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Freitag, Juli 24, 2009

ComScore looks on Newsprint Readers and Newspaper-Online Visits

April 2009 vs. April 2008

Newspaper readers 76,7 Million - 11 %
Newspaper online 69,8 Million + 5 %

(News Online 116,4 Mio + 6 %)

* Newsprint readers, 18plus, within the last 7 days in selcted areas
Newsonline, 18plus, USA


This analysis is getting more scary for newspaper, if you see how many readers abounded newsprint and print+online in just one year



via / more on blog.comscore.com

Donnerstag, Juli 23, 2009

Newspapers History: 180 years of not charging for content

By Jeff Sonderman on newsfuturist.com

"I have a history lesson worth reading for those who think news should or may have a price online:
... Newspapers haven't actually charged for news content since the 1830s.

Up until then, most newspapers were subscription-only and cost about 6 cents a day (or about $1.20 in today's dollars, adjusted for inflation).

By asking subscribers to bear the full cost of production, newspapers limited their audience to the few who could afford the luxury. That was actually OK for the time, because literacy rates were quite low anyway.

But compulsory education raised literacy rates as the 19th century progressed, and in the 1830s publishers realized a new model to reach the growing market - the penny press ..."
Jeff concludes:
So, newspaper folk, economics actually says the same thing about charging online that it has said for 180 years about charging for print: you must set consumer prices at or fractionally above the marginal cost. In print, that may be the 50-cent newsstand price. Online, with cheap bits, it's ~ zero.

If economics hasn't allowed total-cost subscription pricing in print newspapers, even with their market monopolies and other advantages, why would anyone think economics would allow such pricing in the ultra-competitive online market?
via / more

Later, Christie Silk on editorsweblog.org
Economic History: can we apply the same market principles of the penny press to online news?

As I wrote / said many time before, this digitalization is disruptive. But no way you should try to argue with the customer to pay for the news online as they have done before for news on their paper - they paid for (some) services and comfort! In a disruptive business you have to find new ways and, there is a good chance that advertisers will pay for the other half of the business.

So you've got to develop services user (readers and advertisers) want and make your idea of making money work. If not, Journalism will - find together with their clients - other ways to do the job.

Earlier postings
Abonnentenwerbung - wie eine Koalition gegen vom Kunden bezahlte Inhalte

Zeitungsgeschichte(n): Jubiläum 400 Jahre Zeitung

Zeitungsgeschichte(n) II.: Citizen Journalismus im Jahre 1690

Die Anfänge der Fachpresse in Deutschland

Montag, Juli 20, 2009

Newspapers Journalists & Exec's: How Useful (and Usable) is Your Site?

Mark Potts (Recovering Journalist) has great points for checking Newspaper Websites. He writes:
In fact, here's a little test that you can give your newspaper or broadcast site to find out how well it's serving the typical user. Try this list of tasks to see how your site measures up. I don't think you'll like what you see.

1. Without using search, find continuing, in-context coverage of a long-running local story.

2. Similarly, find a comprehensive package of information (even a collection of past stories) about a significant local icon or personality.

3. Locate all the coverage and information on the site about a specific local town.

4. Starting on a story page (not the home page) quickly find other key information, e.g. the day's top headlines or most-read stories.

and it goes on to
17. Using the site's search function, search for just about anything in the list above.

18. Now, try the same searches from Google.
Read, check and answers als question for your newspaper - if you want to add some or drop one or two, go ahead but do check them

P.S.
John Temple applied Potts' test to the '
2009 Best News Web Site' Arizona Daily Star, Tucson's daily newspaper. See what he found out hier

via @mediummagazin

Donnerstag, Juli 09, 2009

BDZV: 2009 wird unser (bisher) schwierigstes Jahr

(Ergebnisse der Perode 1 - 5/2009, gegenüber Vorjahresperiode)

Steigerung des Vertriebsumsatzes 2,6 %
Rückgang des Anzeigenvolumens 12+ %
Rückgang des Anzeigenumsatzes 4,1 %

Gewinner
Großformen Handelsanzeigen +7,6%
Familienanzeigen +1,2%

verlierer
Auto -17,6%
Immobilien -18,2%
Auto -17,6%
Markenartikel -23,1%
Stellenmarkt - 41,1%

via / mehr auf bdzv.de
'Zeitungsverleger wollen neue Rahmenbedingungen'
- Lockerungen bei der Pressefusionskontrolle
- ein umfassendes Leistungsschutzrecht
- Mehrwertsteuerbefreiung

via Kress.de

Sonntag, Juli 05, 2009

Abonnentenwerbung - wie eine Koalition gegen vom Kunden bezahlte Inhalte

Der Einwerbung neuer Abonnenten ist mit Abstand der beste Platz, die ideale Situation mit dem zu werbenden Abonnenten über den Wert der journalistischen Inhalte, gepackten und verpackten Nutzen, Formaten und die Bedingungen des “Gütertausches” zu informieren, zu reden und zu vereinbaren.

Vorsichtig gesprochen, nicht jeder Abonnentenwerber, nicht jeder Verlag nutzt diese Chance und kann damit auch nur in ganz geringem Maße bei dem präsumtiven Leser/Nutzer die Wertschätzung für die Verlagsleistung aufbauen.

Beispielhaft drei “Bad Praxis-Beispiel, die man ganz schnell in einen Bad-Verlag ausgliedern sollte.

1. Verlage machen Abo-Werbung auf Teufel komm raus und ohne Rücksicht auf Verluste

Dabei wird oft vergessen, dass dort wo zusätzliche (oder nachrückende) Abonnenten nicht mit höheren Erlöse für Werbung honoriert werden, viele Abonnementmaßnahmen der Verlage, auch einen negativen R.O.I. erwirtschaften und oft auch nicht erwünscht sind. Zugegeben, letzteres gilt nicht nur für Abonnentenwerbung, aber eben auch.

2. Verlage entwerten ihr Produkte und Dienstleistungen

Zum Beispiel: Aktuelle Abonnement-Angebote


Beispiel: Wirtschaftswoche ‘Leser werben Leser’

Der geworbene Leser zahlt 179,90 Euro / netto 167,29 Euro

Der Werber bekommt 140,00 Euro bar auf die Hand (oder eine andere Prämie)

d.h. der Erlös aus diesem Format der Abowerbung für den Verlag ist 27, 29 Euro (16,74 %), bei 52 Ausgaben wären das 0,525 Euro je Ausgabe

davon muss der Verlag dann u.a. direkte Kosten bestreiten, wie
den Postversand der Wirtschaftswoche
die Papier- und Herstellungskosten des Magazins
die Administration für das Abonnement und Leser Werbeprämie
die Werbemaßnahme für das Abonnement

Quizfrage:
Wie lange muss das Abo halten, damit der erste Cent in der Redaktion oder gar in der Tasche des Verlegers ankommt?


3. Neue Formate und Dienstleistungen werden verschenkt

Irgendwie übertragen die Werber ihre eigene Wertschätzungs-Skala auch auf die neuen und (vielleicht) zukunftsträchtigen Angebote. Zuerst hat man Online-Anzeigen im Internet an Print-Advertising “verschenkt”, dann wurden die Internet-Angebote an Print-Abonnenten als nachgereichte Draufgabe etabliert und die "Print-Centered-All-Inclusive” behindert die Wertbildung und damit die Voraussetzung für zukünftige Geschäfte noch immer. Dabei gibt es clevere Lösungen, welche man zumindest mit den rund 40 Mio. Internet-Aktiven einüben könnte. Kleines Beispiel gefällig?

Die Zeit - Das 'Premiumabonnement'

Der geworbene Print-Leser zahlt 166,40 Euro / netto 155,61 Euro

Der Werber bekommt eine Geld-Prämie in Höhe von 70,00 Euro (auf Zeit.de 60 Euro oder eine andere Prämie).

Der Leser bekommt die wöchentliche Ausgabe frei Haus (und einen kostenlosen Zugang zum Premiumbereich der Zeit Online - siehe unten).

Der Erlös aus diesem Angebotsformat für den Verlag ist 85,61 Euro, bei 52 Print-Ausgaben sind das 1,646 Euro (auf 52 Wochen umgerechnet) pro Ausgabe.

Weil das aber nicht genug ist, bekommt der Abonnent für seine 85,61 Euro zusätzlich ein Werteversprechen von 150 Euro, das sind 'Zeit Premium Klassik' 60 Euro, 'Zeit Audio Abo' 90 Euro. So entwertet man dass, womit man morgen Geld verdienen möchte und schimpft dann auf die Anwender / Nutzer die solches wertbestimmtes Handeln als Handlungsanleitung internalisiert.

P.S.
Es handelt sich hier nicht um Extrembeispiele, auf die man nur kommt, wenn man lange sucht. Die Angaben zu den Geldprämien stammen alle von der Website Leserservice.de (deutsche Post) bzw. Wiwo.de und zeit.de

Freitag, Juni 26, 2009

Mediennutzung: die Zeitung, Zeitungsleser und das Internet

Nach einem Report von 'The Media Audit' hat sich in den Staaten innerhalb der letzten 3 Jahre die durchschnittliche, tägliche Nutzung des Internet (der Erwachsenen) um 81 % erhöht. Von 2,1 Stunden in 2006 auf 3,8 Stunden in 2008. Damit verbringt ein U.S. Erwachsenen durchschnittlich rund 1/3 seiner Mediennutzungszeit (32,5 %) im Internet.

Die rasante Veränderung im Mediennutzungsverhalten macht auch bei den Intensiv-Tageszeitungs-Lesern (das sind die, welche angeben täglich mehr als eine Stunde Zeitung lesen) nicht halt. Sie waren in 2008 durchschnittlich 3,7 Stunden pro Tag online und der Anteil der Online-Zeit erhöhte sich von 18,4 % in 2006 auf 28,4 % in 2008 ...

via / mehr MediaPost Research Brief

Ubrigens: In Deutschland liegt die tägliche Internet-Nutzung (laut GFK, Börsenverein des Deutschen Buchhandels) bei 2,5 Stunden.

Andere Beiträge zur Mediennutzung auf diesem Blog.

In selben Beitrag auf MediaPost gibt es auch interessante Ergebnisse zu kombinierten Reichweitenwerten von Tageszeitung (Print und Online) in ihrem jeweiligen Kern-Verbreitungsgebiet (nur MetroArea), allerdings auf Monatsbasis. Auf Nettoreichweiten über 80 % kommen u.a.

- New Orleans Times Picayune 85,8%
- Post-Standard in Syracuse 84,0%
- Buffalo News 83,3%
- Omaha World Herald 82,2%
- Democrat & Chronicle in Rochester 80,9%
- San Antonio Express-News 80,6%
- Peoria Journal Star 80,4%

also Zeitungsmarken, von denen der Rest der Welt kaum gehört haben dürfte.

mehr MediaPost | The Media Audit

Samstag, Mai 30, 2009

Stimuleringsfonds voor de Pers - Staatsknete für die Presse

Ronald Plasterk's Ministerium für Erziehung, Kultur und Wissenschaft hat 2007 einen „Stimulierungsfonds für die Presse“ aufgelegt, welcher bezahlten (und seit ca. November 2008 auch Gratis-) Zeitungen für Sonderprojekte und Research offen steht. Ausgestattet ist der Fonds für dieses Jahr mit 1 Mio. Euro und ab mit 2,3 Mio Euro jährlich.

Jetzt hat Ronald Plasterk, vom Tagesspiegel flux zum Medienminister ernannt, eine neue Idee, er will mit seinem Fond die Arbeit von 60 junge Journalisten – maximal zwei Journalisten pro Zeitung – für zwei Jahre (voll-)finanzieren [als Zuschuss an die Presseunternehmen] ... da lässt sich so mancher bisher aus eigener Tasche bezahlter Journalist einsparen, oder?

via Jorn de CockD im Tagesspiegel (Holtzbrinck)

Staatsauftrag: Schreiben
Die niederländischen Medien stehen unter Druck. Nun wird die Presse von der niederländischen Regierung unterstützt ...

via horizont.net

[und die deutsche Regierung ziert sich noch immer. Dabei wäre ein Hilfsprogramm für die Presse das beste Konjunkturprogramm, jedenfalls würde dann deutlich weniger über die Krise geredet, pardon geschrieben und gedruckt]

Mittwoch, Mai 13, 2009

Marian Semm: Lessons Learned @Zeitung online 2009

Kollege Marian Semm hat aus Köln fleissig vom Zeitung online 2009 Kongress getwittert.

Hier seine getwitterten Lektionen gelernt (mehr)

1. Wir haben (immer noch) kein Businesmodell für Zeitung online

2. In der Zwischenzeit sollten wir an unserer Reichweite arbeiten

3. Es gibt gute Ansätze für lokale Fotocommunity (Lensing), Mobilportal (Dumont Net) und Zeitung 3.0 (HH Abendblatt)

4. In der Nische tut man sich leichter - ob thematisch oder geographisch (die Jungfrau-Zeitung und ihr Tal...)

5. "What Would Google Do?" war hier nicht die Frage (auch wenn ein Vortrag so hieß)... ein Fehler?

6. Targetting per Datamining, Semantic Web, schlauer UGC-Einsatz sind noch fern (Ausnahmen bestätigen die Regel)

7. Österreicher haben Charme (Schantin, Riedl), Schweizer Witz (Gossenweiler), Niederländer Käse (Ackermans)

via Twitter @marian_semm

Donnerstag, April 09, 2009

Jeff Jarvis to Newspaper Execs: You Blew It!

at The Huffington Post (9-April-2009)

"You've had 20 years since the start of the web, 15 years since the creation of the commercial browser and craigslist, a decade since the birth of blogs and Google to understand the changes in the media economy and the new behaviors of the next generation of - as you call them, Mr. Murdoch - net natives. You've had all that time to reinvent your products, services, and organizations for this new world, to take advantage of new opportunities and efficiencies, to retrain not only your staff but your readers and advertisers, to use the power of your megaphones while you still had it to build what would come next. But ..."


You blew it.

Eric Schmidt's Lollypop Song for Newspaper Execs

Mittwoch, April 08, 2009

A Lollypop Song for Newspaper Execs by Eric Schmidt


Watch the Webcast at NAA

Eric Schmidt addressed the executives at the closing keynote at the NAA Annual convention in San Diego on Tuesday. The perspective on newspapers, journalism and Goggle’s role in the future of the industry declares Schmidt as a fan and believer of newspapers central role in a democratic society.

Newspaper executive don't wait for someone will sort things out for you, will lead you into a new more profitable feature. Maybe Eric cares about Newspapers, Google doesn't, they care about the user, servicing user and makes good money with that.

Newspaper company are responsible for developing their news serving business which is relevant to the readers/users life and work, they value and happy to pay for your service and pay you well.

AUDIO: Google CEO Eric Schmidt addresses the NAA

Transcript of Google CEO Eric Schmidt's Q&A at NAA


@ The New York Times
Google Insists It’s a Friend to Newspapers

Nachtrag via Twitter @HolgerSchmidt
Google's Love For Newspapers & How Little They Appreciate It

Earlier postings
The State of the [US] News Media Report 2009

The Future of Business: In the eyes of Google CEO Eric Schmidt

Newspapers, You Are Not Doing Enough to Take Advantage of the Social Power of Your Readers / Users

Mittwoch, April 01, 2009

LeadAwards: Schuld an der Misere des Qualitätsjournalismus sind die Verlagskaufleute

Claus Struntz (Hamburger Abendblatt) fordert mehr Fantasie und Ideen, von den "Anderen", den Verlagskaufleuten, damit Qualitätsjournalismus auch im digitalen Zeitalter refinanzierbar bleibe ...

"Wir Journalisten haben in den vergangenen Jahren mühsam unsere Lektionen in Sachen Online gelernt und machen heute weithin gute Angebote" ... aber

"Was haben während dessen die Verlagskaufleute getan, außer auf Podien zu erzählen, damit lasse sich kein Geld verdienen?"

Es sei nicht an den Journalisten, diese Zukunftsfrage zu beantworten?! Dass Claus Strunz dann die Lösung am erfundenen Beispiel der Erfindung der Traueranzeige festmacht, ich glaube das nennt man Übertragung, oder?

Die ganze Story auf Kress.de

Die Kritk an den Verlagskaufleuten und -managern, den Finanzern und den wenigen, verbliebenen Verlegern kann ich nachvollziehen, haben wir hier auch schon oft thematisiert, aber daraus einen Freispruch für Journalisten und Chefredakteure zu konstruieren, trifft die Sache wohl nicht ganz.

Sonntag, März 29, 2009

Newspapers, You Are Not Doing Enough to Take Advantage of the Social Power of Your Readers / Users

From Gartner's announcement:

Newspapers are not doing enough to take advantage of the social power of their readers, according to a recent survey by Gartner Inc. Analysts said that newspapers are faced with declining circulations, falling offline and online revenue, and competition from digital sources, but are failing to capitalize on their biggest supporters, their readers.

"In the wake of the economic challenges facing the U.S. newspaper industry, publishers are losing focus on the crucial imperative of how to capitalize on those consumers who remain loyal, engaged online and print readers" said Allen Weiner, research vice president at Gartner. "Brand-loyal news consumers need to be turned into brand stewards who can wield their influence to two parts of their social graph — those who know them personally, and those who regard the brand stewards as tastemakers with similar points of view"

Some Key findings from the study conducted in USA, UK and Italy:

- approximately 49 percent of respondents use general search engines once a week or more to find content, but only 20 percent use search tools built into a newspaper or magazine site

- only 24 percent of those surveyed share good content "finds" with friends or others via personal communications, e.g. eMail and Instant Messaging

- although many newspapers list their staffers who are on Twitter, an influential microblogging social network, few offer Twitter users the ability to tweet / distribute stories from their Web sites.

- when asked what they do when they find interesting content online, more than half of respondents (52 percent) said that they usually read it immediately, Only 9 percent said that they bookmark it to read later.

- only 7 percent said they usually or often share content via embedding into social network sites

more

Newspaper Publishers Must Do More to Empower Brand Stewards (Access for registered Gartner Clients)

Later
Shel Holtz (a FIR Cut) on the
Gartner Report on Newspapers and Social Media 9:28 min.

Download MP3 (the link on FIR doesn't work)

Für B2B Mitleser/Nutzer (btobonline)
B2B followers flock to Twitter

Samstag, März 28, 2009

Newspapers’ decline is a sign of democracy’s health

and not a symptom of its death

A Columbia Journalism School panel on the future of the newspaper industry ended with a solemn and bold pronouncement: “If print newspapers disappear, it will be a fundamental threat to our democracy.”

Are printed newspapers really a precondition for democracy? No! Not really, free speech and free access to all media [including the Internet] are!

via / recommended read


I also like and dislike the following proposition in David Eaves and Taylor Owen paper 'Missing Link'
- of course, just for the purpose of learning (PDF)
Nostalgia is not a growth model
[Postulating] Objectivity is condescending
Newspapers: great creators, poor distributors


More on

Freitag, März 27, 2009

Kirchner + Robrecht: Media Research Guide 2009 (PDF)

Auf 152 Seiten stellen die Kollegen von Kirchner + Robrecht management consultants (frei) verfügbare Daten zu den Medien Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Buch, Internet und Mobil und ihre Nutzung in Deutschland vor, inkl. standardisierter Studiensteckbriefe der 53 zitierten Studien.

Eine gute Ergänzung zu den kontinuierlichen Hinweisen und News zu neue und (teilweise) nützlichen Studienergebnissen aus Deutschland und aller Welt auf dieser Seite ... mit der wir für sie auch die Zeit bis zum Erscheinen der nächsten Ausgabe überbrücken.

Download (nach Registrierung) - wegen eines falschen Verlinkung kommt die Studie zur Zeit per eMail statt direktem Download

Mittwoch, März 25, 2009

Die WAZ friert alle Süd-Osteuropa Projekte ein

berichtet die Wiener Zeitung heute. Aus diesem Grund habe sich die WAZ Ost Holding (Wien) auch aus den weit fortgeschrittenen Beteiligungsgesprächen (51 %) bei der montenegrinischen Zeitung Pobjeda zurückgezogen. Dort will man sich jetzt erst einmal auf eine Lösung aus eigener Kraft konzentrieren. Mehr ...

Bereits gestern kündigte die Europress Holding (eine Beteiligung der WAZ Gruppe) in Zagreb an, dass man wegen des Einbruchs im Anzeigenumsatz einige Printtitel einstellen möchte. Mehr ...

Vor wenigen Tagen hat sich Axel Springer aus den Gesprächen über eine Übernahme des 51 % Anteils der mecom, David Montgomery an der polnischen Wirtschafts-Zeitung Rzeczpospolita zurückgezogen.

Wetten, dass dies nicht die letzte Meldung in diese Richtung war.

via Medienmoral NRW

Montag, März 23, 2009

Mobile China Stats: SMS, Music, Newspaper

Mobile China has about 465 Mio. subscribers about 71,5 % market share (out of 650 Mio.)

Some stats about their subscribers (via IDG PCWorld)

607,1 Mrd. SMS send (growing)
76 Mio. downloaded full music tracks (a longtail business: about 1 Mio. songs are on offer)
41,5 Mio. subscribers paid for 'mobile newspapers' (about 110 mobile newspaper are on offer)

via twitter Mobile Zeitgeist

Does anyone know how many paid subscribers the Mobile German Newspaper claim have?

Montag, März 16, 2009

It’s the Journalism, not the Newspapers, Stupid!

Why so many of us think, fear and act like it should be the other way round. I recommend reading this heavely discussed and quoted post by Clay Shirky:

Some Quote:

The unthinkable scenario unfolded something like this:
The ability to share content wouldn’t shrink, it would grow. Walled gardens would prove unpopular. Digital advertising would reduce inefficiencies, and therefore profits. Dislike of micropayments would prevent widespread use. People would resist being educated to act against their own desires. Old habits of advertisers and readers would not transfer online.

Society doesn’t need newspapers. What we need is journalism. For a century, the imperatives to strengthen journalism and to strengthen newspapers have been so tightly wound as to be indistinguishable. That’s been a fine accident to have, but when that accident stops, as it is stopping before our eyes, we’re going to need lots of other ways to strengthen journalism instead.

When we shift our attention from ’save newspapers’ to ’save society’, the imperative changes from ‘preserve the current institutions’ to ‘do whatever works.’ And what works today isn’t the same as what used to work.

For the next few decades, journalism will be made up of overlapping special cases. Many of these models will rely on amateurs as researchers and writers. Many of these models will rely on sponsorship or grants or endowments instead of revenues. Many of these models will rely on excitable 14 year olds distributing the results. Many of these models will fail. No one experiment is going to replace what we are now losing with the demise of news on paper, but over time, the collection of new experiments that do work might give us the reporting we need.


Read his post and follow the discusion here

Freitag, März 13, 2009

NYT: Bad News for Newspaper, Good News for News(paper)

On Wednesday Richard Pérez Pena wrote at the New York Time Media & Advertising section

“In 2009 and 2010, all the two-newspaper markets will become one-newspaper markets, and you will start to see one-newspaper markets become no-newspaper markets,” said Mike Simonton, a senior director at Fitch Ratings, who analyzes the industry ..."

more

Yesterday, the NYT published this graph of the newspaper landscape dying



Link

But Nick Bilton is comforting the newspaper industry and journalists with:

The Paper is dying, but it's just a device ... Newspapers and news organizations are not going anywhere, except onto your phone, e-book reader, laptop and maybe even your shower wall ...

Montag, März 02, 2009

Die verkropfte Debatte um das Bezahlen von Content im Internet

ist so überflüssig wie ein Kropf und lenkt ungemein vom generellen Thema und der Eigenverantwortung der Medienunternehmer für ihr Geschäftsmodell ab. Und so ist es nicht verwunderlich, dass bei einer solchen Diskussion (auf Welt.de) überhaupt nicht repräsentativ folgende Umfrageergebnisse dem Ansinnen die kalte Schulter zeigt:

Welt.de Umfrage heute, 14:08

Würden Sie für Online-Nachrichten zahlen?
(und wenn ja, wie)

18 % Ja, am liebsten per Abomodell

5 % Ja, aber nur kleine Beiträge (Micro Payment)

3 % Ja, per Kulturflatrate

4 % Ja, über freiwillige Gebühren

70 % Nein, auf keinen Fall

Nun ich bin mir nicht ganz sicher, was man z.B. unter freiwilligen Gebühren verstehen soll und wer sich um den Job und das Einkommen der Medien, außer den Medien selbst einen Kopf darüber machen sollte.

Wer Medienunternehmer sein und bleiben will, muss auch sein Business- und Erlösmodell selbst stricken und verantworten. Wenn die Medien kein Geschäft mehr sind (oder sein sollen), dann sollte man nicht mehr vom Medienunternehmer sprechen. Vielleicht sollten dann die am lautesten klagenden Medienmanager als Generaldirektoren in die öffentlich-rechtlichen Zeitungs- und Magazinanstalten umziehen.

Bisher haben Medienunternehmen im Profit eher in der Spitzenliga mitgespielt und im Schnitt deutlich besser verdient, als die sie finanzierenden ihre Leser- und Anzeigenkunden. Und oft reichen die Abo-Gebühren rechnerisch noch nicht mal für Papier und Hauslieferung, geschweige denn für den sog. "Content". Wer hat also die Preise versaut? Die Leser? Die Werbetreibenden? Die Medienmanager?

Wer als Geschäftsmodell seine Unternehmung wesentlich mit Anzeigenerlösen finanzieren will, soll verdammt noch mal endlich damit anfangen, den Anzeigenkunden den Nutzen zu erklären, den Nutzen an die Geschäftsprozesse der Anzeigenkunden anpassen und seine Verkäufer zum Verkaufen von Onlineanzeigen antreiben.

Wer als Geschäftsmodell seine Unternehmung wesentlich mit Vertriebserlösen finanzieren will, soll verdammt noch mal endlich damit anfangen, Formate, Verpackungen und Dienstleistungen an den Bedarf und die Wünsche der Leser / User anzupassen und in der Rückkopplung und im Dialog mit ihnen echten Mehrnutzen zu verkaufen.

Eintrag von heute morgen:
Revenue Models for News on the Net

Mehr zu Business Modellen auf diesem Blog

Donnerstag, Februar 26, 2009

Google News liefert jetzt auch passende Anzeigen (USA)

zunächst nur in den Staaten ... mehr dazu auf dem Google News Blog

Eines der Argumente warum es für Google keinen Anlass gab, Einnahmen mit den Newsquellen to teilen war, dass es bei Google News ja keine Anzeigen und damit auch keine Einnahmen gibt.

Ich bin gespannt auf das Angebot, dass Google jetzt den Newsmakern macht - ob das der Rettungsanker für Newspaper ist, den Google jetzt auswirft?

Mehr dazu auch auf adrian monck