Donnerstag, April 28, 2005

Auflagen deutscher Zeitungen weiter rückläufig

Die ZMG hat die aktuelle Auflagenstatistik für Zeitungen veröffentlicht (IVW I/2005):

Über alle (ausgewiesenen) Zeitungen errechnet sich für das erste Quartal 2005 eine Rückgang in der verkauften Auflage von 3,27 % und im Abonnement ein Rückgang von 3,23 %.

Bei den überregionalen Zeitungen wird als einziger Kategorie ein plus von 804 Exemplaren ausgewiesen - aber dieses ist der überdurchnittlichen Hilfestellung einer Erhöhung von "Sonstigen Verkäufen" von 22.103 Exemplaren (plus 16,7 %) geschuldet.

Die ZMG weisst jetzt auch Zahlen der ePapers (von 28) deutschen Zeitungen aus:

Die verkaufte Auflage ePapers betrug 18.300, darunter rund 4.000 Abos. Spitzenreiter ist die SZ mit 3.608 Exemplaren (davon Abo 743, "Sonstiger Verkauf" 2.865) ... mehr (HEM: erst Titelauswahl, dann über Quartalszahlen).

Mittwoch, April 27, 2005

Jetzt Online: Open Media Network (Beta)

Nach Ourmedia.org - a place to share video, audio, photo, text and software for free - ist nun auch Open Media Network Online (in Beta) und bietet den Nutzern einen freien und einfachen Zugang zu Movies, Musik, Video-blogs, Podcasts sowie für's Internet produzierten oder freigegebenen TV- und Radioprogrammen.



Aus der Pressemitteilung:

Open Media Network (OMN) was founded by Internet pioneer and Netscape veteran Mike Homer and includes Marc Andreessen as an advisor and board member.

The service offers users a broad selection of free public programs with a simple TV-style program guide and automatic background deliveries of favorite scheduled programming. Content producers can easily add their programming to the network, with unlimited free delivery of their shows and with digital rights protection. Through the service, consumers can view the content on multiple devices, including PCs and iPods today and televisions and cell phones by this summer. More ...


Das Open Media Network nutzt die (kommerzielle) Kontiki Grid Delivery Technology

via John Battelle on Searchblog

Mittwoch, April 20, 2005

Erfolgsfaktoren bei der Gestaltung der Online-Werbemittel

via eResult-Newsletter 02/2005

Die Crossmedia-Studie 2005 von eResult wurde in Zusammenarbeit mit der TOMORROW FOCUS AG durchgeführt. Sie versucht Antworten auf die Frage

Wie sollten Online-Werbemittel einer Crossmedia-Kampagne inhaltlich und formal gestaltet werden, um optimale Wirkungen zu erzielen?

Den Ergebnisband mit den zentralen Erkenntnissen der Crossmedia-Studie gibt es kostenlos unter


Übrigens:
Fallbeispiele erfolgreicher crossmedialer Kampagnen und Ressourcen zum Thema bietet der VDZ

Neupositionierung der Rolle von Zeitungen - Nachtrag

Ja, ich habe empfohlen nachzulesen, was Rupert Murdoch zur Neupositionierung der Rolle von Zeitungen im digitalen Zeitalter gesagt hat, und ich stehe dazu.

Die Offline-Diskussion zu diesem Beitrag veranlasst mich hier zu erklären, dass ich Rupert Murdoch nicht für den Messias halte (aber der Tatsache, dass M. das sagt, abgewinne, dass die Botschaft vielleicht so eher bei denen ankommt, die sonst nicht oder nur schwer durch Dritte erreicht werden können.)

Der Beitrag von M. hilft natürlich in erster Linie denen, die der Entwicklung bisher nachhinken und/oder dass was sie tun nicht in ihr Angebot und ihre Kundenbeziehung integriert haben aus dem Sessel zu kommen. (Und es sind auch nicht nur die "Jungen", welche den Zeitungen das Leben so schwer machen und zur Veränderungen zwingen.)

Und es ist auch nicht genug, das "jetzt auch zu tun".

Insbesondere nicht für die, die auch noch morgen am Markt relevant wollen und für die, die profitabel wachsen wollen und über innovative Nutzenangebote für ihre Zeitung (oder XY) einen Wettbewerbsvorteil erringen und in die Zukunft verteidigen wollen ...


Meinen Mitstreitern habe ich den Zusammenhang immer so erklärt: (Auszug)
- wir bauen uns einen Köcher mit innovativen Ideen, wie wir den Nutzen für unsere Leserschaft erhöhen können.

- wir machen einen Plan, wie wir unsere Wettbewerber dazu bekommen, immer fest daran zu glauben, dass sie uns bald überholen können.

- nach unserem (geheimen) Plan führen wir dann stetig - Schritt für Schritt - innovative Ideen und Nutzenangebote ein, die unseren Kunden "gefallen" und unsere Wettbewerber "beschäftigen".

- denn solange der Wettbewerb mit dem "Einholen" beschäftigt ist, können wir uns unseren Kunden und den Kundenbeziehungen widmen.

- sollte dann ein Wettbewerber zum Überholen ansetzen, haben wir in unserem Köcher genügend gute Pläne, die wir beschleunigt und/oder veränderter Reihenfolge einführen können, um die privilegierte Partnerschaft unserer Leser- / Nutzerkunden (oder auch Anzeigenkunden) zu erhalten und auszubauen.


Wie das funktioniert hat und zukünftig funktionieren kann .... (gerne, auch außerhalb des Blogs)