Freitag, Oktober 15, 2021

Vorweihnachtlicher Spendenaufruf für meinen Freund Yahia & Familie im Jemen: Extreme Preissteigerungen

Die Kosten für den Lebensunterhalt im Jemen steigen unaufhaltsam. Schuld sind hohe Preise (oft auch Schwarzmarktpreise) und die Knappheit von Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamente, Strom, Hausgas und Güter des täglichen Bedarfs. Bei der Vorbereitung des Spendenaufrufs hatte ich Yahia und seine Frau Afrah gebeten, die Preisentwicklung sichtbar zu machen.

Hier einige Beispiele aus der Hauptstadt Sana'a


Herbstlicher / vorweihnachtlicher Spendenaufruf für meinen Freund Yahia & seine Familie im Jemen



Liebe Freundinnen und Freunde, liebe (ehemalige) Kolleginnen und Kollegen,
werte (ehemaligen Geschäftspartner). Freunde und Unterstützer der Menschen im Jemens,

heute starte ich für meinen Freund und ehemaligen Kollegen Yahia und seine Familie in Sana’a, Jemen unsere herbstliche und vorweihnachtliche Spendensammlung. Die Familie lebt im siebten Jahr eines zermürbenden Krieges und blutigen Auseinandersetzung der Konfliktparteien im Jemen, der zulasten und auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen wird. Nichts im Jemen ist besser, vieles aber schlechter geworden. In der Versorgung mit Lebensmittel und sauberem Wasser, im Bereich medizinischen Versorgung und Bildung sowie in der Versorgung mit Gas, Strom und insbesondere Treibstoff, also ohne viele lebensnotwendigen Güter, welche trotz See-, Luft und Landblockaden ins Land kommen, aber dann oft nicht dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden.

Die Konfliktparteien konzentrieren sich auf ihren Krieg und ihre Kämpfer. Sie tragen ihn ruchlos aus, die Leiden, der Hunger, die physischen und seelischen Verletzungen und der Tod der Kinder, Frauen und Männer sind ihnen egal.

Der Krieg, die Konflikte und Naturkatastrophen (Erdbeben und Hochwasser) haben im Jemen mehr als 4 Millionen Menschen in die Binnenflucht getrieben, Auslandsflüchtlinge gibt es kaum. Von den etwa 30,8 Millionen Jemeniten sind 20,7 Mio. Menschen in Not, davon 12,1 Mio. Menschen in akuter Not und rund 400.000 Kinder vom Hungertod bedroht (UN, Oktober 2021).


Warum braucht Yahia und seine Familie weiter unsere Unterstützung?

  • Die Familie hat kein eigenes Einkommen, es gibt keine bezahlten Jobs und die Yahia zustehende Rente wird schon seit Januar 2017 nicht mehr ausgezahlt, weil er in einem Houthis kontrolliertem Gebiet wohnt, wie über 2/3 der jemenitischen Bevölkerung.

  • Yahia's Haus wurde im Dezember 2015 komplett zerstört. Seit Januar 2016 wohnt die Familie in einer Ersatzwohnung im Norden von Sana’a. Die Miete steigt und steigt. Von 175 USD auf jetzt 400 USD, insbesondere weil die Nachfrage nach dem knappen Wohnraum in Sana’a durch Binnenflüchtlinge die Preise explodieren lässt.

  • Der 7-jährige Krieg, die Bombardements, die Versorgungsengpässe, Seuchen und Corona, sowie der drohende Rauswurf aus der Ersatzwohnung, haben Yahia, seine Frau Afrah und die Familie anfällig für physische und psychische für Krankheiten gemacht.  Hohe Arzt-, Klinik und Medikamentenkosten, Krankenhauskosten, u.a. Yahia’s Diabetes, Afrah’s Herzschwäche, die Coronabehandlungen der Familie seiner Schwester haben unsere Spenden schneller aufgefressen als geplant.


Zusätzlicher Aufwand entsteht der Familie auch durch hohe Fahrkosten zur Uni, beim Suchen und Einkaufen von Lebensmittel und für Arzt- und Klinikbesuche. Der regionale und nationale Busverkehr ist wegen extremer Treibstoffknappheit und hoher Spritpreise weitgehend eingestellt.

Daher bitte ich sie herzlich zu prüfen, ob sie unsere herbstliche / vorweihnachtliche Spendenaktion für Yahia und seine 9-köpfige Familie im Jemen wieder großherzig unterstützen können und wollen.

Und so spendet ihr / sie für den Lebensunterhalt Yahia und seine Familie 

  • über Facebook Link: https://www.facebook.com/donate/296418078705392/

  • via PayPal https://www.paypal.com/paypalme/hemartin

  • Oder, wie bisher (und ohne Kommission) direkt auf mein
    Bankkonto
    "Stichwort Jemen-Hilfe" (bitte anfordern)


Da der Bankverkehr in Jemen unterbrochen ist, transferiere ich eure / ihre Spenden mit MoneyGram direkt nach Sana’a, wo Yahia sie wenige Minuten später in bar abholen kann.

Euch / Ihnen allen schon im Voraus ein herzliches Dankeschön für eure / ihre Spende und das Teilen und Werben für diesen Spendenaufruf.

Ich garantiere euch / ihnen, dass jeder Euro bei Yahia und seiner Familie ankommt und so hoffentlich den Lebensunterhalt, die Wohn- und medizinischen Kosten für den Zeitraum Oktober 2021 bis März 2022 sichert.


Freitag, Januar 15, 2021

IW-Report: Politischer Medienkonsum und Informationsverhalten: Gespräche und traditionelle Medien liegen vorn

Persönliche Gespräche und traditionelle Medien liegen weiter vorn. Aber jüngere Menschen unter 30 Jahren informieren sich immer häufiger in den sozialen Medien über das politische Geschehen. Dies ist besonders vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass unter den  Nutzern sozialer Medien eine Verschiebung der Deutungshoheit zugunsten Sozialer Medien stattfindet und somit kommunikative Parallelgesellschaften entstehen könnten.

via / mehr

Aus den Ergebnissen




Download Studienreport (20 S., PDF)
des Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und Ruhr-Universität Bochum

Freitag, Januar 31, 2020

Folio: The State of Magazine Publishing 2020 (USA)

Folio: Investment and Growth Survey and eight company leaders reveal where the industry will be placing its bets this year.

By Caysey Welton, Greg Dool

On which platforms do publishers want to generate audience growth


In which product categories do publishers expect to see growth
Where publisher plan to invest in 2020

via / more at Folio: Mag

Donnerstag, Januar 09, 2020

Journalism, Media, and Technology Trends and Predictions 2020


 Among other things, the report documents eroding trust in news across Europe.

Participants of the survey assess the quality and satisfaction with the job the news media deliver in different categories quite differently.






Full Report (42 pages, PDF)