times & Social Media Lernen

[Cross-Posting auf Hugo E. Martin on Media + Marketing]

Sonntag, Dezember 07, 2008

R.I.P. Manager Magazin Polska



Auf dem Markt seit November 2004 und seit Sommer 2007 ganz unter der Regie der Spiegel Gruppe beendetdas Manager Magazin mit Ausgabe 01 / 2009 seine unvollendete, journalistische Mission für das Top- und gehobene Management. Die Spiegel-Gruppe begründet das Aus mit der Krise im Finanz- und Automobilsektor und den ausbleibenden Anzeigen aus diesem Bereich ...

via / mehr auf new-business.de

Mehr dazu gibt es vom Kollegen Krzysztof Urbanowicz auf Media Café Polska und Gazeta Prawna

Auf SpiegelGruppe.de finde ich weder eine Mitteilung zur Eingemeindung der Manager Magazin Verlagsleitung Deutschland in die Spiegel Organisation [Matthias Schmolz / Christian Schlottau] noch zu dem Einstellungsbeschluß für Polen ...

Montag, Oktober 20, 2008

OC&C: Wie fit sind TV und Print für's Netz

Die OC&C Strategieberatung hat die Reichweiten von führenden deutschsprachigen TV & Print Marken im angestammten Terain untersucht und mit den Reichweiten im Internet verglichen. Dazu gibt es jetzt ein ePaper und (für die, die ihre Position im Netz verbessern wollen) auch eine qualifizierte Strategieberatung ...

Reichweitenvergleich einzelner Medienmarken


vergrößern

Die Reichweiten Print / TV vs. Online



Quelle: OC&C Strategy Consultants

Mehr, und in lesbarer Form bei OC&C anfordern

Früherere Einträge
Big 5 Studie: Deutsche Verlage im Online-Check

Investionen Traditioneller Medienmarken in Digitale Medien

Dienstag, Februar 12, 2008

Auch SPIEGEL WISSEN gibt ist jetzt online

(und - vorläufig - weiter auch auf Papier und ePaper)



Spiegel Wissen ist eine Kooperation der SPIEGELnet GmbH (51 % Spiegel) und Wissen Media Group (49 %) (eine Bertelsmann-Tochter). Das Portal liefert die lexikalischen Suchergebnisse aus den Lexika und Wörtebüchern von Bertelsmann und die Suchergebnisse aus der deutschen Wikipedia, dem digitalisiertem pSpiegel-Archiv (zurück zu den Anfängen 1947), Spiegel Online und dem manager-magazin.de . Diese werden - wie oben zu sehen - nach Quellen strukturiert. Nach meiner Meinung hätten die Nutzer von einer Listung nach Relevanz mehr und die Quelle kann (sollte) mit angezeigt werden.

Bei den Ergebnislisten gibt es zur Zeit noch keine Werbeeinblendungen, ... die Vermarktung des werbefinanzierten Portals übernimmt (die SPIEGELnet-Tochter) Quality Channel.

Dienstag, Dezember 18, 2007

Spiegel öffnet Archive

und legt das Bezahltmodell zu den Akten.

Spiegel und Spiegel Online, zusammen mit Wissen Media.Verlag - den Bertelsmann-Lexika - und den Inhalten von Wikipedia soll Rechercheportal und attraktives Inventar für (mehr) Werbeerlöse geschaffen werden. Starttermin: Frühling 2008.

Meine Meinung:
Es wird Zeit, dass Wikipedia im Interesse der Community eine Modell entwickelt, bei dem nicht nur Spenden gesammelt werden, sondern kommerzielle Vermarkter einen Teil ihrer Werbe- und/oder Vertriebserlöse 'abliefern' können.

SPIEGELnet und Wissen Media starten SPIEGEL Wissen

Pressemitteilung Wissen Media.Verlag