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Montag, Juli 12, 2010

Analysis: Interesting Data on 'Productivity' of Editorial and 'Profitability' of Newspaper

by Frédéric Filloux 'Too Many Journalist?' Comparing France, Germany, Italy, Norway, Sweden, UK (Japan and USA).

The No. of Journalist working for a Newspaper does not define the Quality



Productivity of Journos depends more on market density and concentration

To produce a million copies per day, it takes

… 414 journalists in Japan, a record high dense market in which the average daily sells almost 500,000 copies

… but 1600 in Sweden and Finland where a daily sells typically 40,000 copies

…and 1122 in the US where, on average, a daily sells 34,000 copies


The profitability relies more in workforce adjustment, than on subsidies



continuation / more interesting stuff

via @matthiasschwenk

Dienstag, Mai 25, 2010

Die BDZV / ZMG Anzeigen-Statistik für Q1-2010 - man lernt nicht aus

Die Umfänge bezahlter Anzeigen in lokalen und regionalen Abonnementzeitungen haben, so berichtet die ZMG von Januar bis März 2010 im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,0 % Prozent abgenommen. Das errechne sich aus einem (gewichtetem?) Rückgang von 8,1 % in den alten Bundesländern und 7,1 % in den neuen Bundesländer - ach, ja




Alle Anzeigensparten weisen in Q1-2010 ein Minus auf:

-19,1 % Immobilien
-15,4 % Reise
-13,7 % KFZ-Markt
-  7,6 % Stellenanzeigen
-  7,0 % Geschäftsanzeigen
-  7,0 % Familie
-  3,0 % Veranstaltungen
-10,9 % Sonstige

via / mehr unter  Markttrends 'Anzeigenumfänge: Leichte Besserung im März 2010'

Dienstag, März 23, 2010

Journalistische Qualität und das Klimbim der Tageszeitungen

Gestern berichtete kress.de "TNS Emnid über Tageszeitungen im Netz: Twitter, Web-TV & Co. sind nur Spielereien". Dann habe ich mir die Mühe gemacht, die Presseinformation auf der dieser Bericht sich beruft nachzulesen und heute morgen getwittert:

tns emnid: Leser von Tageszeitungen erwarten im Web zuvörderst journalistische Inhalte u. nicht Twitter & Co (PM, PDF)

Inzwischen hat mir tns Emnid die ausführlichen Ergebnisse gemailt und - nicht gegen und alles für journalistische Qualität im Zeitungsjournalismus Offline und Online - man kann die Ergebnisse auch ein wenig anderes interpretieren, vor allem wenn man diese gelegentlich in Relation zu anderen Marktzahlen stellt


Hier ein Auszug aus den Studienergebnissen:



Mir fällt dabei zum Beispiel auf, dass

- viele Dienste sehr viel häufiger auf anderen Sites, nicht auf der Website der eigenen Tageszeitungen genutzt werden; das könnte z.B. daran liegen, dass Tageszeitungen einfach zu spät gekommen sind, oder aber auch, dass die Angebote nicht relebant genug sind - keinen Mehrwert bieten

- im Vergleich zur allgemeinen Twitter-Nutzung in Deutschland, die Prozentsätze für "Habe ich bereits genutzt" (11,6%) für (Print-)Zeitungsleser extrem hoch sind und es dann wohl eher an Tweets der Redaktion (so vorhanden) liegt, dass sich dies nicht auf Tweets der Redaktion überträgt.

- Tageszeitungsleser (Print) nutzen zu 28,3 % Branchenbücher im Web, aber nur 5,2 % im Rahmen von Tageszeitungsportalen ...

(Natürlich, wurden in der Studie nur die ausgefragt, die zumindest gelegentlich eine Tageszeitung lesen.)

Für die Studie hat tns emnid bei den Probanden zunächst die Nutzung regionaler bzw. lokaler Tageszeitungen erfragt und dann im nächsten Schritt in der Teilgruppe der Onliner, die eine regionale oder lokale Tageszeitung mindestens gelegentlich nutzen, Bekanntheit und Nutzung typischer Webangebote auf den Nachrichtenwebsites abgefragt.

Die graphische Auswertung (39 Seiten, PDF) beinhaltet eine Analyse hinsichtlich Altersteilgruppen und in Abhängigkeit von der Nutzungshäufigkeit der gedruckten Tageszeitung. Sie können Sie bei tns emnid (Michael Voss) anfordern.

Freitag, Februar 26, 2010

Tageszeitungen - Auflagenentwicklung, Verbreitung und Kooperationen

Informative Karten / Grafik von Volker Bode auf nationalatlas.de (auch zum Download)
Seit etwa zehn Jahren ist die deutsche Tagespresse durch starke Verluste im Anzeigengeschäft und durch hohe Rückgänge der Verkaufsauflagen gekennzeichnet. Aktuelle Deutschlandkarten verdeutlichen die Entwicklung auf dem Abo-Zeitungsmarkt und dessen Strukturen und Verflechtungen ...


mehr

Mittwoch, Februar 17, 2010

Zeitungen nutzen digitale Möglichkeiten wie nie zuvor in ihrer über 400-jährigen Geschichte

Der BDZV teilt mit

- heute gibt es 658 Websites von Zeitungen (plus 22 gegenüber 2008)
- Videos gibt es auf 498 Websites (plus fast 100) und es werden mehr selbst produziert
- das ePaper Angebot an Zeitungen stieg auf 455 Ausgaben

Via / mehr auf bdzv.de

Hier noch ein paar Charts







Vielleicht kann man bei der nächsten Umfrage auch nach den Kaufangeboten für Digitale Güter und Dienste fragen. Oder nach den Zielsetzungen und den Angeboten im rahmen von Social Media Aktivitäten. Oder ...

Freitag, November 27, 2009

Zeitungsverlage fraternisieren mit Google

und betrügen sich, ihre Eigner und ihre tatsächlichen und präsumtiven Kunden um den Nutzen eines ideenreichen und harten Wettbewerbs und einer Co-petition, wo die eigenen Fähigkeiten und Stärken nicht ausreichen und eine punktuelle Zusammenarbeit von Nutzen wäre.

@kriefler untersuchte für BDZV die Hassliebe zwischen Zeitungen + Google bei über 200 Entscheidern in deutschen Zeitungsverlagen


63 % der Zeitungsverlage haben ihr Internetangebot für Suchmaschinen, optimiert, 21 % planen es und so ist es nicht verwunderlich dass ein hoher Anteil der Seitenzugriffe (bis zu 50 % laut Katja Riefler, wir wissen auch von höheren Quoten) vom "Frenemy" Google kommt.

Weiter Informationen zu Studie und zum Kauf

P.S.
Ich mag das Bild von (zum Beispiel) Google als Feind der Zeitungen überhaupt nicht. Google ist ein Wettbewerber den man ernst nehmen soltte, ernst nehmen muss und mit dem man in einen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit und Nutzung durch den Kunden treten sollte.

Dienstag, November 17, 2009

BDZV 18. November 2009: Wie sollen Zeitungen mit Google umgehen?

Vielleicht, das wäre jedenfalls zu wünschen, sollten sich Zeitungen daran messen, wie sie ihren Lesern mehr, anderes, besseres bieten als zum Beispiel Google dies tun kann, tun will. Wie können / sollen Zeitungen mit ihren Lesern, mit ihren Brötchengeber umgehen, wäre der richtige Titel für diese Veranstaltung des BDZV. Doch das wird wohl nix.

Die Themen und Referenten

Zeitungen und Google - Chancen und Risiken im Überblick
Katja Riefler, Medienjournalistin und Unternehmensberaterin, RISolutions, München

Wohin will Google? - Wichtige Lektionen für die Zukunft der Verlage
Harry Eggensperger, Geschäftsführer, empm, Hamburg

Konfrontation oder Kooperation? - Vom richtigen Umgang mit Google
Holger Meyer, Mitgründer, www.121Watt.de, München

Wer soll das bezahlen? - Leistungsschutzrechte, Lizenzen, Vergütungen
Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs, Axel Springer AG, Berlin

Was will Google für Verlage tun?
Niels Dörje, Strategic Partner Development Manager, Google Deutschland, München

"Frenemy" - Wo wird der Freund zum Feind?

Streitgespräch zwischen Christoph Keese und Niels Dörje

Suchmaschinen-Optimierung und Suchmaschinen-Marketing - Erfolgskonzepte und Techniken
Christoph Burseg, Managing Partner, Th Reach Group - TRG, Berlin

Fit für Suchmaschinen? - Zeitungswebsites auf dem Prüfstand
Thomas Kaiser, Geschäftsführer, cyberpromote GmbH, Schweitenkirchen

Liebe Leute, kümmert Euch um Eure Kunden und Zahlmeister!

Sonntag, November 15, 2009

Nachgedanken zu dem antizipierten Microsoft – Zeitungs-Deal

TechCrunch:
Badda Bing! Microsoft woos newspapers by funding their stick to beat Google

Was bedeutet das (eine erste Stoffsammlung):

Für die Zeitungen und Zeitungsverlage

-    Beteiligung an den Werbeumsätzen von Bing im Zusammenhang mit News Search
-    Verlust des für alles Negative verantwortlich zu machenden Belzebuben Google
-    Reduzierung des Ohnmachtgefühls gegenüber Google
-    Verlust von Besuchern via Search
-    Reduzierung des Mittelzufluss von Google / aus Search
-    die Hoffnung, dass Google möglichst bald nachzieht

Ändert überhaupt nichts an der Herausforderung (und Notwendigkeit) für Zeitungen mit den Besuchern die über Search kommen auch "Geschäfte" zu machen!

Für Microsoft

-    Punktgewinn gegenüber dem Wettbewerber Google
-    Wachstum für Bing (zieht Google nach?)
-    (etwas) erhöhte Werbeumsätze
-    erhöhter Mittelabfluss an Zeitungsverleger
-    Einschränkung selbst innovative Newsmodelle zu entwickeln und zu monitarisieren

Für Google
-    kurzfristiger Punktverlust im Wettbewerb mit Microsoft
-    (überschaubarer) Verlust von Suchanfragen
-    ziehen wir mit oder befreien uns von dieser "Last"
-    kann sich die Ausschüttungen aus Werbeeinnahmen an Zeitungsverlage sparen
-    kann neue Newsmodelle ohne Rücksichtnahme auf Zeitungsverleger entwickeln

Für mich als Internet User

-    kurz- und mittelfristig keine Veränderung bei der Nutzung von Suchapplikationen
-    für mich würde bedeutet es, dass Newsportale sich noch etwas weiter von meinem Info-ECO-System entfernen
-    rund 90 % meiner Zugriffe auf Newsportale erfolgen eher Feeds, Tweets und Social Media Empfehlungen – das werden dann 99 %
-    einen unverstellten Blick auf die Originalberichte der Nachrichtendienste und Pressemitteilungen
- zeigt Mal wieder, wie egal Microsoft der User ist, wenn es um das Geschäft geht (wo versteckt sich der Fortschritt für den Nutzer?)

Und ganz von Eigennutz geprägt: der Leidensdruck bei den Zeitungen wird sich erhöhen und mir vielleicht den einen oder anderen Auftrag bescheren …

Und für Sie? Als Nutzer, als Anbieter?

Der Netzökonom auf FAZ.net hat die TechCrunch Meldung aufgegriffen:
Planen Verleger ein Bündnis gegen Google - und für Microsoft?

Sonntag, November 01, 2009

NYTimes: Deutschland prüft Möglichkeiten zum Schutz von Online-Journalismus

Eric Pfanner (London Bureau Chief at International Herald Tribune)sagt auch gleich was mit der Umschreibung 'Schutz von Online-Journalismus' gemeint ist:

Es geht (natürlich) darum, (neue) Wege zu finden um den arg gebeutelten Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen helfen, den Übergang in die digitale Zukunft zu schaffen. Und weiter, es ginge der neuen Regierung unter Angela Merkel darum, auf dem "Spielfeld" Internet die Chancen der deutschen Verleger zu verbessern und Internetunternehmen wie Google ein Handikap zu verpassen, damit diese die Inhalte der Verlage nicht für eigene lukrative Geschäfte nutzen können ohne die Erlöse mit den Verlagen zu teilen.

Interessanteweise meint Pfanner ein wenig später, dass staatliche Eingriffe in den Medien ein sensibles Thema in Deutschland seien, weil sie die Erinnerung an die Kontrolle der Nazis der Presse während des Dritten Reiches wachrufen. Häh? So böse ist das also, was die Koalition vor hat, sollte es von guten Händen in schlechte Hände kommen. ? ... zum Beitrag auf der NYTimes (in englisch)

Also, ich weiß gar nicht, wie man mit einem wie auch immer geartetem Schutz für Online-Journalismus, die fehlenden oder/und unzureichenden Geschäftsmodelle der Verlage in der Medienlandschaft inklusive Internet und Mobile ersetzen will. Ich denke da eher an eine Förderung für Text-, Audio-, Bild- und Video-Journalisten. An eine gute Ausbildung und Weiterbildung, an hervorragende Arbeitsbedingungen, an gute und umfassende Verbreitung und an eine gute Bezahlung und Aufmunterung für anspruchsvolle journalistische Leistung mit Biss und Hingabe. und Sie?

Donnerstag, Oktober 22, 2009

The New York Times schafft im 3. Quartal 2009 den Turnaround

von einer mehrheitlich anzeigenfinanzierten zu einer mehrheitlich vertriebsfinanzierten Qualitätszeitung. Das zeigen die Berichtszahlen zur The New York Times Media Group zum 3. Quartal

III. Quartal 2009

Advertising 164,501 Mio. USD  -29.7 %    
Circulation 175,246 Mio. USD  + 5.6 %   

Für das Gesamtjahr wird man dies Umformung wohl noch nicht schaffen. Das Zwischenergebnis lautet:

1. - 9 Monat

Advertising 550,712 Mio. USD  -29.5 %
Circulation 508,511 Mio. USD  + 2.3 %

Mehr über das Ergebnis der NYT Company auf Trading Markets.com

Der Rest der Ergebnisse wird die NYT Company allerdings weniger zufriedenstellen Woran zur Zeit heftigst gearbeitet wird hatte ich schon heute morgen getwittert. Bill Keller auf Nieman Journalism Lab über seven “questions that loom largest to us at the moment”:

1. the future role of Times Topics and other “living articles”
2. openness of Times content, integration of non-Times content, and social media
3. integration of print and digital operations, particularly for department heads
4. improved collaboration between technologists and the newsroom
5. thinking “web first”
6. a stronger strategy for cell phones and other mobile devices
7. redesigning Times article pages to create “an engine of engagement”

mehr / inklusive Video

Montag, Oktober 12, 2009

FAZ Netzökonom: Die Medien lieben Twitter, Facebook & Co

titelt Holger Schmidt auf FAZ.net, Blog Netzökonom

Warum dass nun? Nun Social Media Anwendungen und Social Communities bringen Leser und Nachrichten/Inhalte zusammen - so wie Search das schon länger erfolgreich macht.

Heute verfolgen, zitiert Holger Schmidt aus Mediaweek Martin Nisenholtz, bereits rund 1,5 Mio. die Nachrichten der New York Times und wöchentlich kommen rund 15.000 neue Nutzer hinzu. Auch die deutschen Publikationen und Nachrichtenportale müssen nicht klagen [und fangen hoffentlich auch nicht an jetzt Twitter, Facebook & Co für diese Dienste zu verklagen].

Auf der Basis der August-Zahlen liefern Twitter und Facebook den deutsche Medien


und dieser kleine Ausschnitt zeigt, dass sich auch Springer, Burda & Co. den Leistungen der Holtzbrinck VZs zu bedienen weiß ...


FAZ Grafiken (Ausschnitte)

mehr [und die vollständigen Grafiken] auf faz.net

P.S.
Auf diesem Blog liegt Google als Referer noch weit in Führung. Twitter ist aber bereits die Nr. 2, vor Facebook und rivva.de

Horst Köhler über die Krise der Zeitungen und Zeitschriften - auf der Feier "60 Jahre Bundespressekonferenz"

Zitat Anfang:

"Das Ende der schweren Krise, in der sich die deutsche Presse etwa seit Jahresfrist befindet, ist noch immer nicht abzusehen. Eine ganze Reihe von Tageszeitungen und Zeitschriften steht weiter in einem verzweifelten Kampf um ihre Existenz. Sehr viele deutsche Zeitungen und Zeitschriften werden niemals auf einen grünen Zweig kommen, solange sie weiter von falschen Leuten gemacht werden. Heute gibt es keine Rechtfertigung mehr für einen Zustand, unter dem bei vielen Zeitungen Ignoranten für Verlag und Redaktion verantwortlich sind. Stattdessen erleben wir, dass Nichtskönner, die mit unsäglichen Anstrengungen aus Zeitungsunternehmen hinauskomplimentiert werden, riesige Abfindungen erhalten, damit sie überhaupt gehen und die Fachleute ans Ruder lassen."

Zitat Ende, 59 Jahre alt und von von Hans Georg von Sudnitz ...  via bundespraesident.de

wie sich die Zeiten ändern ;)

getwittert von Falk Lueke

Dienstag, September 22, 2009

NIIU [sprich: Into You] - das Beste aus dem Web und nun in der pZeitung

Update zu unserem Posting 8. Februar 2009

Wanja Sören Oberhof’s @niiu_media + Hendrik Tiedemann’s @interti Projekt niiu.de die personalisierte pZeitung sei jetzt kurz vor dem Start (in Berlin), schreibt Jürgen Vielmeier auf YuccaTreePost ... mehr.

Zum Start mal für print-affine Studenten konzipiert (und soweit ich weiß auch getestet), jetzt für alle Printfans in Berlin im bezahlten Abonnement direkt an die Haustür bzw. den Briefkasten.

Dienstag, September 15, 2009

Zeitungen in Zahlen: Kosten- und Erlösstruktur 2008

Ich weiss nicht genau, ob das Jahrbuch des BDZV 'Zeitungen 2009' bereits ausgeliefert wird, habe aber gerade gesehen, dass es auf der BDZV Seite bereits einen kurzen Auszug als PDF gibt 'Die Deutschen Zeitungen in Zahlen und Daten'

Anzahl und Auflagen der Zeitungen 2008


Umsatz Anzeigen + Vertrieb 2008


Kosten- und Erlösstruktur für das Jahr 2008


mit Strukturdaten aus dem Betriebsvergleich der Treucura Treuhand

Mittwoch, September 09, 2009

Der wahre Grund für Google Schelte: Verlagsinhalte werden nicht genug gewürdigt ... ?

Nimmt man die Untersuchung von TRG (zur Hamburger Erklärung) unter die Lupe könnte man den Eindruck haben, dass Google Bashing allerorten bezweckt auch ein wenig, dass Verlage ihre Angebote von Goggle etwas priviligierter behandelt und bevorzugt präsentiert sehen wollen. Was untersucht wurde, steht hier in der Pressemitteilung und ist von meedia.de schon ein wenig hinterfragt worden. Geht es am Ende gar nicht um ein Leistungsschutzrecht für Verlage?

Ein Beispielchart:

TRG: Welchen Anteil an Position 1 - Ergebnisse haben Verlagsinhalte der Unterzeichner der Hamburger Erklärung an Google Suchergebnissen




TRG Pressemitteilung: Warum die Hamburger Erklärung am Thema vorbeigeht

Meedia Topstory: Studie: Kaum Verlags-Inhalte bei Google (Stefan Winterbauer)

Mittwoch, September 02, 2009

Top 10 Lies Newspaper Execs are Telling Themselves

or Self-deception works only temporary, but will not change the world around you

by Judy Sims on SimsBlog

No. 1: We can manage this disruption from within an integrated organization

No. 2: Print advertising reps can sell online ads too [without brain washing and reeducation]

No. 3: This Aggregators are killing my business

No. 4: We can re-create scarcity by putting up pay walls

No. 5: Our readers paid for news in the past, they will again [Again? Will they?]

No. 6: There will never be enough online revenue to support our newsroom [and existing cost structural] Not a lie, actually!

No. 7: No one will ever cover crime/health/city hall/xy the [brilliant] way we do

No. 8: Our readers can’t be trusted / they basically are [retarded suckling /] idiots/they are assholes


No. 9 Democracy will collapse without us

No. 10: I can compete with the best digital leaders/thinkers/creators in the world without becoming an active member of the online community. 


Merciless, as @jayrosen_nyu finds, enjoy reading, not only for newspaper execs  here

via @sixtus

Montag, August 24, 2009

Thomas Knüwer erklärt Zeitungsverlegern und Printverlagen ihr 'Gefangenendilemma'


aber wer unteren unseren Zeitungs- und Zeitschriften-Verlegern und -Managern treibt sein Geschäft schon unter Berücksichtigung der Erkenntnissen der Spieltheorie?

Lieber Thomas Knüwer versuchen Sie's doch noch einmal mit der Chaos-Theorie ... na, und vielleicht mit Fuzzy Logic? Mehr

Die Abbildung stammt und eine lesenswerte Einführung zum sog. Prisonner's Dilemma gibt es u.a. auf dem Scienceblog von Ali Ariba

Dienstag, Juli 28, 2009

Entwicklung der Reichweite der Tageszeitungen in Deutschland 2000 - 2009, nach Altersgruppen

wie mir der Leiter Forschung der ZMG gerade mitteilt, gibt die ZMG auf Anweisung der Geschäftsführung u.a. folgende Entwicklungsdaten nicht (mehr) heraus:


vergrößern


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Quelle: ZMG

Basis: deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren, Angaben in %
Quelle: MA, Tageszeitungsdatensätze

Auf der ZMG.de Seite sind diese Charts nun entfernt, aber es gibt ja noch der 'die-zeitung.de' Website (PDF).

Sonntag, Juli 26, 2009

MA 2009 Pressemedien II: 93,5 % der Wohnbevölkerung Deutschlands (ab14 J.) liest Zeitschriften

Diese 60,6 Mio Zeitschriftenleser (ab 14 Jahren) (Grundgesamtheit 64,8 Mio. Personen) lesen pro Erscheinungsinterwall durchschnittlich 3,8 Titel. Das hat die ag.ma Studie MA 2009 Pressemedien II- sie ermittelt u.a. die Reichweiten und Leserschaftsdaten für 161 Publikumszeitschriften - herausgefunden.

Einen Vergleich ma 2009 Pressemedien I + II nach Kategorien hier

Aus den neuen Berichtsdaten errechnete die Hubert Burda Media ganz fix, dass man sie 51 % der Reichweitenführer unter den Zeitschriftenverlagen sind und folglich über 33 Mio. Personen mindestens einen Burda Titel lesen.

Das Verlagsreichweiten-Ranking (nur Publikumszeitschriften)

51,0 % Hubert Burda Media

48,8 % Axel Springer verlag

47,7 % Bauer Media Group

33,4 % Gruner + Jahr

via VDZ, Burda, Gruner+Jahr

Zum Vergleich: Tageszeitungen
Eine Tageszeitung - an einem durchschnittlichen Tag - lesen 46,3 Mio. Personen oder 71,4 %. Eine Darstellung der Entwicklung der Reichweite von 2000 bis heute und eine Aufsplittung nach Altersgruppen folgt hier.

Früherer Eintrag vom 7. Juli 2009
AWA 2009: Gesamtreichweite Printmedien sinkt um 3, 5 %
Reichweite der Publikumszeitschriften und Wochenzeitungen sinkt um 4,8%.